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Die Aktion führender deutscher Direktbanken mit dem kernigen Namen „Pro Aktie“ wollte es genau wissen: Was sind die beliebtesten Aktien der Deutschen?

Heraus kam eine Liste mit zwanzig Unternehmen, die wohl jedem Fool und sogar der erweiterten, aktienkritischen Verwandtschaft eines jeden Fools zum größten Teil bekannt sein dürften.

Trotzdem offenbart die erlauchte Auswahl der Deutschen meiner Meinung nach einen entscheidenden Nachteil, der sich langfristig negativ auf die Rendite auswirken dürfte.

Top 20

Trommelwirbel! Und hier ist sie. Ich präsentiere – die Lieblingsaktien der Deutschen: Alibaba (WKN:A117ME), Allianz (WKN:840400), Amazon (WKN:906866), Apple (WKN:865985), BASF (WKN:BASF11), Bayer (WKN:BAY001), Commerzbank (WKN:CBK100), Continental (WKN:543900), Daimler (WKN:710000), Deutsche Bank (WKN:514000), Deutsche Telekom (WKN:555750), Evotec (WKN:566480), Infineon (WKN:623100), Microsoft (WKN:870747), RWE (WKN:703712), Siemens (WKN:723610), Siemens Healthineers (WKN:SHL100), Steinhoff (WKN:A14XB9), Volkswagen VZ (WKN:766403) und Wirecard (WKN:747206).

Börsenkenner werden auf den ersten Blick erkennen, dass sich deutsche Anleger gerne Unternehmen aus ihrem Heimatland ins Depot holen. In den Top 20 befinden sich nur 4 Unternehmen, die ihr Hauptquartier nicht in Deutschland haben.

Einerseits mag so viel Lokalpatriotismus löblich sein. Andererseits wird hier eine Region deutlich übergewichtet. Im MSCI World Index hat die Region Deutschland gerade einmal einen Anteil von etwas über 3 %.

Dick, schwer und extrem beliebt

Neben der regionalen Übergewichtung sehe ich noch ein weiteres Muster, das aus meiner Sicht langfristig Rendite kosten dürfte. Denn anscheinend konzentrieren sich deutsche Anleger vor allem auf die Giganten der Börse. Was das bedeuten kann, lässt sich am Beispiel von Wirecard, Amazon und Daimler erahnen.

Amazon ist der Gigant unter den Giganten. Im September 2018 kratzte das US-Unternehmen an der magischen Marke von einer Billionen US-Dollar Börsenwert. Einst als gut organisierter Buchhändler gestartet, bietet Amazon heute so gut wie alles an, was das Herz begehrt. Diese Metamorphose lässt sich auch an der Entwicklung der Amazon-Aktie beobachten: Über 4000 % kletterte der Aktienwert alleine in den letzten zehn Jahren (Stand: 16.10.2018). Muss das schon das Ende sein? Alles kann, nichts muss. An neuen Ideen fehlt es Amazon jedenfalls nicht. Demnächst will das US-Unternehmen sogar Häuser bauen – natürlich mit vorinstalliertem Alexa. Trotzdem: Wie wahrscheinlich ist ein Wachstum von weiteren 1000 % vom derzeitigen Stand aus? Ist ein Börsenwert von einer Trillionen US-Dollar in nächster Zeit realistisch?

Daimler ist nicht Amazon, aber immerhin mit etwa 56 Milliarden Euro Marktkapitalisierung unter den Top 10 der größten deutschen Unternehmen (Stand: 16.10.2018). Ist da noch mehr drin für Daimler? Vielleicht! Schließlich startet der prominente Automobilbauer demnächst eine umfassende Elektrifizierung seiner Flotte. Trotzdem: Für die aktuelle Bewertung hat das DAX-Unternehmen über Umwege satte 135 Jahre gebraucht. Kann man von Unternehmen, die sich schon so lange auf den Märkten tummeln, noch vierstellige Wachstumsraten erwarten?

Wirecard zählt ebenfalls zu den beliebtesten Aktien der Deutschen. Für viele mag der Zahlungsdienstleister aus München noch wie ein Startup wirken. Doch spätestens nach dem DAX-Aufstieg im September ist klar: Wirecard ist die wertvollste deutsche Bank (Stand: 16.10.2018). Kann Wirecard sich jetzt noch selbst übertreffen? Es würde mich nicht wundern! Schließlich hat Wirecard noch ein paar Asse im Ärmel. Trotzdem: Wird die Wirecard-Aktie die nächsten 10 Jahre ebenso stark zulegen können wie die letzten 10 Jahre? Um schwindelerregende 4.500 % (Stand: 16.10.2018)?

Das nächste Amazon kommt bestimmt

Die Top 20 der Deutschen hat mich positiv überrascht. Ich hatte erwartet, dass auch viel dabei ist, was ich persönlich unter „Ramsch“ einordnen würde. Stattdessen beinhaltet die Bestenliste viele Unternehmen, die ich am liebsten selbst gegründet hätte.

Doch der offensichtlich weit verbreitete Fokus auf die Giganten der Szene kann langfristig teuer werden. Vielleicht wird einem Jahrhundertunternehmen wie Daimler ein höheres Maß an Stabilität zugetraut. Andererseits ist auch ein hohes Alter keine Garantie für zukünftige Erfolge.

Das mussten auch die Aktionäre von Sears (WKN:A0D9H0) erkennen. Die über 130 Jahre alte US-Einzelhandelskette hatte dem Druck aus dem Online-Handel nichts entgegenzusetzen und schlitterte vor ein paar Tagen in die Insolvenz.

Sears geht, Amazon übernimmt, und was kommt dann? Was auch immer die Zukunft bringen wird, eines ist sicher: Das „nächste Amazon“ kommt bestimmt – und das ist jetzt höchstwahrscheinlich noch klein und unbeliebt.

Kanadas Antwort auf Amazon.com!

… und warum es vielleicht unsere zweite Chance ist, ein echtes E-Commerce-Vermögen aufzubauen. Das smarte Geld investiert bereits in eine Firma aus Ontario, die noch deutlich unter dem Radar der Masse fliegt: 3 der cleversten (und erfolgreichsten!) Investoren, die wir kennen, sagen: Diese besonderen Aktien jetzt zu kaufen ist so wie eine Zeitreise zurück ins Jahr 1997, um in Amazon-Aktien einzusteigen — bevor diese um 47.000 % explodiert sind und ganz normale Anleger reicher gemacht haben als in ihren kühnsten Träumen. Fordere den Spezialreport mit allen Details hier ab.

Stefan besitzt Aktien von Apple und der Deutschen Telekom. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Vorstand von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Apple. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple. The Motley Fool empfiehlt Daimler.

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