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Meldung

Eher unbeobachtet von der Welt hat sich Tokios Aktienmarkt in diesem Jahr nach oben gearbeitet.
Der Nikkei hängt sogar DAX und S&P 500 ab.
9. November 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Nicht nur in Europa und den USA herrscht Rekordstimmung an den Börsen, auch Japans Aktienmarkt haussiert. Der Nikkei 225 erreichte am Dienstag dieser Woche mit 23.382,15 Punkten den höchsten Stand seit fast 26 Jahren. Trotz Dämpfer am heutigen Donnerstag: In den vergangenen zwölf Monaten hat der Index um 34 Prozent zugelegt - mehr als DAX und S&P 500 mit 28 und 21 Prozent. 

Abe schiebt die Börse an

In den vergangenen fünf Jahren hat sich der japanische Leitindex mehr als verdoppelt. Das deckt sich mit der Amtszeit von Premier Shinzo Abe, der seit 2012 an der Macht ist. Dessen "Abenomics", eine Mischung aus Konjunkturprogramm, Deregulierung und extrem expansiver Geldpolitik, wird zwar häufig kritisiert, da die Verschuldung stark gestiegen ist. An der Börse kommt die Strategie aber gut an. Der jüngste Schub hängt neben dem gesunden weltwirtschaftlichen Umfeld auch damit zusammen, dass in Japan - anders als in den USA und Euroland - kein Ende der lockeren Geldpolitik in Sicht ist. 

Schlechte Erfahrungen

Anleger hierzulande haben den Aufschwung aber lange ignoriert. Vielen sitzen noch die zwei verlorenen Jahrzehnte von 1990 bis 2010 in den Knochen, die den Nikkei abstürzen ließen. Davor, im Jahr 1989, hatte der Index ein Allzeithoch von fast 39.000 Punkten erreicht. "Jetzt wird Japan wiedereindeckt", meint Roland Stadler von der Baader Bank.

Sony hebt ab

Zu den großen Gewinnern in diesem Jahr - und besonders in den vergangenen Wochen - gehört der Elektronikkonzern Sony. Die ADRs kosteten an der Börse Frankfurt (WKN 853688) im Oktober noch 31 Euro, jetzt sind es 40,90 Euro. "Die Quartalszahlen waren sehr gut, außerdem wurde die Prognose für das Gesamtjahr angehoben", berichtet Walter Vorhauser von Oddo Seydler. "Besonders gut schnitten die Bereiche Games und Netzwerk-Services, Halbleiter und Musik ab." Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern nun ein Betriebsergebnis von 630 Milliarden Yen, damit würde das Rekordergebnis des Jahres 1998 von 526 Milliarden Yen übertroffen. 

Canon hat sich neu aufgestellt
 

Ebenfalls einen kräftigen Satz nach oben machte das vor allem als Kamera- und Druckerhersteller bekannte Unternehmens Canon: Die Aktie (WKN 853055) kostet aktuell 33,57 Euro nach 28 Euro im September. "Canon wurde komplett umstrukturiert und bietet als Technologiekonzern jetzt auch andere Produkte an", erklärt Vorhauser. Er verweist auf die Übernahme des schwedischen Herstellers von Überwachungskameras Axis 2015 und der Medizinsparte von Toshiba 2016. "Die Nachfrage nach OLED-Displays und Überwachungskameras brummt." Die Gewinnprognose wurde ebenfalls angehoben.

VorhauserVorhauser
 

Viele Gewinner

Deutlich verteuert hat sich in den vergangenen Wochen auch die Aktie des japanischen Herstellers von Videospielen und Mangas Square Enix (WKN 887293). Vor zwei Wochen kostete sie noch um 32 Euro, jetzt sind es 39,36 Euro, zu Jahresanfang waren es nur knapp 24 Euro. "Die Halbjahreszahlen waren sehr gut", meldet Stadler. Von 10 Euro Ende September auf aktuell 15,23 Euro kletterte Global Media Online (WKN 925295), von knapp 37 auf 45,54 Euro der Elektronikanbieter Furukawa Electric (WKN 854857). 

Noch niedrige Bewertung

"Der japanische Aktienmarkt hat nach dem heftigen Einbruch immer noch Nachholbedarf", meint Vorhauser. Stadler verweist auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Nikkei 225-Werte von durchschnittlich 19 für 2017 und 17,5 für 2018. "Das ist im internationalen Vergleich immer noch wenig." 

von: Anna-Maria Borse
9. November 2017, © Deutsche Börse AG




 

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