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| Kolumnen | |
| 17.12.10 | Rendite ist kein Zufall |
| 07.04.10 | Voranschreiten statt Kreisdrehung |
| 07.04.10 | Voranschreiten statt Kreisdrehung |
| 27.02.09 | Vermögensverwalter trennt sich von Automo. |
| 09.01.09 | BMW - Wird hier eine Rallye vorbereitet? |
| 22.08.08 | BMW: Was tun? |
| 20.02.08 | Vermögensverwalter steigen jeweils vor Beka. |
| 08.11.07 | BMW: Nachhaltiges Verkaufsignal! |
| 10.09.07 | BMW: Verkaufsignal droht! |
| 04.04.07 | Vermögensverwalter sehen noch deutliches K. |
| Meldung |
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Viele Menschen sind der Meinung, dass Rendite etwas ist, das man
nicht steuern kann. Insbesondere wenn man mit Aktien im Gange ist.
Sie alle kennen die Schmähungen, die man diesbezüglich zu hören
bekommt. Deshalb ziehen die Deutschen der Aktie auch weiterhin in
großem Maße Zinstitel vor. Sei es, dass man auf das vermeintlich
gute alte Sparbuch einzahlt oder Termineinlagen ordert. Viele kaufen
aber auch Deutsche Staatsanleihen, wobei weniger der Zins als die
scheinbar vorhandene Sicherheit das wesentliche Kriterium ist.
Dass dieser Sicherheitsfetischismus zuweilen irrational ist, sieht
man darin, dass Menschen glauben, wenn Sie am Ende des Jahres einen
Zins auf ihrem Konto gutgeschrieben bekommen, dass sich ihre
Vermögensposition verbessert hat. Dass bei 1 % Zins und 1,5 %
Inflation sich das Vermögen in Wahrheit reduziert, ist vielen
schlicht nicht klar, da sie nominal unterwegs sind und nicht in
realen Kategorien rechnen und denken. Wobei man – was die Inflation
betrifft – durchaus ein Fragezeichen setzten darf, ob die Grundlagen
zur Berechnung der Inflation die tatsächlich individuelle Situation
widerspiegelt. So kann die persönliche Inflationsrate eine durchaus
höhere sein. Kommen wir aber zurück zur Rendite. Und zwar zur Rendite von Aktien. Während viele glauben, dass es sich damit wie bei einem Glücksspiel verhält, ist es in Wahrheit völlig anders. Das zeigt eine Studie des Deutschen Aktieninstitut e.V. In ihrer Publikation „Aktien versus Rente“ stellt sie folgendes fest: „War das Risiko einer einjährigen Aktienanlage – gemessen an der Standardabweichung der Jahresrenditen – im Zeitraum von 1947 bis 2003 noch knapp dreimal so hoch wie das der Anlage in Rentenpapiere, lag es bei zehnjähriger Anlage nur noch gut doppelt so hoch. Nach dreißig Jahren waren Aktien und Renten etwa gleich riskant. Aktien wiesen jedoch eine um 50 Prozent höhere Rendite auf (10,3 gegenüber 6,6 Prozent durchschnittliche jährliche Rendite über den gesamten Zeitraum). Mit steigender Anlagedauer erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, mit einer Anlage in Aktien höhere Renditen zu erzielen als mit festverzinslichen Wertpapieren. Lag die Wahrscheinlichkeit in den Jahren von 1948 bis 2003 bei einem einjährigen Anlagezeitraum bei gut 60 Prozent, waren es nach 20 Jahren knapp 90 Prozent. Bei einer Dauer von 40 Jahren wurde schließlich kein einziger Anlagezeitraum mehr verzeichnet, in dem Renten rentabler als Aktien gewesen wären.