| Märkte | Charts | Nachrichten | Research | Weitere Tools |
|
Profil Börsenplätze Historische Kurse |
Intraday Historisch |
Neuigkeiten Analysen |
Kolumnen Insider-Trading Kennzahlen |
Forum BMW St News |
| Kolumnen | |
| 17.12.10 | Rendite ist kein Zufall |
| 07.04.10 | Voranschreiten statt Kreisdrehung |
| 07.04.10 | Voranschreiten statt Kreisdrehung |
| 27.02.09 | Vermögensverwalter trennt sich von Automo. |
| 09.01.09 | BMW - Wird hier eine Rallye vorbereitet? |
| 22.08.08 | BMW: Was tun? |
| 20.02.08 | Vermögensverwalter steigen jeweils vor Beka. |
| 08.11.07 | BMW: Nachhaltiges Verkaufsignal! |
| 10.09.07 | BMW: Verkaufsignal droht! |
| 04.04.07 | Vermögensverwalter sehen noch deutliches K. |
| Meldung |
|
BMW: Sparen und nochmals
sparen! Jüngster Einbruch des Ölpreises und
der wiedererstarkte US-Dollar machen Hoffnung. Aber BMW hat einen weiten Weg vor
sich. Eigentlich sehen die Verkaufszahlen
gar nicht so schlecht aus: Sowohl im Juni als auch im Juli hat BMW weltweit mehr
Autos verkauft als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres. Im Juli waren es
125.812 Fahrzeuge und damit 2,2 Prozent mehr als im Juli 2007. Auch der
Halbjahresvergleich fällt mit plus 4,4 Prozent auf knapp 891.000 Autos positiv
aus. Das ist zunächst einmal positiv und
wichtig, denn je mehr BMWs auf den Straßen der Welt unterwegs sind, umso mehr
verdienen die Münchener auch am Service bzw. den
Reparaturen. Die Margen
leiden Das Problem: BMW verdient dabei viel
weniger als ursprünglich geplant. Vor allem der Einbruch der
Gebrauchtwagenpreise in den USA macht dem Autobauer zu schaffen. Die Prognose
für den Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) wurde um drastische 40 Prozent auf
2,2 Milliarden Euro gesenkt. Die EBIT-Rendite lag nur bei 3,9 Prozent.
Das ist erschreckend niedrig.
Konkurrent Daimler schaffte 9,3 Prozent. Sogar VW, die als Volumenhersteller
normalerweise viel geringere Renditen haben, schnitt mit 5,7 Prozent besser ab.
Die Senkung des Ausblicks beim Kreditrating durch die Ratingagentur Moody`s von
„stabil“ auf „negativ“ ist ein deutlicher Schuss vor den Bug für das
Unternehmen. Wenn das Ziel einer 6%-igen
EBIT-Marge bis 2010 gelingen soll, dann muss jetzt massiv an der Kostenschraube
gedreht werden. Ein erster Schritt: Die in der Gerüchteküche heiß diskutierte
Einkaufskooperation mit Daimler, vor Jahren noch undenkbar, scheint nun konkret
zu werden. In einem ersten Schritt sollen
„nicht markendifferenzierende“ Teile wie Fensterheber, Zugangssysteme oder
Lüftungssysteme vereinheitlicht werden. Einen Hoffnungsschimmer gab es zuletzt
auch von der Rohstoff- und Währungsfront. Ein stark fallender Ölpreis
einerseits und ein wieder erstarkender US Dollar verbessern die Verkaufssichten
für Automobilbauer allgemein und für BMW im Speziellen. Durch den hohen
US-Anteil am Umsatz erhöht ein stärkerer Dollar die Erlöse in
Euro. Mein
Fazit: BMW hat einen weiten Weg vor sich,
um die Renditeziele wieder zu erreichen. Betrachtet man nur das KGV ist die
Aktie aktuell nicht billig. Aber für die Zukunft besteht hohes Einsparpotenzial.
Halten. Jetzt gratis anmelden und die
aktuelle Ausgabe lesen: Viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
wünscht Ihnen Ihr Armin Brack Chefredakteur
Geldanlage-Report
|