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WKN: 519000 ISIN: DE0005190003
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Meldung
München (aktiencheck.de AG) - Dem Münchener Automobilkonzern Bayerische Motoren Werke AG (BMW) (ISIN DE0005190003 / WKN 519000 ) droht möglicherweise eine milliardenschwere Schadenersatzklage.


Nach Informationen der "WirtschaftsWoche" könnte demnächst eine bald 20-jährige Zusammenarbeit zwischen BMW und dem zum Automobilkonzern General Motors (GM) - Motors Liquidation Co. (ISIN US62010A1051 / WKN A0X900 ) gehörenden Zulieferer GM Powertrain enden. Aufgrund der langjährigen Lieferbeziehungen hatte BMW laut dem Bericht der GM-Tochter im Mai 2004 den Auftrag zu Entwicklung und Bau einer Sechsgang-Automatik für Mittelklasseautos, den Geländewagen X3 und ein neues Auto der unteren Kompaktklasse erteilt. Vereinbart wurde die Lieferung von jährlich wenigstens 200.000 Einheiten des Typs 6L45 aus dem Werk Straßburg. Über die gesamte Vertragslaufzeit und samt Entwicklungskosten von 19 Mio. Euro hatte der Vertrag für GM einen Wert von über 1 Mrd. Euro, schreibt das Blatt.

Starten sollte die Produktion 2008. Doch dazu kam es nicht. Nach Darstellung der GM-Nachfolgeorganisation Motors Liquidation Co. (MLC), in die 2008 nach der Insolvenz des Autokonzerns das Getriebewerk Straßburg ausgelagert worden war, hatte BMW das Lastenheft mehrfach erweitert. Am 10. Dezember 2009 hatte BMW dann den Vertrag mit Verweis auf die nicht gegebene Wettbewerbsfähigkeit des Getriebes komplett gekündigt. MLC bestreitet dies vehement und fordert von BMW Vertragserfüllung oder Schadensersatz - nach dem Verlust des BMW-Vertrags stehe das Werk Straßburg vor der Schließung.

Die Aktie von BMW notiert aktuell mit einem Minus von 0,24 Prozent bei 30,89 Euro. (01.02.2010/ac/n/d)


 

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