“ D.h., dass es eine Mär ist, dass Renten bzw. Zinspapiere sicherer sind als Aktien. Dass sich dieses Vorurteil dennoch in den Köpfen der Menschen einnisten konnte zeigt, wie schlecht die Anlageprodukte in diesem Segment – seien es Aktienfonds oder die angebotene Vermögensverwaltung von Banken und Versicherungen – in der Vergangenheit tatsächlich waren und noch sind. Dabei wird keiner behaupten wollen, dass die Gewinne die z.B. BMW AG derzeit erzielt auf einen Zufall zurückzuführen sind. Ganz im Gegenteil. Es ist das Werk vieler, vieler fleißiger Arbeitnehmer, eines klugen Managements mit einer weitsichtigen und klugen Modellpolitik und den strategisch richtigen Entscheidungen. Dahinter steckt viel Wissen, hohe Kompetenz und vieler Hände Arbeit und Fleiß. Es ist also offensichtlich, dass der Zufall hier nur – wenn überhaupt – eine kleine Spielwiese hat. Umso erstaunlicher ist es, wenn man nun den Schritt zur BMW-Aktie macht. Plötzlich wird aus dem vermeintlichen Werk vieler Hände Arbeit eine Zockerei, böses Spekulantentum und Risiko pur. Die Frage ist warum? Weil scheinbar die Kursbewegungen an der Börse dem fundamentalen Tun des Unternehmens nicht oder nur selten Rechnung tragen. Aber ist das wirklich so? Bleiben wir bei BMW. Vor der Finanzkrise lag diese Aktie bei ca. 50 Euro. Als alle Welt in Panik verfiel, rauschte – wie sollte es auch anders sein – die BMW Aktie auf unter 20 Euro herunter. Gestern und nicht einmal zwei Jahre nach der Krise liegt die Aktie bei ca. 62 Euro. Also über +20 % über Vorkrisenniveau. Offenbar also war das Unternehmen BMW AG die ganze Zeit über weiter ein sehr wertvolles Unternehmen. Sonst hätte sich der Kurs wohl nicht so relativ schnell wieder erholt. Dieses Beispiel soll Ihnen deutlich machen, dass es von Angst getriebene Banker, Händler und viele Marktakteure waren, die ohne Ansehen des Unternehmens über den Verkauf des Unternehmens die Kurse an der Börse in die Tiefe drückten. Wohlgemerkt den Börsenkurs. Nicht aber den inneren Wert des Unternehmens, der zu allen Zeiten vorhanden war. Wie sich jetzt am Ausgang der Krise zeigt. Für denjenigen, der das Unternehmen und seine Assets kennt, eröffnet eine solche Situation jede Menge Chancen und vor allem Renditen. Weil er geradezu mit mathematischer Sicherheit berechnen konnte, dass der Kurs des Unternehmens an der Börse nicht den wahren inneren Wert des Unternehmens wiederspiegelte. Dieses kleine Beispiel soll Ihnen zweierlei zeigen. Dass es sich erstens lohnt gute Unternehmen zu kaufen und in Krisenzeiten zu halten. Statt zu verkaufen, wie es viele fälschlicherweise tun. Und zweitens, dass Rendite kein Zufall ist, wenn man sich die Mühe macht den Wert eines Unternehmens zu bestimmen. Was allerdings wieder ebenfalls mehr mit Kompetenz und harter Arbeit zu tun hat, denn mit Zufälligkeiten. Mit Unternehmen wie Henkel KGaA, Cewe Color AG, LPKF AG und zuletzt Hansa Group haben wir von in 2010 erneut bewiesen, dass Rendite eben kein Zufall ist. Und mit bisher 68 % Jahresrendite ein eindrucksvolles Ergebnis vorgelegt. Und was lag näher als diese Einsicht, die stets Grundlage unserer Vorgehensweise war und ist, zu unserem neuen Slogan zu machen. Auch, wenn weiter gilt: „Globalyze – mehr Börse braucht keiner!“ so werden wir ab sofort noch stärker darauf hinweisen, dass Aktienkauf viel mit Investition und wenig mit purer Spekulation zu tun hat. Mit unserem neuen Slogan. Globalyze – Rendite ist kein Zufall! Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und stets hohe Renditen. Ihr Norbert Lohrke Globalyze – Rendite ist kein Zufall! 78% Volltreffer trotz Krise! Machen auch Sie ab sofort hohe Rendite durch Daten & Fakten statt Verluste mit „Glaskugelempfehlungen“! Globalyze Top10 und TopFlop. |