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Meldung

Der Dieselskandal bei Volkswagen scheint sich zum Kartellskandal bei den deutschen Autobauern auszuweiten. Die Aktienkurse von Daimler, BMW und Volkswagen sind zwar bereits deutlich im Rückwärtsgang. Damit könnten die Risiken allerdings noch längst nicht eingepreist sein. In unserer ISIN-Liste finden interessierte Anleger vielfältige Produktideen auf die deutschen Autobauer, beispielsweise einen Turbo Bear CW7EGG und einen Turbo Call TD78GX auf BMW. Für Daimler greifen Bären zum Turbo CY474Y, Bullen schauen sich das Papier TD74C0 an. 

Im Verbund finden interessierte Anleger auch Memory Express-Zertifikate auf die beiden Autobauer, zum Beispiel die Papiere SG9Y5K und SE00FL. Doch wie sinnvoll sind Anlagen in die deutschen Hersteller in der aktuellen Situation? Wir analysieren die Situation und zeigen, welche Risiken in den aktuellen Kursen bereits eingepreist sind und was auf die Automobilhersteller zu kommt.

Die Einschätzung vieler Experten nach dem Dieselgipfel von Bund und Ländern mit den Vertretern der Autohersteller war übereinstimmend. Mit der Beschränkung auf Software-Updates sei die Politik vor der Industrie eingeknickt, sagte der ADAC. Die Ergebnisse des Gipfels seien nur „ein erster Schritt.“ Mit Hardware-Nachrüstungen ließe sich der Stickoxidausstoß nicht nur um 25 Prozent, sondern um bis zu 90 Prozent senken. Während der Gipfel abgehakt ist, machen sich Analysten und Investoren über ein anderes Thema Gedanken: über die möglichen Strafzahlungen, falls es sich herausstellen sollte, dass es tatsächlich ein Kartell zwischen Daimler, BMW und Volkswagen gegeben haben sollte. Immerhin untersucht neben der EU-Kommission und dem Bundeskartellamt auch das US-Justizministerium die Vorgänge.

Lesen Sie auch: BMW, Daimler, VW und der Dieselskandal – deutscher Masochismus

Die EU-Kartellwächter können zehn Prozent des betroffenen Umsatzvolumens als Strafe verhängen, abhängig von der Dauer und dem Ausmaß des Vergehens. Laut den Analysten der Exane BNP könnten damit auf BMW Kosten von rund acht Milliarden Euro zukommen, 14 Milliarden für Daimler und 19 Milliarden für Volkswagen – jeweils nach einem Abschlag von zehn Prozent für die Einigung mit der Kommission. Abzuziehen sei allerdings, dass derjenige Konzern, der sich selbst zuerst angezeigt habe, straffrei ausgehen könne. Laut Medienberichten soll das Daimler gewesen sein. Volkswagen sei nachgezogen, weshalb die Wolfsburger auf einen Straferlass von 50 Prozent hoffen können.

Laut den Analysten der Exane BNP habe die EU-Kommission bei der Verhängung der Strafe für das Kartell bei Lkws im Juli 2016, die sich auf den Rekord von 2,9 Milliarden Euro belaufen hat, allerdings sehr enge Maßstäbe angelegt. Daher könnten die möglichen neuen Strafen für die Autohersteller relativ gering ausfallen. „Wir sehen keine Rechtfertigung für eine neue Rekordkartellstrafe (das heißt mehr als 2,9 Milliarden Euro)“, so die Finanzprofis.

Viele Investoren teilen offensichtlich diese Hoffnung, waren die Kursverluste doch seit dem Bekanntwerden des möglichen Skandals am 21. Juli relativ überschaubar. So ist der Börsenwert von Daimler um „nur“ 4,5 Milliarden Euro gesunken, jener von BMW um 3,3 Milliarden und von Volkswagen um 6,2 Milliarden – also insgesamt 14 Milliarden Euro – dabei drückt neben dem Kartellthema auch der stark steigende Euro zusehends auf die Aktienkurse. Bei einem durchschnittlichen KGV von knapp sieben für die deutschen Autohersteller sind also Belastungen von rund zwei Milliarden Euro aus dem Kartellskandal in den Aktien eingepreist.

Nicht verpassen: Mittwoch, 23,08 18:00 Uhr: Die Finanzmarktrunde – Hier gehts zur Anmeldung…

Autosektor ist größter Exportschlager Deutschlands

Das könnte sich als deutlich zu niedrig herausstellen. Immerhin könnte die EU-Kommission an den Autoherstellern ein Exempel statuieren. Die Kommission war nicht besonders begeistert davon, dass Volkswagen den vom Dieselskandal betroffenen Kunden in Europa keine Entschädigung gezahlt hat, während der Konzern die US-Kunden großzügig entschädigt hat. Gleichzeitig könnte das US-Justizministerium eine saftige Strafe gegen die deutschen Autohersteller verhängen.

Die noch viel größeren Risiken sind allerdings der Vertrauensverlust der Käufer in die deutschen Autoproduzenten, sowie eine mögliche deutliche Verschärfung der Regulierung. Dabei ist der Autosektor für den Export Deutschlands so wichtig wie kein anderer. Im Jahr 2016 hat Deutschland Kraftwagen und –teile im Wert von 228,0 Milliarden Euro ausgeführt, vor Maschinen mit 169,8 Milliarden und chemischen Erzeugnissen mit 107,0 Milliarden. Vor dem Hintergrund erscheinen die bisherigen Kursverluste bei den Papieren der Autohersteller als nicht groß.

In den Aktien der Autohersteller ist zwar bereits eine Menge Skepsis eingepreist. So liegt das 2018er-KGV von Daimler bei 6,7, bei BMW bei 7,2 und bei VW bei 5,3. Damit gehören die Papiere zu den vier am niedrigsten bewerteten Papieren aus dem DAX, dessen KGV bei 13,5 notiert. Allerdings könnten die schlechten Nachrichten und damit die Unsicherheit bei den Autoaktien weitergehen. Daher könnten die Papiere im Rückwärtsgang bleiben.



 

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