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WKN: 703712 ISIN: DE0007037129
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04.12.14 StayLow-Optionsschein auf RWE: Energieverso.
19.11.14 RWE- und E.ON-Stay Low-Optionsscheine mit .
03.10.14 RBS-Bonus-Zertifikate auf RWE: Unter Strom .
28.08.14 StayLow-Optionsschein auf RWE: Zwischen Ho.


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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000XM7ADF4 / WKN XM7ADF ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DL1EED7 / WKN DL1EED ) der Deutschen Bank auf die Aktie von RWE (ISIN DE0007037129 / WKN 703712 ) vor.


RWE habe erneut keine guten Nachrichten parat gehabt. Allerdings bestehe die Hoffnung, dass der Energieversorger nach Jahren der Krise nun Marktteilnehmer zumindest über alle Probleme umfassend informiert habe und diese in dem am Boden liegenden RWE-Aktienkurs eingepreist seien.

Bei RWE würden die Vorbereitungen für die große Konzernaufspaltung auf Hochtouren laufen. Die Essener wollten die Bereiche Erneuerbare Energien, Netze und den Vertrieb im In- und Ausland in eine neue Tochtergesellschaft mit dem Arbeitstitel "Newco" überführen und an die Börse bringen. Das Kapital der neuen Gesellschaft solle bis Ende 2016 durch Ausgabe neuer Aktien um rund 10 Prozent erhöht werden. Mit den Erlösen wolle das DAX-Unternehmen weiteres Wachstum in Zukunftsmärkten finanzieren.

Der RWE-Mutterkonzern werde sich auf die konventionelle Stromerzeugung und den Energiehandel konzentrieren. Zu diesem Zweck würden bereits die Aufgaben in der Geschäftsführung neu sortiert. Bei der Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2015 habe RWE nun verkünden können, dass man bei der Umsetzung dieses Vorhabens zügig und planmäßig vorankommen würde. Was das Unternehmen jedoch sonst zu berichten gehabt habe, habe Anlegern kaum gefallen können.

Für das Geschäftsjahr 2014 habe RWE sowohl für die Stammaktie als auch für die Vorzugsaktien eine Dividende von 1 Euro ausgezahlt. Allerdings wolle das Management der Hauptversammlung am 20. April 2016 für 2015 nun eine Dividende von 0,13 Euro je Vorzugsaktie vorschlagen, während die Inhaber von Stammaktien komplett leer ausgehen sollten. Zur Begründung heiße es, dass auf diese Weise die Finanzkraft gestärkt werden solle, da sich die Ertragsperspektiven in der konventionellen Stromerzeugung weiter verschlechtert hätten.

Aus diesem Grund habe RWE eine Wertberichtigung von 2,1 Mrd. Euro auf deutsche und britische Kraftwerke vornehmen müssen. Außerdem hätten latente Steuern in Höhe von 0,9 Mrd. Euro erfolgswirksam abgeschrieben werden müssen. Somit habe unter dem Strich ein Verlust von 200 Mio. Euro zu Buche gestanden. Dass der Dea-Verkauf zu einer Reduzierung der Nettoschulden um ein Fünftel auf 25,1 Mrd. Euro geführt habe und das Ergebnis im Unternehmensbereich Erneuerbare Energien mehr als habe verdoppelt werden können, sei da nur ein schwacher Trost gewesen.

Angesichts der angespannten Lage an den Energiemärkten habe RWE auch mit der Prognose für 2016 nicht für Optimismus sorgen können. Das EBITDA solle bei 5,2 bis 5,5 Mrd. Euro liegen. 2015 habe dieser Wert begünstigt durch Sondereffekte bei 7,0 Mrd. Euro gelegen. Beim betrieblichen Ergebnis werde ein Rückgang von 3,8 auf 2,8 bis 3,1 Mrd. Euro erwartet, während das bereinigte Nettoergebnis noch einmal von 1,1 auf 0,5 bis 0,7 Mrd. Euro schrumpfen solle.

Angesicht der prekären Lage des Konzerns habe das Management versprochen, das laufende Effizienzsteigerungsprogramm erheblich aufzustocken. Bisher habe man bis 2017 rund 2,0 Mrd. Euro einsparen wollen. Jetzt sollten es bis 2018 etwa 2,5 Mrd. Euro sein. Allerdings bleibe es abzuwarten, ob Anlegern die möglichen Ergebnisverbesserungen aus den Sparmaßnahmen zusammen mit den erwarteten positiven Effekten aus der kommenden Aufspaltung helfen würden, um über die anhaltenden Probleme wie ein unsicheres regulatorisches Umfeld, drastisch reduzierte Dividenden und wegbrechende Geschäfte in der konventionellen Stromerzeugung hinwegsehen zu können.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der RWE-Stammaktie erwarten würden, könnten mit dem Wave XXL-Call (WKN XM7ADF) der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,44, die Knock-Out-Schwelle bei 8,30 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem Wave XXL-Put (WKN DL1EED) der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,22; Knock-Out-Schwelle bei 12,80 Euro) auf fallende Kurse der RWE-Stammaktie setzen. (Stand vom 24.02.2016) (24.02.2016/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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