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Die meisten Aktienindizes notierten diese Woche abermals leicht schwächer. Nur Aktien aus der Schweiz, Korea, Taiwan und dem Shanghai Composite Index konnten geringfügig zulegen. Europa outperformte diesmal die USA um 1,3% (Stoxx 600: -0,6%; S&P500: -1,9%). Die lateinamerikanischen Börsen entwickelten sich ebenfalls schwach. Der brasilianische Bovespa verlor 0,6%. Am stärksten ausgeprägt war der Rückgang in Argentinien (-6,5%). Europäische Investoren bevorzugten diese Woche abermals defensive Sektoren. Aktien aus dem Gesundheitsbereich legten durchschnittlich um 1,5% zu, jene der Getränke- und Lebensmittelhersteller um 0,9%. Ebenfalls ins Plus schafften es die Sektoren Einzelhandel (+0,5%) und Energie (+0,4%). Am schlechtesten entwickelten sich Immobilienaktien (-4,5), Automobilwerte (-4,2%) und Bankentitel (-2,5%). Etwas wagemutiger sind Investoren bei US-Titeln. Der zyklische Halbleitersektor sowie Aktien der Baumaterialienhersteller konnten Kurszuwächse verzeichnen. Auch in den USA zählten jedoch Automobilhersteller, deren Zulieferer und Versicherungstitel zu den größten Verlierern der Woche. Während sich die Renditen deutscher Staatsanleihen nur wenig erhöhten, stiegen jene von Italien und Spanien weiter an (auf derzeit 6,75 bzw. 6,77%). Die Verkaufswelle von Anleihen dieser Länder setzt sich demnach fort. Der Dollarindex konnte in dieser Woche ebenfalls zulegen. Die Edelmetalle Gold und Silber notieren gleichzeitig etwas schwächer, sind aber weiterhin in langfristigen Aufwärtstrends und profitieren von der negativen Realverzinsung, die in vielen Märkten vorherrscht. Rohstoffe: Der Kupferpreis (+0,8%) stieg nach dem starken Rückgang der Vorwoche leicht an. Ebenso die Industriemetalle Blei, Nickel, Zink und Zinn. Aluminium, ein wichtiger Rohstoff für die Bau- und Fahrzeugindustrie verlor 2,3% an Wert. Die Preise für Brent-Öl reduzierten sich um 2,8% auf USD 110, jener der Sorte WTI stiegen jedoch um 1,4% auf USD 99. Fazit: Die Aktienmärkte befinden sich aktuell in einer Konsolidierungsphase. Die Unsicherheit in einigen Märkten für Staatsanleihen unterstützt mittelfristig die Assetklasse Aktien. Defensive Sektoren bleiben mittelfristig attraktiv. Kurs- und weitere Informationen zum Thema: Erste Group Aktuelle Diskussionen zum Thema: Erste Bank macht's klug (23.01.12) ERSTE BANK (13.08.09) Erste Bank erste Wahl in ... (03.01.08) Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen: Erste Group - Übertrifft mit 1Q. (05.05.12) Erste Group Bank-Aktie: Gewinn. (30.04.12) KTM Power Sports-Aktie: KTM . (13.04.12) Neue Bonus-Zertifikate auf österr. (04.04.12) Erste Group-Aktie nach Gewinna. (29.02.12) Alle Nachrichten zum Unternehmen Aktuelle Analysen zu den Unternehmen: Erste Group |