Lufthansa


WKN: 823212 ISIN: DE0008232125
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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DX96JQ6 / WKN DX96JQ ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT5C5L7 / WKN DT5C5L ) der Deutschen Bank auf die Aktie der Lufthansa AG (ISIN DE0008232125 / WKN 823212 ) vor.


Nach den deutlichen Markreaktionen auf die gesenkten Gewinnerwartungen habe sich die Lufthansa-Aktie zuletzt wieder ein wenig fangen können. Allerdings werde diese Erholung durch den Tarifstreit mit den Piloten gefährdet. Dagegen könnte ein weiteres Restrukturierungsprogramm mittel- bis langfristig, ähnlich wie das Programm "SCORE", für eine gesteigerte Profitabilität des Konzerns sorgen.

Europas größter Luftfahrtkonzern komme aktuell einfach nicht zur Ruhe. Während die Kranich-Airline nach einer überraschenden Gewinnwarnung ein neues Restrukturierungsprogramm habe auflegen müssen, belaste der Tarifkonflikt mit den Piloten des Konzerns die Stimmung erneut. Dabei stünden einmal mehr die Vorruhestandsregelungen im Mittelpunkt des Streits mit der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC). Allerdings sollten sich die finanziellen Folgen in Grenzen halten, wenn es relativ schnell gelinge, zu einer Übereinkunft zu kommen. Sollte es jedoch zu lang andauernden Arbeitskämpfen kommen, gäbe es nicht nur weitere Kratzer für das bereits angeknackste Image des einstigen Vorzeigeunternehmens aus Deutschland, sondern auch neue Belastungen für die Geschäftsergebnisse.

Schon im April habe es Streiks gegeben, deren negative Auswirkungen von Unternehmensseite mit rund 60 Mio. Euro angesetzt worden seien. Zudem sei es einer der Gründe gewesen, die Gewinnwarnung vom 11. Juni auszusprechen. Demnach solle das operative Ergebnis 2014 bei 1 Mrd. Euro liegen, nachdem zuvor 1,3 bis 1,5 Mrd. Euro in Aussicht gestellt worden seien. Bereinigt um Einmaleffekte sollten es nur noch 1,3 Mrd. Euro werden (zuvor 1,7 bis 1,9 Mrd. Euro). Auch die 2015er-Ziele seien nach unten geschraubt worden, weshalb Konzernchef Carsten Spohr am 9. Juli neue Maßnahmen präsentiert habe, um sich auf den immer härter werdenden Wettbewerb mit Billig-Anbietern wie Ryanair oder easyJet sowie den hochsubventionierten Golf-Carriern einzustellen.

Dabei sei es wenig überraschend gekommen, dass man eine weitere europäische Billig-Fluglinie etablieren möchte, die zusammen mit Germanwings unter einem Dach operieren solle. Im Rahmen des "WINGS"-Konzepts solle es unter dem gleichen Dach ab Winter 2015 auch eine Billig-Fluglinie für den Interkontinentalverkehr geben. Außerdem werde die Zusammenarbeit mit Air China im Bereich Technik und im Passagiergeschäft ausgebaut, die später in ein Joint Venture münden solle, während neue Investitionen das Service-Angebot bei hochpreisigen Sitzen verbessern sollten.

Gleichzeitig bleibe es jedoch unsicher, inwiefern die geplanten Maßnahmen im Hinblick auf einen möglichen Widerstand von Pilotenseite umgesetzt werden könnten. Während die neuesten Vorhaben des Unternehmens an den Aktienmärkten überwiegend positiv aufgenommen worden seien und sich die Lufthansa-Aktie ein wenig von ihrem zwischenzeitlichen Kurssturz habe erholen können, seien mit dem Tarifkonflikt neue Unsicherheiten hinzugekommen, die jedoch relativ schnell überwunden werden sollten, sodass sich der Fokus wieder auf die dank der neuesten Sparmaßnahmen mittel- bis langfristig erwarteten Ergebnisverbesserungen richten könnte.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Lufthansa-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,42, die Knock-Out-Schwelle bei 10,00 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,62; Knock-Out-Schwelle bei 16,20 Euro) auf fallende Kurse der Lufthansa-Aktie setzen. (Stand vom 04.09.2014) (05.09.2014/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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