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WKN: 555750 ISIN: DE0005557508
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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DX9DQ41 / WKN DX9DQ4 ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT171R8 / WKN DT171R ) der Deutschen Bank auf die Aktie der Deutschen Telekom (ISIN DE0005557508 / WKN 555750 ) vor.


Sowohl in den USA als auch in Europa befinde sich der Telekommunikationsmarkt im Umbruch. Von dieser Entwicklung möchte auch die Deutsche Telekom profitieren. Allerdings gelte es noch einige Herausforderungen zu meistern, bevor der DAX-Konzern als einer der Profiteure aus den aktuellen Umwälzungen hervorgehen könne.

Noch immer habe Sprint kein offizielles Angebot für T-Mobile US abgegeben. Allerdings gebe es einige Anzeichen, dass die Wettbewerbshüter dieses Mal einer Übernahme der US-Mobilfunktochter der Bonner zustimmen könnten, nachdem die Regulierungsbehörde FCC 2011 eine Übernahme durch AT&T verhindert habe. Die Aufgeschlossenheit der Behörden in den USA gegenüber Milliardendeals in der Telekommunikationsbranche wie im Fall von AT&T und des amerikanischen Fernsehsatellitenbetreibers DirectTV sowie zwischen Comcast und Time Warner Cable zeige, dass auch ein Angebot vonseiten von Sprint von Erfolg gekrönt sein könnte.

Für die Deutsche Telekom würde sich aber auch ein erfolgloser Versuch aller Voraussicht nach auszahlen. Schließlich würde, wie vor rund drei Jahren, eine milliardenschwere Break-Up-Fee winken. Eine solche Ausgleichszahlung und die jüngste Klage der amerikanischen Marktaufsicht FTC gegen T-Mobile US wegen mutmaßlicher Verbrauchertäuschung könnten Sprint und seine japanische Muttergesellschaft SoftBank möglicherweise doch noch von einem Übernahmeangebot abbringen.

Darüber, wie ein Angebot aussehen solle, habe die Nachrichtenagentur Bloomberg am 4. Juni unter Bezugnahme auf Insiderinformationen berichtet. Demnach würde Sprint 40 US-Dollar je Aktie von T-Mobile-US bieten, während die Deutsche Telekom später rund 15 bis 20 Prozent der Anteile am Gemeinschaftsunternehmen behalten würde. Damit käme die US-Mobilfunktochter der Bonner auf einen Wert von rund 32 Mrd. US-Dollar. AT&T habe vor Jahren etwa 39 Mrd. US-Dollar geboten.

Ein möglicher Verkauf von T-Mobile US würde für die Deutsche Telekom ein vorläufiges Ende des trotz der jüngsten Erfolge beim Kundenfang insgesamt eher enttäuschenden US-Engagements bedeuten. Gleichzeitig hätte man so frisches Geld zur Verfügung, um sich an den Umwälzungen am europäischen Telekommunikationsmarkt zu beteiligen. Denn mit der Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone und der Fusion zwischen E-Plus und O2 sowie den Wachstumsmöglichkeiten in Zentral- und Osteuropa würden auch auf dem Heimatmarkt viele Herausforderungen warten.

Diese Herausforderungen hätten sich zum Beispiel im ersten Quartal 2014 gezeigt. Zwar habe der Konzernüberschuss laut Unternehmensangaben vom 8. Mai im Vorjahresvergleich dank des Verkaufs von Scout24-Anteilen auf 1,8 Mrd. Euro mehr als verdreifacht werden können. Bereinigt um diesen Effekt habe sich jedoch ein Rückgang um 23,5 Prozent auf 587 Mio. Euro ergeben. Das bereinigte EBITDA sei um 3,9 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro gefallen.

Konzernweit sei der Umsatz um 8,0 Prozent auf 14,9 Mrd. Euro gestiegen. Allerdings habe das DAX-Unternehmen auch von der Fusion mit MetroPCS profitiert. Organisch sei der Umsatz in Europa um 2,6 Prozent und in Deutschland um 1,5 Prozent gefallen. Trotzdem seien die Jahresziele bestätigt worden, wonach das bereinigte EBITDA 2014 leicht von 17,4 Mrd. Euro im Vorjahr auf 17,6 Mrd. Euro ansteigen solle. Kurzfristig dürfte sich der Anleger jedoch vor allem auf T-Mobile US richten.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Deutsche Telekom-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,56, die Knock-Out-Schwelle bei 9,30 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,17; Knock-Out-Schwelle bei 15,25 Euro) auf fallende Kurse der Deutsche Telekom-Aktie setzen. (Stand vom 08.07.2014) (09.07.2014/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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