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| Meldung |
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Die Stellen zwei bis vier
der Topkaufliste nehmen mit Continental, BASF und BMW durch die Bank
DAX-30-Titel ein, bei denen die Bekanntgabe von Zahlen für
das vierte Quartal 2007 unmittelbar bevorstehen. Im Einzelnen
kauften drei Entscheider insgesamt 12.400 Continental-Aktien im
Kursbereich zwischen 66,12 und 66,81 Euro im Wert von rund
825.000,-- Euro. Zwei Vermögensverwalter
kauften 8.700 BASF-Aktien im Bereich zwischen 87,22 und 88,01 Euro im
Volumen von knapp 762.000,-- Euro. Ebenfalls zwei Entscheider orderten
die Aktie von BMW. Hier wurden 15.500 BMW-Aktien im Kursbereich
zwischen 35,67 und 36,36 Euro im Wert von etwas über 559.000,-- Euro
eingesammelt. BASF und Continental legen
am Donnerstag, 21. Februar 2008 die Zahlen vor, während BMW am 18. März
2008 zur Bilanzpressekonferenz bittet. Die
Entscheider hoffen hier auf positive Überraschungen der jeweils
berichtenden Unternehmen,
insbesondere was die Aussagen zu den jeweiligem
Unternehmensausblick anbelangt. „Die Zahlenvorlage von
Continental am Donnerstag dürfte von ersten Integrationsergebnissen für
VDO dominiert werden. Der Markt warte auf
Informationen über die versprochenen Synergieeffekte. Die Schätzungen seien aber
bislang unverändert gelassen worden. Analysten rechnen bislang
mit Nettosynergien von 50 Millionen Euro für 2008.
Insgesamt dürften sich die
positiven Effekte bis 2010 auf 300 Millionen Euro belaufen.
Chancen für eine Veränderung der momentanen niedrigen
Bewertung sind bessere Umsätze, geringere Rohstoffkosten und
höhere Preissteigerungen bei den Reifen“, begründete ein
Entscheider seinen Einstieg in die
Conti-Aktie. Bei BASF zeigen sich zwei
Vermögensverwalter äußerst optimistisch, dass der Titel in Bälde
wieder die Marke von 100 Euro überspringen kann und Kurs auf die
bisherigen Allzeithöchststände bei über 104,-- Euro nehmen
wird. Die BMW Group ist
unterdessen mit einem leichten Absatzrückgang von
1,6 Prozent ins neue Jahr gestartet. Im Januar 2008 wurden 92.629 Automobile der Marken
BMW, MINI und Rolls-Royce an Kunden ausgeliefert im Vergleich zu
94.101 Einheiten im Vorjahreszeitraum. Die Marke BMW meldete im
Januar 77.156 Verkäufe und hat damit im
Monatsvergleich das Niveau des Vorjahresmonats (80.458) um 4,1
Prozent unterschritten. „Die Markteinführung von BMW 1er Cabrio und BMW X6 steht kurz
bevor und dürfte im weiteren Jahresverlauf zu positiven
Wachstumsraten beim Absatz der entscheidenden Marke, der
Marke BMW, führen“, prognostizierte ein Entscheider.
BMW selbst möchte die
Gewinne durch die strikte Reduktion der Kostenseite steigern. Die
BMW Group trat mit der Umsetzung ihrer strategischen Neuausrichtung
in eine entscheidende Phase ein. „Wir machen unsere
Hausaufgaben für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. Die
Umsetzung der neuen Strategie ist kein Sprint. Wir legen im
laufenden Jahr die Grundlage für eine Trendwende bei der
Profitabilität“, sagte der Vorsitzende des
Vorstands der BMW AG, Norbert Reithofer, zuletzt in London auf einer
Veranstaltung mit Analysten. „Mit der neuen Strategie
haben wir unseren eigenen Erfolgsweg für
die Zukunft definiert. Alle Maßnahmen, die wir ergreifen, sind auf Zukunftssicherung
und Wertsteigerung ausgerichtet“, betonte er weiter.
Im Zuge der neuen Strategie
Number ONE – die die BMW Group Ende September 2007
vorgestellt hat – wurden bereits erste Maßnahmen auf den Weg
gebracht, die schon im laufenden Jahr realisiert werden.
Daneben wurden weitere
Initiativen und Projekte aufgesetzt,
deren Resultate
zukünftig zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele des Unternehmens
führen werden. Die BMW Group strebt im
Automobilsegment bis 2012 eine Rendite auf das eingesetzte
Kapital (Return on Capital Employed, ROCE) von mehr als
26 Prozent sowie eine Umsatzrendite von 8 Prozent
bis 10 Prozent an. Um diese Ziele zu erreichen,
steuert die BMW Group bis 2012 Verbesserungen auf der
Kosten- und Leistungsseite im Umfang von sechs
Milliarden Euro im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen an.
„Wir gehen davon aus, dass der Großteil der anvisierten
Potenziale im Bereich der Material-, Produktions- und
Entwicklungskosten zu realisieren ist“, sagte
Finanzvorstand Michael Ganal auf der gleichen
Veranstaltung. Die Materialaufwendungen stellen mit rund 25
Milliarden Euro den mit Abstand größten Kostenblock im
Unternehmen dar. „Konkret erwarten wir, dass
zwei Drittel bzw. vier Milliarden Euro des gesamten Potenzials
in Höhe von rund sechs Milliarden Euro in diesem Bereich zu
realisieren sind. Wenn wir eine Reduzierung der
Materialkosten um beispielweise 3 Prozent pro
Jahr annehmen, bedeutet dies ein jährliches Potenzial von
rund 750 Millionen Euro. Bis 2012 ergeben sich daraus dann rund vier Milliarden
Euro“, führte Ganal weiter aus.
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