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WKN: BAY001 ISIN: DE000BAY0017
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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS63AW3 / WKN DS63AW ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS63B65 / WKN DS63B6 ) der Deutschen Bank auf die Aktie von Bayer (ISIN DE000BAY0017 / WKN BAY001 ) vor.


Zum ersten Mal seit langer Zeit sehe es so aus, als könnte Bayer endlich auf eine Lösung des Glyphosat-Problems zusteuern. Unter Dach und Fach sei jedoch noch lange nichts.

Bei Bayer drehe sich auch weiterhin fast alles um die Gerichtsprozesse in den USA gegen die Tochtergesellschaft Monsato und die mutmaßlichen Krebsrisiken des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup. Wie groß das Problem inzwischen sei, habe sich am 30. Juli gezeigt, als die Leverkusener ihre Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2019 vorgestellt hätten. Demnach seien im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutzmittel Glyphosat bis zum 11. Juli 2019 in den USA Klagen von etwa 18.400 Klägern zugestellt worden.

Zwar sei das Unternehmen weiterhin überzeugt, gute Argumente zur Verteidigung gegen die erhobenen Ansprüche zu haben, und beabsichtige, sich in all diesen Verfahren entschieden zur Wehr zu setzen, allerdings zeige der seit nun schon etwas mehr als zwei Jahren anhaltende Kursverfall der Bayer-Aktie, dass Anleger offenbar der Ansicht seien, dass die vonseiten des DAX-Konzerns gezeigte Gegenwehr keine allzu großen Früchte tragen sollte. Zuletzt hätten sich jedoch Hoffnungen breitgemacht, wonach das Problem doch noch aus der Welt geschafft werden könnte.

So habe die "Wirtschaftswoche" am 7. August berichtet, dass der für den 19. August angesetzte nächste US-Prozess um mögliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter offenbar verschoben werde. Konkret gehe es um einen Prozess in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri, der Heimatstadt Monsantos. Auch ein für September geplantes Verfahren solle vertagt werden. Diese Nachricht sei am Markt gut angekommen und habe den Kurs der Bayer-Aktie gestützt. Noch mehr Freude habe auf Anlegerseite geherrscht, als Bloomberg am 9. August von einem möglichen Glyphosat-Vergleich berichtet habe.

Demnach wolle sich der Agrarchemie- und Pharmakonzern auf einen Vergleich im Zusammenhang mit den vielen Glyphosat-Klagen in den USA einlassen und eine Summe von rund 8 Mrd. US-Dollar zur Klärung der mehr als 18.000 Rechtsfälle zahlen. Eine solche Summe würde deutlich unter den bisher gehandelten möglichen Zahlungen liegen. Im gleichen Bloomberg-Bericht sei davon die Rede gewesen, dass die Anwälte, die gegen Bayer vorgehen würden, eine Summe von mindestens 10 Mrd. US-Dollar verlangen würden, um die Klagen fallen zu lassen. Allerdings sei auch schnell wieder Ernüchterung eingekehrt. Noch am gleichen Tag habe das "Handelsblatt" berichtet, dass Kenneth Feinberg, US-Anwalt und oberster Vermittler im Glyphosat-Streit in den USA, dementiert habe, dass Bayer ein entsprechendes Angebot unterbreitet hätte.

Während die Hängepartie rund um die Glyphosat-Klagen die Märkte weiterhin beschäftigen werde, versuche Bayer mit anderen Nachrichten aufzutrumpfen. So habe sich der Konzern zuletzt operativ weiter auf Kurs gesehen. Im zweiten Quartal seien die Umsatzerlöse währungs- und portfoliobereinigt um 0,9 Prozent auf 11,5 Mrd. Euro gesteigert worden, während das EBITDA vor Sondereinflüssen um 24,7 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro verbessert worden sei. Zwar habe die Gesamtjahresprognose bestätigt werden können, allerdings habe das Management den Konzernausblick angesichts des schwierigen Umfeldes für das Agrarchemie-Geschäft zunehmend ambitioniert genannt.

Auch deshalb sei es wichtig, dass das Unternehmen andere Bereiche stärke. So sei am 8. August die Komplettübernahme des US-Biotechnologieunternehmens BlueRock Therapeutics bekannt gegeben worden. An diesem habe Bayer bis vor kurzem nur einen Anteil von 40,8 Prozent gehalten. Darüber hinaus fließe dank des Verkaufs der Bayer-Anteile am Chemiepark-Betreiber Currenta frisches Geld in die Kassen. Geld, das Bayer auch für einen möglichen Glyphosat-Vergleich gut gebrauchen könnte.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Bayer-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,14, die Barriere bei 51,60 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,96, Barriere bei 77,55 Euro) auf fallende Kurse der Bayer-Aktie setzen. (Stand vom 13.08.2019) (15.08.2019/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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