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DÜSSELDORF/HONGKONG/WESTPORT (dpa-AFX) - Der Kranbauer Demag bekommt wohl bald wieder einen neuen Eigentümer und wird nach langer Reise wahrscheinlich finnisch. Nachdem die einstige Mannesmann-Tochter seit der Jahrtausendwende durch viele Hände gewandert ist, steht jetzt die Übernahme durch den finnischen Konkurrenten Konecranes an. Der jetzige Eigentümer Terex hatte den Verkauf des 2011 erworbenen Unternehmens bereits vergangene Woche angekündigt.

Parallel hatte das US-Unternehmen aber noch mit dem chinesischen Konzern Zoomlion über eine Komplettübernahme verhandelt. Diese hätte den Demag-Verkauf an die Finnen noch verhindern können. Da sich Terex und Zoomlion aber nicht auf die Bedingungen einigen konnten, ist das ist jetzt vom Tisch, hieß es in einer Pflichtmitteilung des Unternehmens an der Börse in Hongkong.

Der chinesische Konzern hatte im Januar eine nicht mit dem US-Unternehmen abgestimmte Offerte über 30 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt und diese im März auf 31 Dollar erhöht. Danach hatte Terex die Gespräche aufgenommen. Am Kapitalmarkt hatten offenbar ohnehin viele Investoren an einem offiziellen Gebot der Chinesen gezweifelt.

Der Aktienkurs zog zwar nach Bekanntwerden des Interesses deutlich an, blieb aber mit maximal 25 Dollar deutlich unter dem in Aussicht gestellten Preis. Am Donnerstag fiel der Terex-Kurs um 3,45 Prozent auf 24,33 Dollar. Das Unternehmen wird damit an der Börse mit 2,7 Milliarden Dollar bewertet.

Durch den Rückzug der Chinesen kann Terex mit einer anderen vor kurzem angekündigten Milliardentransaktion voranschreiten. Vergangene Woche hatte der US-Konzern mitgeteilt, das Geschäft mit Industrie- und Hafenkränen für 1,3 Milliarden Dollar an den finnischen Konkurrenten Konecranes verkaufen zu wollen. Die Sparte besteht größtenteils aus der 2011 übernommenen Demag Cranes AG, die auch einmal mit Mittelwerteindex MDax notiert war.

Sollten die Konecranes-Aktionäre und die Aufsichtsbehörden der Transaktion zustimmen, landet Demag doch noch bei den Finnen. Diese hatten bereits 2010 Interesse gezeigt, sind aber nicht zum Zug gekommen. Die Wurzeln von Demag reichen bis in das Jahr 1819 zurück. In den Neunzigern hatte das Unternehmen zum Mannesmann-Konzern gehört und war 2000 im Zuge dessen Übernahme durch Vodafone zuerst an Siemens gefallen.

Der Münchener Industriekonzern hatte in den Jahren danach bereits das Geschäft mit Auto- und Mobilkranen an Terex verkauft. Der größte restliche Teil wanderte dann über den Finanzinvestor KKR an die Börse und schließlich auch bei Terex. Jetzt dürfte die Reise nach Finnland weitergehen.

Die Terex-Sparte MHPS kämpfte in den vergangenen Jahren mit vielen eigenen Problemen und den schwierigen Märkten. So sank der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um fast ein Fünftel auf 1,45 Milliarden Dollar. Dank zahlreicher Sparmaßnahmen und einen umfangreichen Stellenabbau konnte immerhin der Verlust auf acht Millionen Dollar halbiert werden.

Wie viele Mitarbeiter von dem Verkauf der Sparte MHPS mit den Industrie- und Hafenkränen an die Finnen betroffen sind, teilte das US-Unternehmen nicht mit. Zum Zeitpunkt der Übernahme durch die Amerikaner waren rund 5700 Mitarbeiter bei Demag Cranes beschäftigt. In den vergangenen beiden Jahren wurden aber wegen der Probleme in der Sparte rund 500 Stellen gestrichen./zb/stk



 

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