BayWa Namensaktie


WKN: 519400 ISIN: DE0005194005
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Meldung
Augsburg (www.aktiencheck.de) - BayWa-AktienAnalysevon der GBC AG:

Matthias Greiffenberger und Felix Gode, Aktienanalysten der GBC AG, nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Agrargroßhändlers BayWa AG (ISIN: DE0005194062, WKN: 519406, Ticker-Symbol: BYW6, NASDAQ OTC-Symbol: BBWLF) unter die Lupe.


Die Besonderheit der BayWa Aktien seien die zwei unterschiedlichen Aktiengattungen. BayWa habe Namensaktien (WKN 519400) und vinkulierte Namensaktien (WKN 519406) ausgegeben. Bei den vinkulierten Namensaktien müsse theoretisch gesehen der Vorstand seine Zustimmung bei einem Erwerb geben. Historisch gesehen sei bis jetzt jeder Transaktion zugestimmt worden. Die vinkulierten Namensaktien würden das Unternehmen also vor einer feindlichen Übernahme schützen und auch den Großteil der Aktien darstellen, die im SDAX notiert seien. Im Gegensatz dazu würden die Namensaktien nur etwa 3,6% der gesamten BayWa-Aktien ausmachen und seien auch nicht im SDAX notiert.

Über das letzte halbe Jahr habe sich immer wieder ein Spread zwischen den beiden Aktiengattungen aufgetan, teilweise hätten die vinkulierten Namensaktien 25% unter den Namensaktien notiert. Ein derartiger Spread sei nicht durch die Vinkulierung zu erklären. Dies hätten offensichtlich auch die Aufsichtsrat Wolfgang Altmüller und CFO Andreas Helber erkannt und hätten stets Käufe der vinkulierten Aktie getätigt, wenn diese deutlich unter den Namensaktien notiert hätten. Momentan könne von dieser Strategie nicht profitiert werden, da zurzeit die vinkulierte Aktie wieder über der Namensaktie notiere.

Ein Spread zwischen den Aktiengattungen allein dürfte jedoch nicht die einzige Motivation der Insiderkäufe sein. Zwar stehe die Aktie seit Veröffentlichung der Q3-Zahlen merklich unter Druck, jedoch dürften dabei die positiven Ausblicke die für drei Segmente nicht ausreichend berücksichtigt sein.

Im Segment Agrar habe BayWa zum 30. September 2015 einen Umsatz von rund 7,7 Mrd. EUR erzielt. Dies entspreche einem Rückgang gegenüber dem letzten Jahr um 0,2%. Jedoch sei das operative Segmentergebnis (EBIT) eingebrochen und liege nach neun Monaten im laufenden Geschäftsjahr bei rund 63,9 Mio. EUR (Vorjahr: 69,8 Mio. EUR). Die schwachen Q3-Zahlen würden aber von einer positiven Prognose begleitet. Der Ausblick für die weltweite Ernte im kommenden Jahr liege nur unwesentlich unter dem Rekordwert des Vorjahres. Das Weizenvolumen werde sich voraussichtlich auf 733 Mio. Tonnen (Vorjahr: 725 Mio. Tonnen) belaufen, wohingegen die Erntemenge von Mais mit 973 Mio. Tonnen (Vorjahr: 991 Mio. Tonnen) leicht rückläufig sein dürfte.

Aufgrund des niedrigeren Preisniveaus für Heizöl seien ebenfalls leicht geringere Umsatzerlöse im Segment Energie umgesetzt worden. In den ersten neun Monaten sei ein Umsatz in Höhe von knapp 2,3 Mrd. EUR erwirtschaftet worden (Vorjahr: 2,5 Mrd. EUR). Im operativen Ergebnis hätten der Ergebnissprung der BayWa Renewable Energie im dritten Quartal sowie eine erneute Steigerung des klassischen Energiegeschäfts zu einer Verbesserung gegenüber der Vorjahresperiode um 35,1% geführt. Herauszustellen sei der planmäßige Projektverkauf von Energieparks in dem Bereich Renewable Energies der zu einer Umsatzsteigerung um 25% im Vergleich zum Vorjahr geführt habe. Auch diese Trendentwicklung dürfte sich fortsetzten, unter anderem vor dem Hintergrund des "Clean Energy Plan" der amerikanischen Regierung, der eine Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen um 32% gegenüber dem Basisjahr 2005 vorsehe.

