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Meldung

Die Automobilindustrie liegt am Boden. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge ist in den letzten Wochen dramatisch eingebrochen. Das beunruhigt die deutschen Autogiganten.

Denn der Einbruch könnte kaum zu einem schlechteren Zeitpunkt kommen. Man muss dringend die CO2-Vorgaben der EU erfüllen, um Strafzahlungen in Milliardenhöhe noch entkommen zu können. Dafür müssen jede Menge Elektro- und Hybridfahrzeuge auf den Markt gebracht und von den Kunden gekauft werden.

Vor diesem Hintergrund werden die Rufe nach einem staatlichen Anreiz für Neuwagenkäufe lauter, die der Branche helfen könnten, wieder auf die Beine zu kommen.

Tesla strotzt vor Kraft

Doch nicht alle Konzerne scheinen am Boden zu liegen. Tesla (WKN: A1CX3T) konnte sich erst vor wenigen Wochen darüber freuen, das erste Quartal des Jahres mit einem Gewinn abschließen zu können.

Ursache dafür waren sehr starke Verkaufszahlen, obwohl in den letzten Wochen des Quartals die Fabrik in Kalifornien den Betrieb einstellen musste.

Die Expansion läuft auf Hochtouren

So kommt es, dass, während die Konkurrenz aktuell die laufenden Projekte durchforstet und neue Modelle verschiebt oder gleich ganz streicht, Tesla das Gaspedal voll durchdrückt und munter weiter investiert.

Beispielsweise läuft die Kapazitätserweiterung der Gigafactory in Shanghai auf Hochtouren. Das scheint auch bitter nötig zu sein, da Gerüchten zufolge täglich Tausende Bestellungen für das Model 3 eingehen, was die aktuellen Produktionskapazitäten von etwa 150.000 Fahrzeugen im Jahr deutlich übersteigt.

Gleichzeitig wird in der Nähe von Berlin die Gigafactory 4 gebaut. Trotz aller Steine, die die deutsche Bürokratie Tesla hier in den Weg legt, wird damit gerechnet, dass im Laufe des nächsten Jahres hier das Model 3 und das Model Y vom Band rollen werden.

Auch auf dem deutschen Markt hat sich Tesla seit der Einführung des Model 3 als der große Gewinner erwiesen. Zwar liegen die Verkaufszahlen noch weit unter denen der deutschen Hersteller, nämlich im Bereich von einigen Hundert bis wenigen Tausend Fahrzeugen im Monat. Doch der Trend zeigt nach oben und im Monat April war Tesla die einzige Marke im deutschen Markt, die ein Zulassungsplus gegenüber dem Vorjahresmonat verbuchen konnte!

Bald der wertvollste Autokonzern der Welt?

Die hervorragende Entwicklung spiegelt sich auch deutlich in Teslas Aktienkurs wider. Beim aktuellen Kurs von 755 Euro je Anteilsschein (Stand: 08.05.2020) ist der Konzern satte 140 Mrd. Euro wert. Volkswagen (WKN: 766400) dagegen ist beim aktuellen Kurs von 138 Euro (Stand: 08.05.2020) weniger als 70 Mrd. Euro wert. Und das, obwohl VW im letzten Jahr etwa 30 Mal so viel Fahrzeuge verkaufen konnte. Doch Tesla wächst sehr viel schneller und ist zusätzlich in anderen Branchen tätig.

Gleichzeitig besitzen die Kalifornier wohl einen extremen Vorsprung in Sachen Software. Praktisch die gesamte Software wird intern entwickelt und regelmäßig upgedatet. Teilweise gibt es auch kostenpflichtige Upgrades – ein neues Geschäftsmodell also!

Diese Expertise im Bereich der Software nutzt man zum eigenen Vorteil und entwickelt Fahrerassistenzsysteme, die sich ständig verbessern und aus den Autos in den nächsten Jahren autonome Roboter machen sollen. Sollte es wirklich dazu kommen, wird das sogenannte Tesla Network aufgesetzt. Als Mitglied dieses Netzwerks wird man sein Fahrzeug als autonomes Taxi einsetzen können, um Umsatz zu generieren, während man das Fahrzeug selbst nicht braucht.

Die Konkurrenz dagegen ist aktuell eher darauf bedacht, ihre Investitionen herunterzufahren und langfristige Projekte wie das autonome Fahren auf den Prüfstand zu stellen.

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So geht man mit einem Markt-Crash um

Für den Aktienmarkt ging es lange Zeit immer weiter nach oben, bis sich Anfang 2020 plötzlich alles verändert hat.

Das Coronavirus beschäftigt die ganze Welt, und auch die Börsen. Lieferketten werden unterbrochen, Reisen abgesagt und Konsum verschoben. Das wird nicht einfach für die Wirtschaft. Dabei war Deutschlands Wirtschaft bereits vor dem Coronavirus nicht stark.

Es ist sehr schwer, sich genau auszumalen, wie empfindlich die Börsen auf wirtschaftliche Schwäche reagieren werden. Man kann sich einige unschöne Szenarien vorstellen.

Natürlich ist es nie erfreulich, wenn das eigene Portfolio an Wert verliert, aber wenn man einige Dinge beachtet, kann man auch mit schwierigen Börsenphasen gut umgehen. Lade noch heute unseren gratis Bericht Der Bärenmarkt-Überlebensguide herunter, und finde nicht nur heraus, wie du dich auf eine Korrektur vorbereiten kannst, sondern wie du sogar davon profitieren kannst.

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Dennis Zeipert besitzt Tesla-Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

Motley Fool Deutschland 2020

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