Besser
als gedacht.
Vor allem aufgrund der Übernahme des
US-Medizindienstleiters Lincare und guter Geschäfte in der
Gase-Sparte blickt der Industriegase-Anbieter und
Anlagenbauer Linde auf ein erfolgreiches Quartal zurück.
"Obwohl die Rahmenbedingungen insbesondere in den reifen
Märkten nicht gerade günstig waren, ist es uns gelungen,
weiter profitabel zu wachsen", so Konzernchef Wolfgang
Reitzle. Konkret bedeutet dies: Im ersten Jahresabschnitt
stiegen die Erlöse um rund 10 Prozent auf etwa vier
Milliarden Euro, während der Gewinn vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (EBITDA) gar um mehr als 12 Prozent auf
953 Millionen Euro zulegte. Erfreulich ist zudem, dass der
Ausblick bestätigt wurde. Für das Gesamtjahr peilt Linde
demnach ein EBITDA von mindestens vier Milliarden Euro an.
2016 soll bereits ein operatives Ergebnis von mindestens
fünf Milliarden Euro eingefahren werden. Am Sparkurs hält
der DAX-Konzern ebenfalls fest. So sollen - nachdem
bereits in den vergangenen drei Jahren rund 780 Millionen
Euro eingespart wurden - bis 2016 weitere Kosten in Höhe
von bis zu 900 Millionen Euro reduziert werden. Kein
Wunder, dass die Aktie zuletzt deutlich zulegen und mit
149 Euro zwischenzeitlich sogar ein neues Rekordhoch
erklimmen konnte.
Nach unten abgesichert
Doch Vorsicht: Sollte die globale Konjunkturentwicklung im
zweiten Halbjahr nicht die erhoffte Dynamik aufweisen,
könnte dies auch Linde zu spüren bekommen - und der Kurs
durchaus mal eine Verschnaufpause einlegen. Besitzer der
neuen Capped Bonus Zertifikate auf Linde hätten aber
dennoch einen ruhigen Schlaf. Grund: Dank der recht
komfortablen Abstände zu den Barrieren winken bei einer
Seitwärtsbewegung des Kurses und selbst - zumindest bis zu
einem gewissen Grad - bei schrumpfenden Notierungen
attraktive Renditen.
Stand: 13.05.2013
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