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Die Wasserstoffwirtschaft lässt auf sich warten, aber auch das mobile Internet hat viele Jahre gebraucht, bis es sich durchgesetzt hat. Wenn man genauer hinsieht, sind frappierende Parallelen zu erkennen. Darum bin ich sehr optimistisch für H2 und die Aktien der dort engagierten Top-Unternehmen.

Parallele Nr. 1: Infrastrukturbedarf

Mobiles Internet ohne Breitbandverbindung macht definitiv keinen Spaß. In den frühen Jahren hat man sich dann beispielsweise mit dem speziellen datensparenden WAP-Format beholfen. Aber selbst das lief nicht immer richtig flüssig und wirklich attraktive Inhalte und Anwendungen gab es damit nie.

Ohne Netze der dritten Generation (UMTS), bezahlbare Datentarife und passende Endgeräte wäre das nie etwas geworden. Es mussten also Hunderte Milliarden Euro investiert werden, um den Traum des allgegenwärtigen Internets Realität werden zu lassen. Ein überaus ambitioniertes Projekt! Ich erinnere mich, dass wir um die Jahrtausendwende noch vor großen Herausforderungen standen, was die Standards und die zugehörige Technik angeht.

Auch ein Wasserstoffauto macht keinen Spaß, wenn es kein Tankstellennetz gibt. Genauso sieht es mit anderen Wasserstoff-Anwendungen aus. Solange Unternehmen das Gas teuer selbst erzeugen müssen, anstatt es billig von einem örtlichen Anbieter geliefert zu bekommen, geht die Rechnung nicht auf.

Die weltweite Initiative „The Hydrogen Council“ (vgl. Artikel vom September 2017) schätzt, dass bis 2030 etwa 280 Milliarden US-Dollar in Infrastruktur investiert werden müssen, um die Wasserstoffwirtschaft weltweit hochzuskalieren. Das ist ein ordentlicher Batzen Geld, aber im Vergleich zur Mobilkommunikation fast schon bescheiden.

Parallele Nr. 2: Erst das Ganze ergibt Sinn

Warum sollte ich am kleinen pixeligen Handy-Bildschirm Nachrichten lesen oder versenden, wenn ich das viel komfortabler am großen heimischen PC-Bildschirm machen kann? Warum sollte ich auf dem Handy ein Online-Game zocken, wenn die Playstation um ein Vielfaches mehr Spaß macht? Warum sollte ich mit einem Handy Fotos machen wollen, wenn die Digitalkamera viel detailreichere Ergebnisse liefert?

Für sich alleine betrachtet, war damals kaum eine Anwendung gut genug, um die Investition in ein Top-Handy samt teurem Datenvertrag zu rechtfertigen. SMS-Nachrichten hatten Hochkonjunktur und lange wurde in den Computerzeitschriften diskutiert, was denn nun die Killeranwendung werden würde, die dem mobilen Internet endlich zum Durchbruch verhilft.

Die Lösung war letztlich nicht eine isolierte Anwendung, sondern die Vernetzung aller Fähigkeiten und der Nutzer untereinander. Spontane Fotos schießen und sofort teilen, jederzeit eine Umgebungskarte samt Navigation abrufen zu können sowie Medien, Termine und Kontakte synchronisiert über alle Endgeräte hinweg zu halten — das waren kombinierte Funktionen, die immer mehr Leute begeisterten.

Auch bei der Wasserstoffwirtschaft scheinen die einzelnen Komponenten im Nachteil zu sein. Das aufwändige Gewinnen, Transportieren, Speichern und Umwandeln von Wasserstoff ist verlustreich. Brennstoffzellen sind teuer, Hochdruck-Gasbehälter unpraktisch. Warum sollte da irgendwer in einen weiteren Energieträger investieren? Klassische Brennstoffe und Batterien wirken so gesehen deutlich überlegen.

Aber dann werden Projekte präsentiert, die die Augen öffnen. Wenn zum Beispiel Uniper (WKN:UNSE01) wie zuletzt eine neue Power-2-Gas Anlage präsentiert, wo aus überschüssigem Wind- und Solarstrom zunächst Wasserstoff und dann in Verbindung mit Kohlendioxid Methan hergestellt wird — und das auch noch hocheffizient. Oder wenn Stahlhersteller wie Voestalpine (WKN:897200) erforschen, wie sie dreckige Kohle und Koks durch Wasserstoff ersetzen können. Oder wenn Anheuser-Busch InBev (WKN:A2ASUV) eine riesige wasserstoffbetriebene LKW-Flotte bei der Nikola Motor Company bestellt und in Großstädten wie etwa Köln vermehrt auf Brennstoffzellen-Busse gesetzt wird.

Dann sieht man, wie sich die einzelnen Elemente zu etwas Größerem verbinden. Mit Grünstrom gewonnener und gespeicherter Wasserstoff kann zur stationären Stromversorgung eingesetzt werden, aber eben auch für Wärme, für den Transport sowie für chemische und industrielle Prozesse. Wenn sich alles mit allem vernetzt, dann entsteht die kritische Masse, die für den Erfolg des Energieträgers entscheidend sein wird.

Parallele Nr. 3: Es bringt Freude

Mobiles Internet macht viele Menschen geradezu süchtig. Selbst am Restauranttisch oder im Konzertsaal können viele den regelmäßigen Blick auf den kleinen Bildschirm nicht vermeiden. In der Supermarktschlange oder während der Zugfahrt bringen Chat, Facebook und YouTube die willkommene Ablenkung.

Ob die Wasserstoffwirtschaft genauso unterhaltsam sein wird? Das wäre wahrscheinlich eine leicht übertriebene Annahme. Trotzdem ist es sicherlich erfreulicher, mit dem Fahrrad einem Wasserstoffbus hinterherzufahren, als rußige Dieselabgase einzuatmen. Greifbare Vorteile entstehen auch, wenn Windfarmbetreiber endlich eine sinnvolle Nutzung für überschüssigen Strom haben.

Es geht voran

Das Henne-Ei-Problem kann gelöst werden, wenn nicht für jede Anwendung eine eigene Infrastruktur geschaffen wird, sondern unterschiedlichste Erzeuger und Verbraucher zusammengeführt werden. Dann entstehen die gleichen Netzwerkeffekte wie beim mobilen Internet. Moderne Smartphones können bis auf Rasieren und Geschirrspülen so ziemlich alles. Genauso kann Wasserstoff über eine geteilte Infrastruktur zukünftig jede Menge Aufgaben übernehmen.

Für mich ist das Unternehmen, welches diese Vision der integrierten Wasserstoffwirtschaft am konsequentesten verfolgt, die norwegische NEL (WKN:A0B733), welche unter anderem Technologiepartner von Nikola ist. Aussichtsreich sind aber auch beispielsweise Ballard Power (WKN:A0RENB) und Hydrogenics (WKN:A1CSG9). Von der im Juni in Rio stattfindenden Welt-Wasserstoff-Konferenz erwarte ich neue Impulse für die gesamte Branche.

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Ralf Anders besitzt Aktien von NEL und Uniper. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Anheuser-Busch InBev NV.

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