Im Segment Bau hätten die witterungsbedingten Absatzrückstände des ersten Halbjahres 2015 bisher nicht vollständig aufgeholt werden können. Demzufolge liege der Umsatz im Segment nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs mit rund 1,1 Mrd. EUR um 3% unter dem Vorjahreswert. Das Segmentergebnis habe im dritten Quartal erwartungsgemäß deutlich in die Gewinnzone gedreht werden können. Zum 30. September 2015 sei ein EBIT in Höhe von 13,6 Mio. EUR erwirtschaftet worden. Der positive Trend für das Jahr 2016 sei auch hier erkennbar. Die Baubranche in Deutschland habe im bisherigen Jahresverlauf 2015 im Zeichen eines weiter anziehenden Wohnungsbaus gestanden. Im ersten Halbjahr sei der deutschlandweit Neubau um 2,6% oder rund 3.600 Wohnungen gegenüber der Vorjahresperiode gewachsen.

Nach einem verhaltenen ersten Halbjahr 2015 habe der BayWa Konzern im dritten Quartal 2015 eine deutliche Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreicht. Der Aktienkurs sei bereits übermäßig durch die schwache Halbjahresentwicklung gefallen und vernachlässige nach Meinung der Analysten den positiven Ausblick zu sehr. Zusätzlich werde die Aktie günstig gehandelt bei einem Kurs/Buchwert-Verhältnis von 1,2. Hinzu komme eine konstante Eigenkapitalrendite zwischen 6% und 11% über die vergangenen Jahre hinweg.

Auf Basis der stabilen Bilanzstruktur des Unternehmens, der positiven Aussichten für das Geschäftsjahr 2016 und den getätigten Insiderkäufen durch den Aufsichtsrat Wolfgang Altmüller stellt die Aktie der BayWa AG unseren Insiderwert der 6. Kalenderwoche dar, so Matthias Greiffenberger und Felix Gode, Aktienanalysten der GBC AG. (Analyse vom 12.02.2016)

Börsenplätze BayWa-Aktie:

Xetra-Aktienkurs BayWa-Aktie:
26,40 EUR +0,76% (15.02.2016, 09:54)

Tradegate-Aktienkurs BayWa-Aktie:
26,459 EUR +0,41% (15.02.2016, 10:09)

ISIN BayWa-Aktie:
DE0005194062

WKN BayWa-Aktie:
519406

Ticker-Symbol BayWa-Aktie:
BYW6

NASDAQ OTC Ticker-Symbol BayWa-Aktie:
BBWLF

Kurzprofil BayWa AG:

Die BayWa AG (ISIN: DE0005194062, WKN: 519406, Ticker-Symbol: BYW6, NASDAQ OTC-Symbol: BBWLF) ist ein weltweit tätiger Konzern mit den Kernkompetenzen Handel, Logistik sowie ergänzende Dienstleistungen in den Kernsegmenten Agrar, Bau und Energie. Hauptsitz der 1923 gegründeten Muttergesellschaft ist München. Die Schwerpunkte der internationalen Aktivitäten liegen neben Europa in den USA und in Neuseeland.

Den größten Umsatz erzielt der Konzern mit der Land- und Ernährungswirtschaft. Er handelt mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und erfasst und vermarktet pflanzliche Erzeugnisse vom Feld bis zur verarbeitenden Industrie. Über ihr geografisches Kerngebiet in Deutschland und Österreich hinaus agiert die BayWa heute international und zählt zu den 10 größten Agrarhändlern weltweit. Sie ist zudem größter Kernobstlieferant des deutschen Einzelhandels und über ihre neuseeländische Beteiligung Turners & Growers im globalen Obsthandel tätig. Die Sparte Technik vertreibt Maschinen und Geräte, Gebäude und Einrichtungen. Der hohe Serviceanspruch wird mit einem dichten Netz von Werkstätten garantiert.

Der Bereich Energie repräsentiert das zweite große Segment. Es umfasst zum einen den Handel mit Heizöl, Diesel, Holzpellets und Schmierstoffen sowie den Betrieb einer Vielzahl von Tankstellen: In Deutschland unter dem Namen BayWa und AVIA, in Österreich über die Konzernbeteiligung RWA unter dem Namen GENOL. Die zweite wichtige Säule ist der Bereich der erneuerbaren Energien: Das Unternehmen bündelt in der 100-prozentigen Beteiligung BayWa r.e GmbH mit Standorten in vielen europäischen Ländern und den USA seine gesamten Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Windenergie, Solarenergie, Bioenergie und Geothermie.

Das Segment Bau umfasst im Wesentlichen den Baustoffhandel. Hier ist der BayWa Konzern die Nr. 2 in Deutschland und gehört zu den führenden Anbietern in Österreich. Bau & Gartenmärkte betreibt der Konzern vor allem über seine Beteiligung BayWa Bau- & Gartenmärkte GmbH & Co. KG. Im Baustoffhandel und bei Bau & Gartenmärkten ist die BayWa ein wichtiger Franchisegeber. (15.02.2016/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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