Amazon


WKN: 906866 ISIN: US0231351067
Märkte Charts Nachrichten Research Weitere Tools
Profil
Börsenplätze
Historische Kurse
Intraday
Historisch
Neuigkeiten
Analysen
Kolumnen
Insider-Trading
Kennzahlen
Forum
Amazon News

Weitere Meldungen
01.08.17 Capped Reverse Bonus-Zertifikat auf Amazon.
22.06.17 Discount-Zertifikate auf Amazon.com: Das Unt.
08.06.17 Wave XXL-Optionsscheine auf Amazon.com: N.
20.04.17 Bonus Cap-Zertifikate auf Amazon.com: Große.
17.02.17 Wave XXL-Optionsscheine auf Amazon.com: L.
09.02.17 Open End Turbo-Optionsschein auf Amazon.com.
02.12.16 Wave XXL-Optionsscheine auf Amazon.com: Is.
04.02.16 Bonus Cap-Zertifikat auf Amazon.com: Opfer .
02.12.15 Wave XXL-Optionsscheine auf Amazon.com: A.
27.11.15 Bonus Cap-Zertifikate: Black Friday lässt die K.
21.10.15 Amazon.com-Calls mit 34%-Chance bei Kurssp.
30.07.15 MINI Long auf Amazon.com: Faustdicke Überra.
29.05.15 Bonus Cap-Zertifikat auf Amazon.com: Internet.
20.02.15 Discount-Call-Optionsschein auf Amazon.com in.
31.10.14 BNP Paribas-Zertifikate auf Amazon.com: Onlin.
01.10.14 Vontobel-Zertifikate auf Deutsche Post und A.
10.09.14 Vontobel-Investmentidee: Der Himmel der Smar.
10.09.14 Vontobel-Investmentidee: Der Himmel der Smar.
03.04.14 Express mit fixem Kupon: UBS blickt auch üb.
16.10.13 Inline-Optionsschein auf Amazon.com: 88% p.a.


nächste Seite >>
 
Meldung
Paris (www.zertifikatecheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate" ein Capped Reverse Bonus-Zertifikat (ISIN DE000PR6T5A8 / WKN PR6T5A ) auf die Amazon.com-Aktie (ISIN US0231351067 / WKN 906866 ) vor.


"New Economy kauft Old Economy". So könnte man die Übernahme von Whole Foods durch Amazon überschreiben. Es sei ein weiterer Baustein in der aggressiven und teuren Expansionsstrategie, durch die der Internetkonzern in den letzten Jahren in immer neue Bereiche des Handels vorgestoßen sei, darunter Bekleidung und frische Lebensmittel. Amazon-Chef Jeff Bezos wolle offenbar, dass seine Handelsplattform weltweit möglichst bei jedem Einkauf die Finger im Spiel habe. Das bringe nicht nur Umsatz, sondern auch den nach Ansicht vieler Experten wichtigsten Rohstoff des 21. Jahrhunderts: Kundendaten.

An den Erfolg dieser Strategie hätten selbst viele Anlageexperten lange Zeit nicht geglaubt. Auch Investmentguru Warren Buffett gebe zu, dass er das Geschäftsmodell von Amazon nicht richtig verstanden habe. Stattdessen habe er in den klassischen Einzelhandelskonzern Wal-Mart investiert, dessen Aktienkurs aber seit 2012 stagniere. Amazon dagegen habe seinen Umsatz in den letzten drei Jahren verdoppelt und auch der Gewinn wachse inzwischen kräftig. An der Börse werde das honoriert: Der Aktienkurs habe sich in den letzten beiden Jahren verdoppelt. Inzwischen habe offenbar auch Buffett erkannt, dass Amazon den anderen Einzelhändlern langsam das Wasser abgrabe. So könne man es jedenfalls deuten, dass er sich Anfang 2017 von seinen Anteilen an Wal-Mart getrennt habe.

Auf die Übernahme der Einzelhandelskette Whole Foods würden viele Laien und Experten ebenfalls mit Kopfschütteln reagieren. Schließlich sei es das wesentliche Erfolgsrezept von Internethändlern, viele Kosten des klassischen Einzelhandels wie Mieten für Verkaufsflächen oder Personalausgaben vermeiden zu können und dadurch billiger zu sein. Um es in der Sprache der Aktienanalysten zu sagen: Bei Whole Foods sei die Gewinnmarge wesentlich niedriger als bei Amazon. Doch Jeff Bezos denke mutmaßlich nicht in Kategorien wie Internethandel und stationärer Handel. Für ihn gehe es darum, die Trends für den Einzelhandel der Zukunft zu bestimmen und dabei alle technischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Und einer dieser Trends sei die Verbindung beider Welten, des Kaufs im Internet und des Kaufs in der Filiale. Beides zu geringen Kosten und bei größtmöglichem Service.

