Hannover Rück


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MONTE CARLO (dpa-AFX) - Die Niedrigzinsen und ausgerechnet geringe Katastrophenschäden verderben der Rückversicherungsbranche das Geschäft. Nach teils kräftigem Preisverfall hoffen Rückversicherer wie Munich Re , Swiss Re und Hannover Rück auf ein Ende des Abwärtstrends und bauen auf lukrativere Geschäftsfelder. Einige Experten zeigten sich beim Branchentreffen in Monte Carlo jedoch skeptisch. Die Ratingagentur Fitch rechnet im US-Katastrophengeschäft sogar bis 2017 mit fallenden Preisen, nachdem Pensions- und Hedgefonds dort immer stärker mitmischen.

Beim Branchentreffen im Fürstentum Monaco sprechen Rückversicherer mit Erstversicherern wie Allianz und Axa sowie Großkunden wie Fluggesellschaften seit Samstag über die Konditionen für 2015. Zum Jahreswechsel steht bei den großen Rückversicherern der Großteil der Verträge im Schaden- und Unfall-Geschäft zur Neuverhandlung an.

Der Chef des weltweit Branchendritten Hannover Rück, Ulrich Wallin, wies die Befürchtung eines dauerhaften Dumpingwettlaufs am Montag zurück. "Ich erwarte nicht, dass der Preisabrieb im Markt noch lange weitergeht." Spätestens wenn der durchschnittliche Anbieter Geld verliere, müssten die Preise steigen. Nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's dürften die Preise in der Schaden- und Unfall-Rückversicherung im laufenden Jahr um 5 bis 10 Prozent sinken, im Katastrophengeschäft sogar um 10 bis 15 Prozent. Ein Ende des Trends sei nicht in Sicht.

Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re aus Zürich baut nun darauf, dass das Wirtschaftswachstum und eine zunehmende Zahl heftiger Unwetter die Nachfrage nach Naturkatastrophen-Deckungen bis Ende des Jahrzehnts kräftig nach oben treiben. Auf Basis von 2012 sei in den entwickelten Märkten ein Plus von 50 Prozent, in den Schwellenländern sogar eine Verdopplung zu erwarten. Damit dürfte auch das Prämienniveau anziehen.

Die Hannover Rück will wie schon Weltmarktführer Munich Re auf Geschäft verzichten, wenn die Prämien nicht im Verhältnis zum Risiko stehen. Der deutsche Markt ist den Hannoveranern zufolge weniger von fallenden Preisen betroffen. So rechnet Vorstandsmitglied Michael Pickel nach den Hagel- und Sturmschäden seit Sommer 2013 mit mindestens stabilen Preisen im Geschäft mit den Erstversicherern. Das gelte auch für das 2013 von Hagelschäden schwer getroffene Kfz-Kasko-Geschäft. In der Luftfahrt-Versicherung dürften die Unglücke der Malaysian-Airlines-Maschinen nach Ansicht der Hannover Rück einen weiteren Preisverfall verhindern.

Die Rückversicherer stehen wegen der Niedrigzinsen und einer Kapitalschwemme unter Druck. Großanleger wie Pensions- und Hedgefonds haben auf der Suche nach lohnenden Anlagen das Rückversicherungsgeschäft entdeckt und investieren Milliarden. Das Überangebot drückt auf die Preise. Zugleich nehmen Erstversicherer mehr Risiken auf die eigene Kappe, statt Rückversicherungsschutz einzukaufen. Damit sinkt auch die Nachfrage.

Die großen Rückversicherer bauen deshalb verstärkt auf die Absicherung von Risiken, in denen der Konkurrenzkampf noch nicht so stark tobt. Dort wollen sie mit Spezialwissen punkten, das kleine Wettbewerber nicht bieten können. Die Ratingagentur Fitch warnt jedoch davor, dass manche Risiken wie Terrorismus oft schwer einzuschätzen sind. Ein Zukunftsfeld sehen viele Branchenvertreter bei der Cyber-Versicherung, mit der sich Unternehmen etwa gegen Datenverlust oder Hackerangriffe im Internet versichern können./stw/fbr



 

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