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Meldung
Wer die Wahl hat, hat die Qual: Mit den Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank können Anleger unter den Blue Chips auf zwei Finanzwerte setzen, die seit Jahren nicht überzeugen. Immerhin hat der geplante Vorstandswechsel bei dem hiesigen Branchenprimus  kurz für Erleichterung gesorgt, die Aktie Richtung 30 Euro befördert, auch dank Griechenland. Wird die Schere in der Performance in den nächsten Wochen weiter auseinandergehen – darüber entscheiden auch die Zahlen. Donnerstag früh macht die Deutsche Bank den Anfang.

Nach Erreichen des Fünf-Monatstiefs konnte sich die Aktie der Deutschen Bank nach der Einigung um Griechenland leicht erholen. Allerdings hat sich das Papier im Zuge der scheinbar nicht enden wollenden Griechenland-Krise  in den vergangenen drei Monaten deutlich mehr nachgegeben als der Euro Stoxx Banks Index, der die Entwicklung der Institute aus dem Euro-Raum abbildet. Aktuell notiert die Aktie der Deutschen Bank wieder bei knapp 30 Euro. Zuletzt äußerten sich die Analysten von Keppler allerdings skeptisch zur Deutschen Bank.

Die Experten waren auf einer Roadshow mit der Bank. Nach  Meinung der Finanzprofis könnten die Gewinne der Deutschen Bank in den nächsten zwei Jahren „praktisch ausradiert“ werden. Belastungen für Rechtsstreitigkeiten, die die Finanzprofis bei 4,5 Mrd. Euro sehen, sowie Abschreibungen wegen des Postbank-Verkaufs von ein bis zwei Mrd. Euro werden angeführt. Negativ stimmen auch Belastungen aus der Verkürzung der Bilanz – sprich aus dem Schuldenabbau – und aus der Restrukturierung, die die Deutsche Bank selbst auf 3,7 Mrd. Euro veranschlagt hat.

Anleihenmarkt im Auge behalten

DeutscheBank_BlauAls einzig verbliebene Investmentbank aus Europa von Bedeutung könnte die Kursentwicklung der Aktie in den nächsten Monaten nicht zuletzt von der Entwicklung des weltweiten Anleihenmarkts abhängen, ist die Deutsche Bank doch eine der weltgrößten Anleihenhändler.

Nachdem US-Notenbankchefin Janet Yellen bei jeder Gelegenheit davon spricht, dass sie die Zinsen anheben wolle, waren die Zinsen in den USA deutlich auf dem Weg nach oben. Vor allem wegen der Griechenland-Krise sind die US-Zinsen nun aber wieder im Rückwärtsgang. Denn Investoren flüchten wie gewohnt in den “sicheren Hafen” US-Anleihen, ohne darüber nachzudenken, dass die US-Staatschulden inzwischen auf 18,15 Billionen Dollar gestiegen sind. Das sind herbe 103 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Nachdem in den vergangenen Jahren das Handelsvolumen am Anleihenmarkt wegen der massiven Käufe der Fed stark gesunken ist, – wodurch das Handelsgeschäft sämtlicher Banken beeinträchtigt wird -, könnten weitere Turbulenzen am Anleihenmarkt dafür sorgen, dass das Handelsvolumen zwar kurzfristig steigt. Davon sollte die Deutsche Bank kurzfristig profitieren können. Ein länger anhaltender Kursrückgang am Anleihenmarkt dürfte das Geschäft allerdings merklich beeinträchtigen, weil die Banken und die anderen institutionellen Investoren die Anleihen nicht mehr hin- und herhandeln werden, sondern nur einmal den Verkaufsknopf drücken.

Commerzbank profitiert von Konjunkturerholung in der Euro-Zone

Weil die Commerzbank ein völlig anderes Geschäftsmodell hat als die Deutsche Bank, hängt die Entwicklung der Commerzbank-Aktie vor allem von der Konjunkturentwicklung in der Euro-Zone ab. Derzeit schiebt die Geldschwemme der EZB die Konjunktur an, lag doch das Geldmengenwachstum der Euro-Zone im Mai bei 11,2 Prozent. Entsprechend ist der Einkaufsmanagerindex der englischen Researchfirma Markit für die Euro-Zone zuletzt mit 54,1 Punkten auf ein 49-Monats-Hoch geklettert. Werte oberhalb der 50er-Marke deuten ein Wachstum der Wirtschaft an. Wegen der Verschärfung der Griechenland-Krise war allerdings auch die Aktie der Commerzbank in den vergangenen Monaten erheblich unter Druck.

Commerzbank in Euro auf ein Jahr

Commerzbank in Euro auf ein Jahr

Zumal es fraglich ist, ob die Konjunkturbelebung in der Euro-Zone von Dauer ist, wenn sich das Wachstum in China weiterhin abschwächt und auch die US-Wirtschaft schwächelt. Üblicherweise zeigen sich die Bremsspuren in den dortigen Volkswirtschaften mit einer Verzögerung von wenigen Monaten auch in der Wirtschaft der Euro-Zone, gerade in der exportabhängigen deutschen Wirtschaft.

Sollte sich die Staatsschuldenkrise in der Euro-Zone weiter verschärfen, werden die Investoren wieder schauen, wie groß der Bestand der einzelnen Banken an Staatsanleihen der Länder aus der Peripherie ist. So besaß die Commerzbank am Ende des ersten Quartals für 8,6 Mrd. Euro italienische Staatsanleihen. Der Wert für Spanien belief sich auf zwei Mrd. Euro. Angesichts eines Eigenkapitals von 27,1 Mrd. Euro sollte die Commerzbank die möglicherweise heraufziehenden Herausforderungen aber meistern können.

Ob die Schere bei der Performance zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank weiter auseinander geht, dürfte vor allem davon abhängen, ob die Griechenland-Krise längerfristig abgehackt ist und wie die Zahlen der Unternehmen ausfallen. Sollten die US-Zinsen wieder beginnen zu steigen – wovon man nach Yellens Papier am Mittwoch sanft ausgehen kann – und sich die Staatsschuldenkrise in der Euro-Zone verschärfen, obwohl die EZB ihr Anleihenkaufprogramm möglicherweise kräftig aufstocken könnte, würde beiden Aktien stärkerer Gegenwind drohen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Anleger sollten daher weiterhin vorsichtig agieren und eher die Vorteile von cleveren Zertifikate-Strukturen nutzen. Dazu zählt die SG42W0, ein Duo Memory Express-Schein auf Commerzbank und Deutsche Bank. Die Laufzeit endet Mitte Januar 2017, der Abstand zur Memory-Schwelle liegt bei 29 Prozent (Commerzbank) und 22 Prozent (Deutsche Bank). Alternativ bietet sich auf den heimischen Branchenprimus ein Capped Bonus-Zertifikat an.

Die WKN UZ77EB ist mit einer Barriere von 24 Euro (19 Prozent Abstand zum aktuellen Kurs, Laufzeit Juni 2016) ausgestattet, der Cap liegt bei 31 Euro und bietet eine Renditechance von 11,7 Prozent per anno. In der ISIN-Liste finden Sie auch Hebelpapiere, ausgesucht vor einigen Tagen.



 

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