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| Meldung |
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Jahrzehnte
lang galten die Aktien der deutschen Energieversorger bei den
Anlegern als
defensive und solide Investments. Nach der Havarie im
japanischen Atomkraftwerk
Fukushima und der dadurch neu entbrannten Diskussion um die
Zukunft der
Energiepolitik in Deutschland scheint sich dies jedoch geändert
zu haben. Im
letzten Jahr waren die Versorger angesichts der Einführung der
Brennelemente-Steuer mit Verlusten von über 20% die
Schlusslichter im DAX®.
Nach einem kurzen Aufschwung zu Beginn des Jahres bläst E.ON
& Co. nun
erneut heftiger Gegenwind ins Gesicht. Nach dem Reaktorunfall in
Fukushima hat
die Bundesregierung die erst im vergangenen Jahr beschlossene
Laufzeitverlängerung für die deutschen Kernkraftwerke ausgesetzt
und mehrere Atom-Meiler
vorerst vom Netz genommen. E.ON-Chef Teyssen forderte daher in
einem Interview
mit der „Rheinischen Post“ Gespräche mit der Regierung, um über
die
Brennelemente-Steuer und die Zahlungen in den Ökofonds neu zu
verhandeln. Wasser
auf die Mühlen der Atomkraftgegner dürfte auch das Ergebnis der
Landtagswahlen
in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sein. Auf der anderen
Seite warnte
Manuel Frondel, Energieexperte beim Rheinisch-Westfälischen
Institut für
Wirtschaftsforschung (RWI) im Gespräch mit dem „Handelsblatt“
vor einem
schnellen Atomausstieg. Frondel erwartet für diesen Fall
„Wohlstandsverluste in
dreistelliger Milliardenhöhe“. Seiner Meinung nach könne eine
Rücknahme der
Laufzeitverlängerung zu erheblichen wirtschaftlichen Belastungen
führen. Die
Laufzeitverlängerung habe über niedrige Strompreise „positive
Rückkopplungseffekte auf die industrielle Produktion, die
Beschäftigung sowie
die gesamtwirtschaftliche Entwicklung“, so Frondel. Der
Atomdiskussion, die derzeit die E.ON-Aktie belastet, steht eine
ausgesprochen
günstige fundamentale Bewertung gegenüber. Das KGV auf Basis der
Gewinnschätzungen für 2012 beläuft sich auf 10. Die
Dividendenrendite ist durch
die jüngsten Einbußen auf 7,0% geklettert. Vor diesem
Hintergrund stellt sich
für Anleger die Frage, ob sich ein Einstieg getreu dem Motto
„Buy on bad News“
möglicherweise lohnen könnte. Die Merrill-Lynch-Analysten
äußerten in einer
Branchenstudie die Meinung, das schlimmst-mögliche Szenario –
eine dauerhafte
Stilllegung der betroffenen Anlagen sowie höhere Investitionen
in die
Sicherheit – sei mittlerweile fast vollständig eingepreist. Etwas
Hoffnung macht auch die Charttechnik. Während des letzten
Bullenmarktes
kletterte die E.ON-Aktie stetig gen Norden. Am 28. März 2006
notierte der Kurs
bei 29,96 Euro, am 28. März 2007 bei 33,50 Euro. Im Januar 2008
erreichte sie
ihr Allzeithoch bei 51,37 Euro, bevor die Wirtschaftskrise einen
massiven
Abschwung einleitete. Am 28. März 2008 lag die Notiz bei 39,44
Euro. Ein Jahr
später, am 27. März 2009 stand die E.ON-Aktie bei 21,20 Euro,
nachdem sie gut
zwei Wochen vorher ihr Tief bei 17,77 Euro erreicht hatte. Mit der
Markterholung ging es von hier aus auch bei E.ON zunächst
bergauf. Bis August
2009 stieg der Kurs bis auf ein Hoch bei 30,47 Euro, das bis
heute nicht mehr
erreicht wurde. Am 26. März 2010 notierte die Aktie bei 26,70
Euro. In der
Folge ging es weiter bergab bis auf ein Tief bei 20,86 Euro
Anfang Oktober
letzten Jahres. Nach einer vorübergehenden Erholung bis auf
25,54 Euro Ende
Januar rutschte die Notierung in den vergangenen Wochen wieder
drastisch ab und
fiel Mitte März mit 20,21 Euro auf den tiefsten Stand seit der
Wirtschaftskrise
zurück. In der
Folge konnte das Tief vom Oktober 2010 bei 20,86 Euro aber
zurückerobert
werden. Somit könnte es nun aus charttechnischer Sicht zu einem
Kursanstieg in
die Region zwischen 24 und 25 Euro kommen. Risikobereite Anleger
könnten mit
dem Wave-Call der Deutschen Bank (WKN DB86TP) auf eine Erholung
spekulieren.
Der Hebel dieses Papiers liegt derzeit bei 3,07, das
Stop-Loss-Niveau bei
aktuell 15,50 Euro. Fällt die E.ON-Aktie hingegen unter ihr Tief
von Mitte März
bei 20,21 Euro zurück, eröffnet sich weiteres Abwärtspotenzial.
In diesem Fall
könnte das Tief vom März 2009 bei 17,77 Euro anvisiert werden.
Auf fallende
Notierungen könnten spekulative Anleger mit dem Wave-Put der
Deutschen Bank
(WKN DE408F) setzen. Der Hebel beläuft sich hier aktuell auf
2,98, das
Stop-Loss-Niveau liegt derzeit bei 26,55 Euro. Stand:
30.03.2011 Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und die enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden. DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG. Die genannten Wertpapiere werden in keiner Weise von der Deutsche Börse AG gefördert, herausgegeben, verkauft oder beworben.STOCK-WORLD WEEKLY - Ihr unabhängiger Trading-Newsletter Jede Woche Chartanalysen, Trading-Tipps mit konkreten Kursmarken und Trading Know-How - kostenlos und unverbindlich! HIER ANMELDEN Kurs- und weitere Informationen zum Thema: E.ON Aktuelle Diskussionen zum Thema: Schlechte News für ... (10.05.12) @ariva : e.on kursdaten (05.08.08) Warum steigt der DAX und ... (05.08.08) Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen: E.ON: Buy on bad News? (30.03.11) E.ON: Massiver Nachholbedarf in. (28.01.11) E.ON und DAX - verkehrte Welt? (18.01.11) E.ON AG (weekly) - Vor Vola-I. (22.12.10) E.ON kommt langsam aus der D. (07.12.10) Alle Nachrichten zum Unternehmen Aktuelle Analysen zu den Unternehmen: E.ON |