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ESSEN (dpa-AFX) - Die wichtigen kommunalen Aktionäre des Energiekonzerns RWE sollen das zweite Jahr in Folge auf eine Dividende verzichten. Hintergrund ist ein Milliardenverlust im vergangenen Jahr wegen der niedrigen Strompreise im Großhandel und wegen des teuren Atomkompromisses mit der Bundesregierung. Für 2017 und die darauf folgenden Jahre stellt RWE dagegen wieder eine Ausschüttung in Aussicht. Das beruhigte die Anteilseigner etwas: Im frühen Handel lag die Aktie nach vorbörslichen Verlusten zuletzt 0,70 Prozent im Plus.

"Das schwierige Marktumfeld hat außerplanmäßige Wertberichtigungen erforderlich gemacht. Hinzu kommt eine hohe Einmalbelastung aus dem Kernenergiefonds", erklärte RWE-Chef Rolf Martin Schmitz am Mittwoch in Essen. "Wegen dieser Effekte schlägt der Vorstand eine Aussetzung der Dividende für Stammaktien für 2016 und eine Ausschüttung von 13 Cent je Vorzugsaktie vor." Er blicke jedoch optimistisch in die Zukunft. Das Tagesgeschäft laufe, die Ökostromtochter Innogy habe ihren Börsengang erfolgreich hinter sich gebracht die Schulden würden konsequent abgebaut.

DIVIDENDE FÜR 2017

Für 2017 strebt der Vorstand wieder eine Dividende auf Stamm- und Vorzugsaktien in Höhe von 50 Cent je Anteilsschein an. In den Folgejahren solle das Niveau mindestens gehalten werden. Das Thema ist bei RWE von höchster Brisanz. Der Konzern hat wegen seiner Geschichte viele Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen als Anteilseigner - für diese war die RWE-Dividende einst eine wichtige und verlässliche Einnahmequelle, die fest im Haushalt eingeplant war. Mit der Streichung der Dividende auf Stammaktien für das Jahr 2015 hatte RWE den Zorn dieser kommunalen Anteilseigner auf sich gezogen.

Anders als in der Vergangenheit sind Deutschlands Energiekonzerne keine Gewinnmaschinen mehr. Unter dem Strich muss RWE einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro für das vergangene Jahr verdauen. Bereits im Jahr 2015 hatten die Essener ein Minus von 170 Millionen Euro eingefahren.

HOHE ABSCHREIBUNGEN BEI KRAFTWERKEN

Im vergangen Jahr schlugen Abschreibungen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro insbesondere auf den deutschen Kraftwerkspark sowie Anlagen in Großbritannien, den Niederlanden und der Türkei ins Kontor. Hintergrund sind geänderte Erwartungen für die künftige Entwicklung der Großhandelspreise für Strom.

Die Kohle-, Gas, und Atomanlagen stecken wegen des Booms der erneuerbaren Energien in der Krise. Der Ökostrom wird vorrangig in die Netze eingespeist und verdrängt deshalb die Produktion aus den konventionellen Kraftwerken. Die Folge ist ein Preisverfall, der sich bei RWE nach einiger Verzögerung immer stärker in die Ergebnisse frisst. Der Konzern verkauft einen Großteil seiner Stromproduktion Jahre im voraus.

MILLIARDENSCHWERER ATOMKOMPROMISS

Zweite große Baustelle des Konzerns ist der Atomkompromiss: RWE zahlt zum 1. Juli 2017 die vereinbarten 6,8 Milliarden Euro in den neuen staatlichen Atomfonds. Darin enthalten ist die sogenannte Risikoprämie, mit der sich der Staat für mögliche Kostensteigerungen bei der Atommüllentsorgung wappnen möchte. Mit der Zahlung übernimmt der Staat die Haftung für den Atomausstieg.

Um sich finanziell Luft zu verschaffen, hatte RWE sein Geschäft mit Netzen, Vertrieb und Ökostrom unter dem Namen Innogy an die Börse gebracht. Das hatte RWE rund 2,6 Milliarden Euro in die Kasse gespült. Innogy wird aber weiterhin bei RWE konsolidiert.

OPERATIV LIEF ES BESSER ALS ERWARTET

Auch operativ lief es im vergangenen Jahr besser als vom Konzern selbst erwartet. Der um Sondereffekte bereinigte Überschuss kam bei rund 800 Millionen Euro heraus. RWE hatte zuvor maximal 700 Millionen Euro in Aussicht gestellt. RWE verwies auf eine schnellere Umsetzung des Sparprogramms in der Kraftwerkssparte; dies habe geholfen, ein schwächelndes Handelsgeschäft auszugleichen. Die Nettoschulden sanken um 2,8 Milliarden Euro auf 22,7 Milliarden Euro.

Die komplette Jahresbilanz wird der Eon-Rivale am 14. März vorstellen. Auf der Hauptversammlung am 27. April wird dann über die Dividende entschieden./das/ees/fbr



 

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