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WKN: 928900 ISIN: AT0000821103
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Meldung
Wien (aktiencheck.de AG) - Die UNIQA Versicherungen AG (UNIQA Group Austria) (ISIN AT0000821103 / WKN 928900 ) musste im abgelaufenen Fiskaljahr nach vorläufigen Berechnungen angesichts hoher Einmaleffekte einen deutlichen Verlust ausweisen.


Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lagen die laufenden Prämien im abgelaufenen Fiskaljahr mit rund 5,37 Mrd. Euro um 4,4 Prozent über dem Vorjahreswert. In den Wachstumsmärkten in Osteuropa wurde hier sogar ein Plus von 5,5 Prozent erzielt. Die Schadenquote im Schaden- und Unfallgeschäft sank auf 65,3 Prozent (2010: 68,4 Prozent), die Leistungsquote in der Lebens- und Krankenversicherung auf 92,6 Prozent (2010: 93,9 Prozent). Die Kostenquote stieg aufgrund einmaliger Kostenbelastungen durch die Investitionen in die Neuausrichtung der UNIQA Gruppe überproportional auf 26,7 Prozent (2010: 21,9 Prozent).

Im Konzernergebnis 2011 sind Einmalbelastungen in Höhe von rund 190 Mio. Euro aus dem Konzernumbau enthalten. Zusätzlich wurden Nettobelastungen in Höhe von 346 Mio. Euro durch Wertberichtigungen auf griechische Staatspapiere ausgewiesen. Das Ergebnis der Gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sinkt dadurch im Fiskaljahr 2011 auf rund -330 Mio. Euro.

"Wir haben ein robustes operatives Kerngeschäft. Die Sondereffekte belasten natürlich das Ergebnis in 2011, aber sie entlasten uns für die Zukunft. Unsere Strategie mit dem klaren Fokus auf die Kunden und das Kerngeschäft passt. Wir werden sie 2012 weiter konsequent umsetzen: Wir werden Prozesse schneller und effizienter gestalten, die Kundennähe weiter verstärken und - in Österreich und Osteuropa - das Geschäftrentabel ausbauen", kommentierte der CEO Andreas Brandstetter.

Die Aktie von UNIQA notiert aktuell in Wien unverändert bei 11,43 Euro.
(03.02.2012/ac/n/a)


 

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