Zuerst einmal könne Amazon mit dem Kauf von Whole Foods die Expansion bei der Lieferung frischer Lebensmittel (Amazon Fresh) entscheidend vorantreiben. Whole Foods habe seine Stärken vor allem beim Verkauf hochwertiger Bio-Lebensmittel, seine Läden lägen zumeist in wohlhabenden Wohngegenden. Das eröffne Amazon einen leichteren Zugang zu dieser zahlungskräftigen Zielgruppe, die besonders prädestiniert scheine für die Lieferung frischer Lebensmittel. Beim Einkauf in der Whole-Foods-Filiale könnte Amazon den Kunden zusätzlich einen bequemen Nachhause-Service anbieten.

Der nächste Schritt, um Amazon Fresh einen Schub zu geben, könnte dessen Integration in "Amazon Prime" darstellen. Die Einführung dieses Aboangebots sei sicherlich einer der besten Schachzüge zur Erhöhung der Kundenbindung gewesen, besonders nachdem zur kostenlosen Lieferung Zusatzdienste wie das Streaming von Filmen und Serien angeboten worden seien. Sollte auch noch die kostenlose Lieferung von Lebensmitteln in das Angebot integriert werden, wäre das sicher für viele ein Grund mehr, diesen Service zu abonnieren. Neben laufenden Aboeinnahmen werde dadurch auch der Umsatz pro Kunde gesteigert. Denn wenn man schon monatlich einen Beitrag zahle, dann wolle man auch möglichst viele Vorteile nutzen.

Schließlich böten die Läden von Whole Foods zusätzlich zu den bereits existierenden Amazon-Filialen eine weitere Möglichkeit, neue Technologien zu testen, vor allem Amazon Go. Hier werde mittels Computerüberwachung und Sensortechnik jeder Kunde und jeder Kauf identifiziert. Kassen seien nicht mehr nötig: Der Kunde könne die Produkte einfach in die Einkaufstasche packen und die Rechnung werde vom Konto abgebucht. Amazon könne auf diese Weise auch für Einkäufe im Laden die Daten speichern - ein weiterer Schritt auf dem Weg zum "gläsernen Kunden", dem maßgeschneiderte Angebote unterbreitet werden könnten.

Allerdings sei die Aktienbewertung von Amazon und anderen Technologie-Aktien durch den starken Kursanstieg in der ersten Jahreshälfte 2017 stark gestiegen. Das habe teilweise bereits zu Gewinnmitnahmen und Kurskorrekturen bei Aktien wie Alphabet, Facebook und Netflix geführt. Auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Amazon-Aktie sei mit 149 auf Basis der für 2017 erwarteten Gewinne hoch. Doch in den Augen vieler Experten rechtfertige das hohe Wachstumstempo eine überdurchschnittlich hohe Bewertung: Bis 2019 solle der Umsatz um weitere 40 Prozent zulegen.

Die Übernahme von Whole Foods sei sinnvoll und werde dazu beitragen, dass Amazon weiterhin eine führende Rolle bei der Weiterentwicklung des Einzelhandels behalte - und zwar weltweit. Das bedeute langfristig mehr Umsätze und auch mehr Gewinn für den Konzern. Die strategischen Vorteile würden sich aber nur sehr langsam auszahlen, erst einmal würden sich durch die Übernahme nur die Kosten erhöhen. Das könne die Aktie kurzfristig belasten. (Ausgabe August 2017) (01.08.2017/zc/a/a)


 

Breaking News


Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

Amazon

Aktuelle Diskussionen zum Thema:

Amazon.com - Es ist Zeit zum ... (21.09.17)
Löschung (03.08.17)
FANG Aktien nach dem Trump ... (05.07.17)

Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

Presse: Hewlett Packard Enterprise. (22.09.17)
Amazon-Aktie: Ist jetzt die Zeit z. (21.09.17)
Amazon.com-Aktie: zweites Haupt. (19.09.17)
Google, Amazon und die 1.000 Do. (18.09.17)
Daimler, Apple und Amazon und d. (17.09.17)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

Amazon

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?