Gold


WKN: 965515 ISIN: XC0009655157
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LiebeLeser,

ich weiß, dass Gold für einige von Ihnen eine Art „Glaubensfrage" ist.
Manche halten ein paar physische Unzen als Notreserve für den worst case, wenn z.B. das Währungssystem mal kollabieren sollte. Aber werden wir das noch erleben? Ich weiß es nicht. Aber man müsste in solch einem Fall auch damit rechnen, dass einem dann das gelbe Metall auch nicht viel nutzen wird. Zum Beispiel dürften in einem „Fall der Fälle" die Regierungen/Notenbanken Gegenmaßnahmen einleiten. Der Verbot von Goldkäufen oder -verkäufen, die Schließung aller Handelsplätze sowie ein Einfrieren von allen Konten/Depots sind nur einige denkbare Möglichkeiten. Außerdem: Bricht das System zusammen: Würde Ihre Bank/Depotstelle dann überhaupt noch geschäftsfähig sein oder handeln wollen? Und was wollen Sie gegen einen Goldbarren von ehemals – als es noch Währungen zur Messung eines Wertes gab – großem Wert tauschen? Dann schon lieber ein paar kleine Silberlinge und nützliche haltbare Waren/Lebensmittel horten, um in einer Tauschgesellschaft überleben zu können.

Untergangsszenarien unwahrscheinlich

Aber sind solche Untergangsszenarien wahrscheinlich? Nein! Irgendwie wird man jede Krise überstehen/lösen oder sie verlängern. Und wenn sie nicht lösbar sind, werden Kriege alles verändern. Das hört sich zynisch an, soll es aber nicht sein. Das lehrt einfach die Geschichte. Die Gefahr eines aufziehenden neuen Kalten Krieges oder ein Krieg der Religionen (das war in den letzten 500 Jahren neben Gebietsausweitungen meist der Kriegsgrund) ist wahrscheinlicher als ein Systemzusammenbruch. Doch auch das muss nicht unbedingt wahrscheinlich sein. Ich möchte hier keinen pessimistischen Grundton entstehen lassen. Denn ich bin Optimist (hoffentlich auch Realist) und sehe eher viele positive Jahre auf uns zukommen. Es geht mir vor allem darum, dass Sie sich vom gelben Metall über die nächsten Jahre nicht zu viel versprechen. Im eher deflationären Umfeld (wo ist denn die Inflation?) hat es Gold langfristig einfach schwer.

Gold braucht fallenden Realzins

Gold braucht einen fallenden Realzins (oder eine große Krise, damit es als safe haven gekauft wird). Realzins ist Zinsniveau minus Inflationsrate. Das Zinsniveau kann kaum mehr fallen, also müsste die Inflationsrate steigen, damit der Realzins fällt. Aber in diesen globalen Zeiten, in denen man viel Arbeit in Billiglohn-Länder „auslagern" kann, steigen die Löhne in den entwickelten Ländern nur noch moderat, was eine breite Lohn-Preis-Spirale (was tatsächlich eine Inflation auslösen könnte) verhindert. Daher muss man warten, bis die emerging markets soweit aufgeholt haben, dass deren Einwohner/Arbeitnehmer ein mit uns vergleichbares Wohlstandsniveau fordern und dazu signifikant höhere Löhne wollen (und schließlich bekommen). Aber das wird Jahrzehnte dauern. Also: Ohne Krise wird man Gold dann bis 2020 eher bei 800 $ als bei 1600 $ sehen. Und dennoch:

Gold ist aktuell einen Kauf wert

Aber das meine ich nicht als langfristigen oder gar physischen Kauf, sondern als Spekulation über die nächsten Tage und Wochen. Es sieht so aus als würde der US-$ nun mal eine Pause in seiner Stärke hinlegen und die Rohstoffe sich entsprechend erholen. Diesbezüglich lesen Sie weiter unten eine Spekulation auf einen steigenden Goldpreis.

DAX mit Ausbruch

Und bei den Aktien: Da läuft es mittelfristig im bullischen Muster: In dieser Woche (allerdings eine Woche mit Verfalltag, bei der die Bewegungen immer mit Vorsicht zu genießen sind) bauten die europäischen Indizes Stärke auf (deshalb nahmen wir bei unserer Spread-Spekulation Dow Jones/Eurostoxx in der HAACK-DAILY die Gewinne mit). Der Eurostoxx 50 blieb vorerst noch in seiner Seitwärts-Range 3020/3120, aber der Dax konnte aus der Zone 9160 bis 9400/9440 nach oben ausbrechen. Es bleibt dabei: Die nächsten Wochen/Monate dürften positiv verlaufen.

Herzlichst Ihr

Hans-Jürgen Haack
 

P.S.  „Big moves in 2015 – wohin geht die Reise?" Das ist der Title meines Vortrags, den ich am Samstag, 22.11.2014, um 13:30 Uhr auf der Wolrd of Trading in Frankfurt am Stand von IG Markets halten werde. Ich würde mich freuen, den ein oder anderen Leser begrüßen zu dürfen.





 

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