Lufthansa


WKN: 823212 ISIN: DE0008232125
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07.06.17 Deutsche Lufthansa-Calls mit 72%-Chance bei .
13.04.17 Lufthansa-Calls mit 76% Tradingchance auf de.
06.04.17 Wave XXL-Optionsscheine auf Deutsche Luftha.
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17.03.17 Lufthansa-(Turbo)-Put mit 170%-Chance bei Ko.


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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DM61NY9 / WKN DM61NY ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DM664X7 / WKN DM664X ) der Deutschen Bank auf die Deutsche Lufthansa-Aktie (ISIN DE0008232125 / WKN 823212 ) vor.


Bei der Lufthansa scheine man derzeit nichts falsch machen zu können. Nicht nur in Bezug auf Air Berlin laufe es rund. Allerdings heiße dies noch lange nicht, dass es Konzernchef Carsten Spohr und der Rest der Geschäftsführung nicht doch bald mit neuen und alten Herausforderungen zu tun bekommen könnten.

Die Spatzen hätten es längst von den Dächern gepfiffen. Nun sei über den Verkauf großer Teile von Air Berlin an die Lufthansa auch offiziell Einigung erzielt worden. Die Bestätigung sei am 12. Oktober vonseiten von Air Berlin gekommen. Die Kranich Airline übernehme unter anderem den Ferienflieger NIKI und die Luftfahrtgesellschaft Walter von Deutschlands Nummer Zwei am Markt. Zusätzlich sollten 20 Flugzeuge an die Lufthansa gehen. Der Gesamtkaufpreis von ca. 210 Mio. Euro werde Gegenstand von Anpassungen bei Vollzug des Kaufvertrags sein, habe es weiter geheißen. Bereits zuvor habe die Lufthansa 38 Maschinen samt Besatzungen von Air Berlin gemietet. Allerdings stehe die Transaktion unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen. Die Verhandlungen mit easyJet und anderen Bietern führe Air Berlin wiederum weiter.

Für die Lufthansa gehe es in Sachen Zukäufe offenbar auch erst einmal weiter. Der DAX-Konzern wolle aus einer weiteren Pleite eines Konkurrenten Profit schlagen und seinen Wachstumskurs beschleunigen. Laut eines Berichts der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" vom 16. Oktober wolle die Lufthansa für rund 500 Mio. Euro Firmenanteile der insolventen Fluglinie Alitalia kaufen. Allerdings dürfte der angedachte Abbau von etwa 6.000 Arbeitsplätzen der italienischen Regierung wenig gefallen. Aus diesem Grund sei es alles andere als sicher, dass die Kranich-Airline ähnlich leichtes Spiel wie im Fall von Air Berlin haben werde. Dort habe sich die Bundesregierung frühzeitig positioniert und aus ihrer Vorliebe für eine Lösung mit der Lufthansa keinen Hehl gemacht.

Die Lufthansa sorge derzeit jedoch nicht nur mit Übernahmen für Furore. Die Passagierzahlen könnten sich ebenfalls sehen lassen. Am 11. Oktober seien die September-Zahlen vorgestellt worden. Demnach seien insgesamt 12,68 Millionen Fluggäste befördert worden. Ein Anstieg von 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn 2017 liege das Plus bei 17,5 Prozent auf 98,43 Millionen Passagiere. Außerdem sei die Auslastung der Maschinen auf einen neuen Rekordwert verbessert worden. Erfolge seien auch in der Frachtsparte gefeiert worden. Darüber hinaus dürfte man auf Unternehmensseite erfreut zur Kenntnis nehmen, dass die Rohölpreise niedrig bleiben würden und selbst eine Einigung im Tarifstreit mit den Piloten habe erreicht werden können.

Angesichts solcher Erfolgsmeldungen sei es wenig verwunderlich, dass es in diesem Jahr für die Lufthansa-Aktie steil nach oben gegangen sei. Damit sei aber auch die Fallhöhe angestiegen. Zumal es nun mit den Herausforderungen erst richtig losgehen könnte. Schließlich gelte es, die Firmenanteile und Mitarbeiter von Air Berlin zu integrieren. Möglicherweise komme man auch noch bei der Alitalia zum Zuge. Da könne man sich leicht verzetteln. Zudem müssten die Rohölpreise nicht dauerhaft auf ihrem derzeitigen Niveau verbleiben. Gleichzeitig seien angesichts des Konzernumbaus in Richtung eines verstärkten Billig-Angebots mit dem entsprechenden Versuch der Senkung der Personalkosten auch in Zukunft weitere Tarifstreitigkeiten zu erwarten.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Lufthansa-Aktie erwarten würden, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 4,55, die Knock-Out-Schwelle bei 20,85 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 4,63; Knock-Out-Schwelle bei 29,35 Euro) auf fallende Kurse der Lufthansa-Aktie setzen. (Stand vom 17.10.2017) (19.10.2017/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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