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Kehrbesen

Unter Börsianern kursieren viele Tipps und Bauernregeln, wie man Fehler an der Börse vermeidet und den Erfolg mit Aktien maximieren kann. Meistens handelt es sich dabei aber nur um Halbwahrheiten, die stark von der Situation abhängen. Wie wäre es beispielsweise mit „Underperformer muss man konsequent verkaufen!“ oder „Gewinne muss man rechtzeitig mitnehmen!“? Leicht gesagt, aber die Wirklichkeit ist etwas komplexer.

Muss man Underperformer konsequent verkaufen?

Der Gedanke dabei ist, dass bei Aktien, die über längere Zeit eher nach unten tendieren und keine Renditen abwerfen, möglicherweise auch in Zukunft keine Besserung eintritt. Oft handelt es sich dann um Unternehmen, bei denen auch Bilanz und Gewinnentwicklung nicht gerade rosig aussehen. Zu internen Problemen kommen negative Veränderungen der Marktbedingungen.

Ein typisches Beispiel finden wir bei den deutschen Versorgern RWE (WKN:703712) und E.ON (WKN:ENAG99), welche über die letzten Jahre hart von der Energiewende getroffen wurden. Hohe Abschreibungen und schrumpfende operative Gewinne waren die Folge. Im Rückblick wäre es gut gewesen, frühzeitig auszusteigen, anstatt ewig an solch einer Position festzuhalten.

Noch schlimmer waren die treuen Aktionäre von Solarworld dran, die am Schluss vor dem Nichts standen. Vielleicht hätte man bereits vor Jahren erkennen können, dass die Photovoltaik nach China wandert, von wo aus Überkapazitäten den Markt kaputt machen würden.

Hinterher ist man jedenfalls schlauer, aber manchmal gelingt eben auch der Turnaround. Selbst RWE und E.ON sind auf Jahressicht über 60 % im Plus (Stand 22.11.). Wer also 2016 noch Aktien hielt, für den war die Entscheidung dabeizubleiben genau richtig.

Noch etwas anders gelagert ist der Fall bei versteckten Perlen, die vom Markt einfach nicht als solche erkannt werden wollen. Da kann der Kurs dann über Jahre vor sich hin dümpeln, bis es dann plötzlich zur Kursexplosion kommt.

Ich denke zum Beispiel an Ballard Power Systems (WKN:A0RENB), deren Aktie seit dem Zwischenhoch 2014 ein tiefes Tal durchschreiten musste, aber seit Mitte 2016 so richtig abgeht. Wer zwischenzeitlich ungeduldig verkauft hat statt vielmehr konsequent nachzukaufen, der wird sich heute in den Allerwertesten beißen.

Muss man Gewinne rechtzeitig mitnehmen?

Schon wenn es innerhalb von wenigen Tage beispielsweise 8 % nach oben geht, wird bestimmt von irgendwem zum Verkauf geraten, denn es sei Zeit für eine Verschnaufpause. Aber wer Bewegungen im einstelligen Prozentbereich zum Anlass nimmt, zu verkaufen, der macht wohl nur seinen Broker glücklich. Aber wir Fools sind ja keine Trader.

Verlockender wird es hingegen, wenn eine deiner Positionen 50 oder sogar 100 % im Plus ist. Zum Beispiel hat sich Bayer (WKN:BAY001) von 2012 bis 2015 mehr als verdoppelt. Wie wir heute wissen, wäre es ein guter Schachzug gewesen, bei Kursen von über 140 Euro auszusteigen.

Aber dann gibt es auch eine Infineon (WKN:623100) oder Wirecard (WKN:747206), die einfach immer weiter steigen, die sich verdoppeln, das gleiche Kunststück wiederholen und weiterhin keine Schwächeanzeichen erkennen lassen. Langfristige Investoren, die der Versuchung widerstehen konnten, ihre Bestände abzubauen, wurden reich belohnt.

Anscheinend gibt es bei einigen der besten Aktien keine Grenze nach oben, weshalb ein Festhalten in vielen Fällen genau richtig ist. Aber manchmal eben auch nicht — wenn man doch nur eine Glaskugel hätte, die einem die zukünftige Entwicklung verrät. Die gibt es leider nicht, aber ganz hilflos sind wir trotzdem nicht.

Was man tatsächlich machen sollte, um sein Depot für 2018 fit zu machen

Klar, man hat es manchmal echt nicht leicht. Da empfehlen wir Fools einerseits immer, möglichst langfristig dabeizubleiben. Andererseits sagen wir, dass man nur Top-Unternehmen im Depot haben soll. Daneben will man ja gelegentlich auch mal Gewinne realisieren und nicht nur auf dem Papier sehen, bis die sich womöglich beim nächsten Crash in Nichts auflösen.

Da stellt sich die Frage, ob es nicht doch eine Regel gibt, an der wir uns orientieren können. Nun, eine simple Vorgehensweise gibt es wohl nicht, aber eine Richtschnur schon. Was man jetzt zum Jahresende machen kann, ist seine Depotpositionen gründlich zu überprüfen.

Dabei solltest du alle gleich behandeln, egal ob sie sich über die letzten Quartale mehr als verdoppelt haben oder ein Minuszeichen davorsteht.

Schau dir die letzten Finanzzahlen an, das Marktumfeld sowie vor allem die Strategie des Managements und versuche ein Gefühl dafür zu bekommen, was die Aktie für dich wert ist.

Wenn dabei ein Preis herauskommt, der deutlich mehr als 25 % unter dem aktuellen Kurs liegt — entweder, weil sie so gut gelaufen ist oder weil die Zukunftsaussichten eher düster sind — dann könnte der Zeitpunkt gekommen sein, zu verkaufen.

Ich habe 25 % gewählt, weil das eine Rendite ist, die eine gute Aktie im Schnitt innerhalb von rund zwei Jahren locker erwirtschaften kann. Das heißt, dass selbst wenn sie aktuell etwas zu teuer ist, sie zum gleichen Kurs schon bald wieder als fair bewertet gelten kann (zumal unsere persönliche Bewertung ja auch zu konservativ geschätzt sein könnte). Auf lange Sicht lohnt es sich erfahrungsgemäß nicht, vermeintliche Überbewertungen von lediglich 10 oder 20 % abzuverkaufen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wer jetzt sein Depot ehrlich auf den Prüfstand stellt, stark überteuerte Aktien rauswirft und durch günstige ersetzt, für den stehen die Chancen ausgezeichnet, im Jahr 2018 zu den Gewinnern zu gehören.

Hey... es ist nicht so kompliziert wie du denkst, wie ein Profi zu investieren

Klar, ich weiß ... die Profis lassen es so unglaublich kompliziert erscheinen. "Finanzmodelle" zu erstellen klingt so raffiniert. Und schwer. Es ist aber alles andere als schwer. Die Mathematik ist einfach. Der Prozess ist klar. Und jetzt kannst du es von The Motley Fool lernen. Klick hier, um unseren neuen Sonderbericht "Wie man ein Unternehmen bewertet: Eine Einführung" kostenlos herunterzuladen.

Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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