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WKN: 823212 ISIN: DE0008232125
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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DT8PXF5 / WKN DT8PXF ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT4YXY7 / WKN DT4YXY ) der Deutschen Bank auf die Deutsche Lufthansa-Aktie (ISIN DE0008232125 / WKN 823212 ) vor.


Die Deutsche Lufthansa komme nicht zur Ruhe. Das Unternehmen müsse an allen Ecken und Enden sparen, was bei den Mitarbeitern nicht gut ankomme. Zudem müsse sich der DAX-Konzern grundsätzlich darüber klar werden, welche Richtung man einschlagen möchte. Gut, dass in dieser turbulenten Phase die niedrigen Ölpreise für Erleichterung sorgen würden. Allerdings würden diese nicht alle Probleme der Kranich-Airline lösen können.

Jüngst sei ein weiterer Pilotenstreik bei der Deutsche Lufthansa-Tochter Germanwings zu Ende gegangen. Trotzdem scheine eine Lösung der verfahrenen Situation im Tarifstreit nicht in Sicht zu sein. Im Kern des Konflikts, der nun schon zu mehreren Ausständen bei Deutsche Lufthansa, Germanwings und Lufthansa Cargo geführt habe, stehe die attraktive Ruhestandsregelung für die Piloten.

Gleichzeitig gehe es aber auch um die Frage, ob sich die Kranich-Airline immer mehr in Richtung einer Billigfluglinie bewegen werde, oder ob das Unternehmen mehr auf das Premiumangebot setzen möchte. Wenigstens habe es etwas Entspannung in den Tarifverhandlungen mit den Flugbegleitern gegeben. Demnach habe die zuständige Gewerkschaft UFO am 13. Februar angekündigt, vorerst auf Streiks verzichten zu wollen. Allerdings sei neben dem finanziellen Schaden auch ein Imageschaden für das einstige Vorzeigeunternehmen entstanden.

Wenig förderlich dürften in dieser Hinsicht auch die Brandbriefe der Konzernführung an die Mitarbeiter gewesen sein. Zunächst habe "Reuters" am 9. Februar einen Brief der Vorstände Karl Ulrich Garnadt und Bettina Volkens an die Belegschaft bekannt gemacht, in dem sie ein düsteres Bild für die Kranich-Airline gezeichnet hätten, wenn sich die Kostensituation im Wettbewerb mit Billigfluglinien und den Golf-Carriern nicht verbessern würde.

Am 13. Februar sei es dann der "Spiegel" gewesen, der darüber berichtet habe, dass Finanzchefin Sabine Menne gewarnt hätte, dass der Deutschen Lufthansa allein durch Zusatzbelastungen wie sinkende Ticketpreise und steigende Gebühren jedes Jahr 700 Mio. Euro wegschmelzen würden. Im Ergebnis würde das Unternehmen laut Menne in den kommenden Jahren Schwierigkeiten damit haben, die bestellten Flugzeuge zu bezahlen. Es bleibe abzuwarten, ob die Mitarbeiter angesichts solcher Schreckensszenarien bereit sein würden, den Gürtel enger zu schnallen.

Angesichts der verschiedenen Tarifkonflikte und der wachsenden Konkurrenz würden die deutlich gefallenen Ölpreise für Erleichterung sorgen. Kein Wunder: Schließlich würden die Treibstoffkosten seit jeher einen großen Teil der Gesamtausgaben einer Fluggesellschaft ausmachen. Fallende Kerosinpreise seien umso erfreulicher, wenn man bedenke, dass vor allem die europäischen Fluglinien seit vielen Jahren nur mit geringen Margen unterwegs seien.

Wenn man sich aber die aktuelle Wettbewerbssituation ansehe, dann sei es fraglich, inwieweit die Deutsche Lufthansa nicht doch die geringeren Kosten über die Ticketpreise weitergeben müsse, um keine Marktanteile einzubüßen. Auf diese Weise würde die Profitabilität trotz der geringeren Kerosinpreise nicht sonderlich steigen und der Deutsche Lufthansa-Aktie erneut zu keiner Erholung verhelfen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Deutsche Lufthansa-Aktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,78, die Knock-Out-Schwelle bei 10,60 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,23; Knock-Out-Schwelle bei 16,95 Euro) auf fallende Kurse der Deutsche Lufthansa-Aktie setzen. (Stand vom 16.02.2015) (18.02.2015/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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