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WKN: 710000 ISIN: DE0007100000
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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von Daimler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000 ) einen Mini-Future Long 53,76 Open End (ISIN DE000DGQ8NQ1 / WKN DGQ8NQ ) mit dem Basiswert Daimler vor.


Wo spiele die Musik, für welche Basiswerte würden sich Anleger interessieren? Antwort auf diese Frage gebe die monatliche Betrachtung der am häufigsten aufgerufenen Produkte und Basiswerte auf dzbank-derivate.de.

Der Blick auf die Top-Produkte im Februar sei sehr interessant. Wie angesichts der Vorliebe der Anleger für den Deutschen Aktienindex zu erwarten gewesen sei, hätten auch im Februar Endlos Turbo Puts und Endlos Turbo Calls auf den DAX zu den am häufigsten aufgerufenen Produkten gezählt. Ebenso wie im Dezember 2016 und Januar 2017 habe dabei das Interesse an den Puts das Interesse an den Calls deutlich überwogen. Die Zahl der geklickten Puts habe sowohl über dem Vergleichswert vom Januar als auch vom Dezember gelegen. Im Gegenzug habe das Interesse an den Calls weiter nachgelassen und sei deutlich hinter den Vergleichswerten der beiden Vormonate zurückgeblieben.

Nachdem sich der DAX im Zuge der Trump-Rally allmählich wieder seinem Rekordhoch nähere, würden nach Erachten der Analysten immer mehr Anleger nach Möglichkeiten zur Absicherung gegen bzw. zur Partizipation an fallenden Kursnotierungen zu suchen scheinen. Offensichtlich würden sie dem deutschen Leitindex nach dem Anstieg der letzten Monate nicht mehr allzu viel Aufwärtspotenzial zutrauen. In diese Richtung würden auch die Sentiment-Daten deuten.

So würden die Erwartungen für die Entwicklung des DAX in den kommenden sechs Monaten seit Jahresbeginn sinken und seien zuletzt nochmals deutlich zurückgegangen. Wer mittelfristig aber mit sinkenden Notierungen rechne, werde kaum bereit sein, aktuell noch groß einzusteigen. Vor diesem Hintergrund dürfte es nach Einschätzung der Analysten für den DAX schwierig werden, nachhaltig auf ein neues Rekordhoch auszubrechen.

Unter den Top 5 der am häufigsten aufgerufenen Produkte hätten sich im Februar zudem Endlos Turbo Puts auf den Euro-Bund-Future gefunden. Ein Grund dafür könnte nach Erachten der Analysten in der seit Jahresbeginn deutlich gestiegenen Inflation hierzulande sowie in der Eurozone liegen. Wer allerdings darauf spekuliert habe, dass die EZB vor diesem Hintergrund Signale in Richtung eines früheren Ausstiegs aus der extrem gelockerten Geldpolitik sende und damit für Abgabedruck bei langlaufenden Anleihen sorge, sei enttäuscht worden. Auf der Sitzung des EZB-Rats am 9. März 2017 habe EZB-Präsident Mario Draghi bekräftigt, dass die EZB das Anleihekaufprogramm wie geplant bis Ende 2017 fortsetzen werde. Darüber hinaus würden die Leitzinsen noch weit über Ende 2017 hinaus auf dem derzeitigen Niveau von 0,0% verharren.

Bei den am meisten aufgerufenen Basiswerten sei Daimler im Februar auf den DAX gefolgt. Der Premium-Automobilhersteller habe für 2016 Bestwerte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis vermeldet. Auch im laufenden Jahr bleibe der Konzern auf der Überholspur und setze seine Rekordjagd fort. Nachdem Mercedes-Benz bereits im Januar weltweit so viele Fahrzeuge ausgeliefert habe wie noch nie zuvor in einem Januar (178.467 Fahrzeuge, +18,3% ggü. VJ), sei der Absatz auch im Februar prozentual zweistellig gewachsen (153.862 Fahrzeuge, +15% ggü. VJ). In beiden Monaten seien die Verkäufe vor allem in China sehr stark gestiegen. Der Februar sei zugleich der 48. Monat in Folge gewesen, in dem Mercedes-Benz einen Rekord erzielt habe.

Auch im Vergleich mit der Konkurrenz aus München hätten die Schwaben die Nase inzwischen vorn, wenn man sich die Absätze der Marken Mercedes-Benz (2016: 2,08 Mio. Pkw) und BMW (2016: 2,0 Mio. Pkw) anschaue. Zudem sei Mercedes-Benz mit einer EBIT-Marge von 9,1% im vergangenen Jahr profitabler als BMW gewesen, wo die EBIT-Marge auf 8,9% gesunken sei.

Das charttechnische Bild der Daimler-Aktie habe sich aus Sicht der Analysten zuletzt aufgehellt. Nachdem die Kursnotierung Mitte März 2015 ein Hoch bei 96,07 Euro markiert habe, sei es zu einer längerfristigen Abwärtsbewegung gekommen, die die Daimler-Aktie bis Juli 2016 auf 50,83 Euro geführt habe. Seitdem sehe man steigende Notierungen. Nach dem Anstieg über die 200-Tage-Linie im September 2016 sei die Kursnotierung Mitte Januar 2017 bei 73,23 Euro auf das 50%-Retracement der vorangegangenen Korrektur gestoßen.

Nach einem Rücksetzer auf 66,13 Euro, durch den der frühere Widerstand in diesem Bereich in eine Unterstützung gewandelt worden sei, habe die Daimler-Aktie in den letzten Wochen wieder an Wert gewonnen. Rückenwind erhalte die Daimler-Aktie aus Sicht der Analysten dabei vom trendfolgenden MACD, der auf Monatsbasis im Februar ein neues Kaufsignal generiert habe. In den kommenden Monaten würden die Analysten daher weiter steigende Notierungen erwarten. Nach einem Anstieg über 73,23/73,45 Euro lägen die nächsten Kursziele bei 78,79 Euro (61,8%-Fibonacci-Retracement) sowie 85,50 Euro (Hoch vom 01.12.2015).

Um das bullische Szenario nicht zu gefährden, sollte die Notierung möglichst nicht mehr nachhaltig unter 66,13 Euro bzw. die bei 64,12 Euro verlaufende 200-Tage-Linie fallen. Spätestens mit einem Unterschreiten der Unterstützung bei 60,00 Euro sollten Long-Positionen geschlossen werden, so die Analysten der DZ BANK.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. der Mini Future Long auf Daimler die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 53,76 Euro) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (10.03.2017/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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