Phoenix Solar


WKN: A0BVU9 ISIN: DE000A0BVU93
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03.04.17 Phoenix Solar: Wird jetzt alles wieder gut?
14.10.16 Solarindustrie: Darum fertigen die Chinesen gün.
27.09.16 Solarbranche: Was sind die Gründe für den Pr.
05.06.16 Phoenix Solar: Bringt DAS den Durchbruch?
31.05.16 Phoenix Solar: Gibt DAS der Aktie jetzt neue.
17.05.16 Phoenix Solar: nur auf den ersten Blick besorg.
08.04.16 Phoenix Solar: Das Wachstum ist vorläufig ge.
15.11.13 Phoenix Solar wie Phoenix aus der Asche
12.08.13 Phoenix Solar - die Wende ist möglich
18.04.11 Phoenix Solar: Schweres Jahr für die europäis.
19.06.09 PHOENIX SOLAR bläst zum Angriff
27.01.09 PHOENIX SOLAR - Die Käufer wollen es noc.


 
Meldung

Lieber Leser,

seit einigen Wochen brechen die Marktpreise für Solarzellen und -module dramatisch ein. Die Aktien der Unternehmen aus der Solarbranche geraten zunehmend unter Druck. Was sind die Gründe für den Preisverfall?

Unglaublicher Boom in China

Die Ursache ist in China zu suchen. Mitte des Jahres senkte die Regierung die Einspeisevergütung für neue Solaranlagen. Um noch in den Genuss der alten Vergünstigungen zu gelangen, setzte in der ersten Jahreshälfte ein Boom sondergleichen ein. Die Modulhersteller fuhren entsprechend ihre Produktion hoch.

Um mal eine konkrete Zahl zu nennen: Zwischen Januar und Juni 2016 wurden in China Solaranlagen mit einer Nennleistung von 20 Gigawatt errichtet. In den letzten fünfzehn Jahren wurden in Deutschland Anlangen mit einer Gesamtnennleistung von gerade einmal 40 GW installiert. Mit anderen Worten: Was sich in den ersten sechs Monaten auf dem chinesischen Solarmarkt abspielte, war der schiere Wahnsinn.

Weltweites Überangebot von 30 GW

Nun gehen die aktuellen Schätzungen aber davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte in China lediglich 10 weitere Gigawatt verbaut werden. Das ist viel zu wenig angesichts der derzeitigen Lagerbestände der Hersteller. Experten schätzen das derzeitige weltweite Überangebot auf ungefähr 30 GW ein. Insbesondere die chinesischen Produzenten werfen deshalb momentan ihre Solarmodule zu Dumpingpreisen auf den Markt.

Preisverfall um 20 %

Infolgedessen gaben in den vergangenen Wochen die Preise um 20 % nach. Der Verkaufspreis liegt damit bereits unter den Herstellungskosten. JinkoSolar aus China, einer der Weltmarktführer, hat daraus bereits die Konsequenzen gezogen und eine Vereinbarung mit der EU aufgekündigt. Statt sich an Mindestpreise zu halten, zahlt man nun lieber den Strafzoll auf den Dumpingpreis.

Es droht eine neue Pleitewelle

Die europäischen Anbieter müssen sich auf den Preiskrieg einlassen, weil sie ansonsten weitere Marktanteile an die Chinesen verlieren würden. Viele Unternehmen werden diesen gnadenlosen Wettbewerb nicht allzu lange durchstehen können. Sprechen wir es offen aus: Es droht eine neue Pleitewelle unter den europäischen Solarherstellern.

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Ein Gastbeitrag von Mark de Groot.

Herzliche Grüße

Ihr Robert Sasse






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