Gold


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Meldung
In den vergangenen Monaten konnten Anleger die im Vergleich zu Gold deutlich höhere Volatilität bei Silber einmal mehr beobachten. Aktuell hinkt der „kleine Bruder“ von Gold wieder ein wenig hinterher. Das könnte sich allerdings bald ändern. Entscheidend sind aber die US-Konjunkturdaten sowie die Entscheidung von “Madame maybe” – Janet Yellen. Ihre Zinserhöhung ist keine g`mahde Wiesn wie bayrische Leser formulieren würden.

US-Notenbank bleibt zurückhaltend

Um die Marke von 1.200 Dollar je Unze schwankt der Goldpreis seit etlichen Wochen: Die jüngsten Konjunkturdaten aus China, wie die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion, die jeweils deutlich unter den Prognosen der Volkswirte gelegen haben, haben nur schwache Kursimpulse für das Edelmetall geliefert. Zuvor hatten die anhaltend schwachen US-Konjunkturdaten den Goldpreis gestützt. Zwar waren die Einzelhandelsumsätze im März um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Das war der stärkste Zuwachs seit März 2014. Allerdings lagen die Einzelhandelsumsätze den vierten Monat in Folge unter den Erwartungen der Analysten.

Gold (52 Wochen)

Gold (52 Wochen)

Das deutet darauf hin, dass die US-Konjunktur deutlich schwächer sein dürfte als viele Experten erwarten. Die schwachen Umsätze haben zwar dafür gesorgt, dass der Dollar gegenüber dem Euro kurz nachgegeben hat. Der Goldpreis hat sich nach deren Vorlage aber etwas erholt, weil manche Investoren – wir auch – spekulieren, dass die US-Notenbank entgegen ihren bisherigen Beteuerungen in den nächsten Monaten die Zinsen doch nicht anheben dürfte.

Vielmehr sind die Zinsen für zweijährige US-Anleihen, die Anfang März noch auf 0,72 Prozent geklettert waren, inzwischen auf nur mehr 0,51 Prozent gesunken. Damit liegen die Zinsen wieder auf dem Niveau von Mitte 2014. Die Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik in den USA stützt den Goldpreis, doch es könnte ein weiterer Punkt folgen. Denn bei einer lockereren Geldpolitik in den USA als gedacht könnte sich der Euro erholen und der Dollar sowie der Dollar-Index abschwächen – und nach der Logik der letzten Monate den Goldpreis mit raufziehen.

Silber schwächelt

Silber

Silber

Im Gegensatz zu Gold war der Silberpreis zuletzt etwas im Rückwärtsgang. Die Notierung des „kleinen Bruders“ leidet unter den sich zunehmend eintrübenden Perspektiven für die Weltwirtschaft und den schwachen Konjunkturdaten aus China. Denn 50 Prozent der Nachfrage nach Silber stammt aus Industrieanwendungen, wie der Solarbranche. Dagegen liegt der Anteil bei Gold lediglich bei zehn Prozent.

Zwar hat der Internationale Währungsfonds (IWF) zuletzt seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft für 2015 bei 3,5 Prozent belassen. Das Problem ist allerdings, dass die Prognosen des IWF der Realität häufig weit hinterherhinken. Denn die weltweiten Volkswirte schrauben ihre Schätzungen für 2015 immer weiter nach unten. Aktuell liegen sie bei nur mehr 2,7 Prozent.

Schwache Konjunkturdaten, gerade aus China, belasten den Silberpreis, weil die Nachfrage nach dem Edelmetall gedämpft wird. Von dem schwächelnden Silberpreis lassen sich viele Anleger dennoch nicht verunsichern. So hat die US-Münzprägeanstalt seit Jahresbeginn für 13,05 Mio. Unzen Silbermünzen verkauft. Der Absatz liegt zwar unter dem 2014er-Rekord, aber über dem Wert vieler Vorjahre.

Palladium zeigt relative Stärke

Palladium_1Die anhaltend schwachen Konjunkturdaten aus China belasten auch den Platinpreis, denn sie dämpfen den Autoabsatz. Platin kommt vor allem in Katalysatoren zum Einsatz. „Wenn die Wirtschaft (in China) langsamer wächst, dann wirkt sich das auch auf den Automobilmarkt aus“, sagte der scheidende BMW-Chef Norbert Reithofer Mitte März auf seiner letzten Bilanzpressekonferenz. Deutlich besser als Platin hat sich in den vergangenen Monaten hingegen Palladium gehalten. Das liegt daran, dass das deutlich preiswertere Palladium (760 Dollar je Unze) zunehmend das teurere Platin (1150 Dollar je Unze) gerade in Autoanwendungen ersetzt.

Anleger sollten den Goldpreis weiter genau im Auge behalten. Bei anhaltend schwachen Konjunkturdaten aus den USA könnte er nachhaltig nach oben drehen. Das dürfte nicht nur die Notierung von Silber, sondern auch die von Platin und Palladium mit nach oben ziehen.




 

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