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Meldung

Im März verlief der Goldhandel alles andere als langweilig. Die Europäische Zentralbank startete ihr Anleihekaufprogramm, die Töne der US-Notenbank Fed fielen weniger restriktiv als befürchtet aus und für charttechnische Spannung war ebenfalls gesorgt.

In der ersten Monatshälfte stand das Edelmetall massiv unter Druck, weil das viele Geld vor allem den Aktienmärkten und weniger Gold und Co zugutekam. Der starke Dollar schien zunächst attraktiver zu sein und bremste dadurch das Interesse an Gold. Doch in der zweiten Monatshälfte setzte dann ein Umdenken ein, welches dem gelben Edelmetall einen starken Rebound bescherte. Verantwortlich hierfür war wieder einmal eine Notenbank – diesmal die Fed. Beim offiziellen Statement fehlte zwar ein wichtiges Adjektiv – nämlich „geduldig“ –, weil die Notenbanker das Wirtschaftswachstum aber nicht mehr als „solide“, sondern lediglich als „gemäßigt“ bezeichnet hatten, verflüchtigten sich die zuvor geschürten Zinsängste wieder. Die Fed revidierte für 2015, 2016 und 2017 neben den BIP-Prognosen auch die prognostizierten Inflationsraten allesamt nach unten. Vor diesem Hintergrund erwarten viele Kapitalmarktexperten, dass die US-Zinsen später, und weniger dynamisch als bislang geglaubt, ansteigen werden.

Robert Hartmann, Gründer und Geschäftsführer von pro aurum, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass wir in Zeiten der finanziellen Repression leben. Das bedeutet, dass die Investoren in zinstragenden Anlageklassen bei Laufzeiten bis zu sechs Jahren negative Nominalzinsen hinnehmen müssen. Bereinigt um die Inflationsrate, sieht die Bilanz noch schlechter aus. Deshalb weichen viele Anleger auf den Aktienmarkt aus, wo mitunter Dividendenrenditen von bis zu 3,5 Prozent locken. Er meint: „Solange der Aktienmarkt läuft, wird sich die Masse der Anleger nicht nach Alternativen wie Gold und Silber umsehen – wenngleich man nicht vergessen sollte, dass sich das gelbe Edelmetall auf Eurobasis seit Ende 2013 mehr als 25 Prozent verteuert hat.“

Trouble an den Devisenmärkten

An den Devisenmärkten gibt es seit Monaten allerdings erhebliche Turbulenzen. So hat sich der Dollar gegenüber dem Euro in den vergangenen 12 Monaten um mehr als 20 Prozent verteuert, was im Devisensektor durchaus als Kursbeben eingeordnet werden kann. Die Beschleunigung der Aufwärtsbewegung in den letzten Wochen hat auch Robert Hartmann überrascht. „Ich glaube weiterhin nicht daran, dass sich der Greenback vom aktuellen Niveau noch sehr viel weiter verteuern wird“, stellt er jedoch klar. Dass es riskanter geworden ist, in Dollar, Euro oder Yen zu investieren, liegt auf der Hand. So hat sich die historische 30-Tage-Volatilität des Dollarindex seit August in der Spitze von knapp über zwei auf fast 11 Prozent vervielfacht. Angesichts der Tatsache, dass sich der Dollarindex aus einem Korb von sechs wichtigen Währungen (Euroland, Japan, Großbritannien, Kanada, Schweden und Schweiz) zusammensetzt, sollte das die Anleger durchaus nachdenklich stimmen. Zur Erinnerung: Die Volatilität von Gold übertrifft mit aktuell 12,8 Prozent den Vergleichswert des Dollarindex nur unwesentlich. In der Vergangenheit wurde Gold häufig als zu volatil bezeichnet. Dass ein diversifizierter Währungsindex mittlerweile ein ähnliches Maß an Unsicherheit und Risiko in sich birgt wie Gold – was durch die Vola zum Ausdruck kommt und mathematisch belegt wird –, lässt sich zweifellos als Argument für Gold ableiten.

Hier können Sie den kompletten pro aurum Goldreport für März 2015 lesen.


 

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