BayernInvest Osteuropa Fonds


WKN: 795321 ISIN: LU0128942959
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28.12.17 BayernInvest Osteuropa Fonds: 11/2017-Berich.


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Meldung
Luxemburg (www.fondscheck.de) - Der BayernInvest Osteuropa Fonds (ISIN LU0128942959 / WKN 795321) ist ein Regionenfonds, der sich durch eine aktive Selektion von Aktienwerten osteuropäischer Unternehmen mit überdurchschnittlichen Wachstumschancen auszeichnet, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.


Trotz der Besorgnis über das geringere Wirtschaftswachstum und die zunehmenden Handelsspannungen zwischen den USA und China, hätten sich Osteuropa-Aktien positiv entwickelt, was auf die lockere Geldpolitik der Zentralbanken unter Führung der Federal Reserve (FED) und der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückzuführen gewesen sei. Der Index der Experten, repräsentativ für Osteuropa-Aktien, habe im Berichtszeitraum ein Plus von 3,2% verzeichnet und sowohl den MSCI Emerging Markets Index (-4,3%) als auch den MSCI World (+2,6%) übertroffen.

Bei der Performance habe es im Berichtszeitraum erhebliche Abweichungen gegeben, wobei die Türkei (+ 15%) und Russland (+ 12%) die Tschechische Republik (-8,0%), Ungarn (-10%) und Polen (11%) übertroffen hätten. Trotz erheblicher Höhen und Tiefen habe die Türkei den Berichtszeitraum mit einem starken zweistelligen Plus beendet, da die Banken nach Zinssenkungen durch die Zentralbank im Zuge der anhaltenden Inflationsbekämpfung einen Anstieg verzeichnet hätten. Der Schlüsselmarkt der Experten Russland habe eine hervorragende Performance gezeigt, da die Anleger günstig hätten investieren können und vom Handelskrieg relativ abgeschirmte Titel gekauft hätten, während die Ölpreise recht stabil geblieben seien.

Der tschechische Aktienmarkt sei von den Sektoren Kommunikationsdienstleistungen und Finanzen belastet worden. Am ungarischen Markt hätten die Sektoren Gesundheit und Energie gelitten. Trotz der Erwartungen in Bezug auf ein robustes BIP-Wachstum habe Polen unter seinem negativen Image in politischer Hinsicht, insbesondere unter den schlechten Beziehungen zur EU gelitten, was das Risiko von Wirtschaftssanktionen erhöht habe.

Die derzeitige Wirtschaftspolitik der Regierung stelle auch ein Risiko dar, da politisch motivierte Eingriffe in den Kapitalmarkt potenziell die Schwergewichte der Indices im Finanz-, Bergbau- und Versorgungssektor beeinträchtigen könnten und großzügige Sozialausgaben mittelfristig einen Budgetdruck erzeugen könnten. Daher habe sich die Wahrnehmung des Landes bei den Investoren verschlechtert, polnische Aktien würden unter Druck geraten.

Die Übergewichtung der Experten in Russland und ihre Untergewichtung in Ungarn, der Tschechischen Republik und Polen hätten sich positiv auf die Wertentwicklung ausgewirkt. Ihre Untergewichtung der Türkei habe sich hingegen negativ auf die relative Performance des Portfolios ausgewirkt.

Während angesichts der Risiken der globalen Geopolitik, des Handelskonflikts zwischen den USA und China und der gestiegenen Bewertung des US-Marktes noch weitere Abwärtsbewegungen möglich seien, würden die Experten davon ausgehen, dass die Schwellenländer derzeit im Allgemeinen einen Großteil des globalen Rezessionsrisikos einpreisen würden. Insgesamt seien die Experten weiterhin der Ansicht, dass eine akkommodierendere Haltung der großen globalen Zentralbanken, der FED und der EZB den Schwellenländern aus Sicht der Mittelzuflüsse helfen sollte, da die Renditen lokaler Schwellenländeranleihen und Schwellenländerwährungen attraktiver würden.

Historisch gesehen sei eine Abschwächung des USD ein gutes Zeichen für die relative Wertentwicklung der Schwellenländeraktien. Die besseren makroökonomischen Fundamentaldaten der letzten Jahre (dank einer strafferen Geld- und Fiskalpolitik) hätten Schwellenländer-Aktien dabei geholfen, die jüngste Volatilität relativ gut zu überstehen. Insgesamt müssten jedoch einige Fortschritte im Handelsstreit erzielt werden, damit all diese positiven Faktoren zu Katalysatoren würden. Die Experten seien davon überzeugt, dass es ein Handelsabkommen höchstwahrscheinlich vor den US-Wahlen geben werde. Die Volatilität werde voraussichtlich anhalten, was Geduld erfordere.

Schwellenländeraktien und -währungen seien aus bewertungstechnischen und fundamentalen Gesichtspunkten im Vergleich zu Industrieländern attraktiv. Unser Hauptszenario bleibt, dass sich das Wachstum in den Schwellenländern stabilisieren sollte, während die erwarteten Gewinne angemessen und erreichbar erscheinen, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A. Einige Zentralbanken hätten bereits damit begonnen, die Zinsen zu senken, was zur Stabilisierung der Binnennachfrage beitragen dürfte. Längerfristig seien die Experten weiterhin der Ansicht, dass eine Verbesserung der Investitionsdisziplin, das Fehlen größerer makroökonomischer Ungleichgewichte und eine Erhöhung der Ausschüttungsquote den Schwellenländern helfen sollten, die Volatilität von Wirtschaft und Gewinn zu verringern.

Der Fonds sei angesichts einer möglichen Verlangsamung des globalen Konjunkturzyklus und zunehmender Handelsspannungen defensiv positioniert. Die Experten würden in Russland übergewichtet bleiben, da die russischen Risikoprämien aufgrund von Sanktionen angestiegen seien, aber die Wirtschaft sich als robust erweise und die Aktienbewertungen attraktiv bleiben würden, während die Dividendenrenditen hoch seien. Vor Kurzem hätten die Experten einige Gewinne bei den russischen Unternehmen Novatek und Rosneft mitgenommen, da kurzfristige Katalysatoren für den Aktienkurs gefehlt hätten, und die Experten hätten das Engagement bei Surgutneftegas aufgestockt, nachdem signalisiert worden sei, dass das Unternehmen seine beträchtlichen Liquiditätsreserven verwenden könnte.

Die Experten hätten auch bei Russian Lukoil und Tatneft aufgestockt, aufgrund der Aussichten auf besser als erwartete Dividenden und wegen weiterer möglicher Aktienrückkäufe. Gleichzeitig seien die Experten in Bezug auf die CEE-Märkte (Polen, Ungarn und die Tschechische Republik) und die Türkei vorsichtig, da diese am Stärksten von der möglichen Verlangsamung in Deutschland und der Eurozone betroffen sein könnten. Der kürzlich angekündigte starke fiskalpolitische Stimulus in Polen in Höhe von etwa 2% des BIP und erhebliche Mindestlohnsteigerungen dürften jedoch das polnische Wachstum stützen und positiv sein für Unternehmen, die stark von den Ausgaben der Konsumenten abhängig seien. (Stand vom 31.10.2019) (28.11.2019/fc/a/f)


 

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