Goldpreis


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Meldung
Liebe Leser,

in den vergangenen Wochen haben Sie sich sicher auch gefragt, was wohl geschehen werde, wenn die Fed wie angekündigt damit beginnt, ihre auf fast 4 Billionen Dollar aufgeblasene Bilanzsumme zu reduzieren. Darüber müssen Sie sich keine Gedanken machen, so meine Antwort, denn das wird nicht geschehen. Die Fed sitzt nämlich in der Falle, indem sie eine gigantische Wohlstandsillusion und eine Blasenökonomie geschaffen hat, die selbst eine Rückkehr zu einer auch nur halbwegs seriösen Geldpolitik nicht überstehen können.

Noch mehr als bei Politikern gilt bei Zentralbankbürokraten die biblische Warnung: „Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten sollt ihr sie erkennen“. Wenn ich mich recht erinnere, begann die Fed schon 2010 damit, von baldigen Zinserhöhungen zu schwadronieren, nur um danach weitere „unkonventionelle geldpolitische Lockerungen“ zu beschließen.

Die Fed sitzt in der Falle

Aufgrund des sehr fragilen Finanzsystems, der schwachbrüstigen US-Konjunktur und der riesigen Spekulationsblasen in nahezu allen Anlageklassen außer Edelmetallen und Rohstoffen halte ich es für nahezu ausgeschlossen, dass die Fed ihre Bilanzsumme in absehbarer Zeit deutlich reduzieren wird, indem sie die von ihr gehaltenen Staatsanleihen verkauft oder wenigstens die auslaufenden Papiere nicht mehr durch neue Käufe ersetzt.


Wenn sie das entgegen meiner Erwartung doch tun sollte, käme es umgehend zu einer schweren Rezession, einer erneuten Finanzkrise und einer sehr heftigen Aktienbaisse. Die Spekulationsblasen würden platzen und die Staatsschulden erneut drastisch steigen. Gold würde in diesem Szenario vermutlich als sicherer Hafen gesehen und mit Kursgewinnen reagieren, weil man weitere, größere und noch irrsinnigere geld- und fiskalpolitische Schritte als in den vergangenen Jahren erwarten und vorwegnehmen würde.

Die nächsten Anleihenkaufprogramme sind schon in Vorbereitung

Doch damit nicht genug. Schon jetzt beginnt die Fed damit, den Weg zu bereiten für neue „unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen“, wie Ex-Fed-Präsident Ben Bernanke die Anleihenkäufe der Zentralbanken mit zu diesem Zweck neu gedrucktem Geld einst nannte. Das zeigt die von Eric S. Rosengren, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of Boston, am 19. April 2017 in New York gehaltene Rede.


In dieser Rede macht Rosengren klar, dass die der Bevölkerung einst als außergewöhnliche Notfallmaßnahmen schmackhaft gemachten Anleihenkäufe auch in Zukunft zum Einsatz kommen werden. Sie würden zukünftig weltweit in Rezessionen zu einem Standardinstrument der Geldpolitik werden.


Die Analysten der Federal Reserve Bank of Atlanta haben ihre Prognose des US-Wirtschaftswachstums im ersten Quartal 2017 auf 0,5% gesenkt, nachdem sie noch Mitte Februar mit 2,5% gerechnet hatten. Damit ist die US-Wirtschaft von einer Rezession und neuen Anleihenkäufen der Fed nicht mehr weit entfernt. Wie Sie von dieser Entwicklung kurzfristig profitieren können, lesen Sie in der am Dienstag, den 25. April erscheinenden Monatsausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren.


Für Gold ist die Fortsetzung der völlig unseriösen und verantwortungslosen Geldpolitik eine sehr gute langfristige Nachricht. In einer völlig überschuldeten Welt, in der die Geldmengen immer weiter steigen müssen, um den Zusammenbruch des Finanzsystems möglichst lange hinauszuzögern, müssen Sie sich mit einer Anlage schützen, die kein fragwürdiges Zahlungsversprechen ist und die in den vergangenen 5.000 Jahren jedem Sturm getrotzt hat.

Die Kaufgelegenheit bei den Edelmetallaktien rückt näher

Im Edelmetallsektor hat die von mir erwartete kurzfristige Korrektur jetzt begonnen. Wie Sie auf dem folgenden Chart des Gold Bugs Index erkennen, ist dieser erneut am Widerstand seiner in Blau eingezeichneten 200-Tage-Durchschnittslinie abgeprallt. Der im unteren Teil des Charts zu sehende Momentum-Oszillator hat gerade nach unten gedreht und steht nun unmittelbar vor einem Verkaufssignal.

Index der Gold- und Silberminenaktien (Gold Bugs Index), Momentum-Oszillator, 2016 bis 2017

Der PMO, den Sie im unteren Teil des Charts sehen, steht unmittelbar vor einem Verkaufssignal. Quelle: StockCharts.com

Wie stark diese Abwärtswelle ausfallen wird, weiß ich nicht. Aber ich halte die Wahrscheinlichkeit für groß, dass es die letzte Abwärtswelle der großen Korrektur sein wird, die im August vorigen Jahres begonnen hat. Deshalb werde ich diesen Kursrückgang dazu nutzen, den Lesern meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren nicht nur den Wiedereinstieg bei den zwischenzeitlich verkauften Gold- und Silberminenaktien zu empfehlen, sondern darüber hinaus auch zusätzliche Käufe.

Ich sehe in dem gesamten Kursverlauf der vergangenen Monate das Sprungbrett, von dem aus die Goldminenaktien auf neue Hochs steigen werden. Bleiben Sie also unbedingt am Ball, damit Sie die Kaufsignale für diese extrem attraktive Kaufgelegenheit nicht verpassen. Denn hier winken Ihnen einige 100% Gewinn. Testen Sie jetzt Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,


Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

P.S.: Die TARGET2-Forderungen der Bundesbank sind auf das Rekordhoch von 830 Mrd. € gestiegen. Was das für Deutschland bedeutet, lesen Sie in der neuen Ausgabe von Krisensicher Investieren. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.





 

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