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Wer im vergangenen Jahr in Silber
investiert war, dürfte
die eine oder andere unruhige Nacht verbracht haben. Erhöhte
Sicherheitsanforderungen für die Rohstoffspekulation an den
Warenterminbörsen
und die allgemeinen Rezessionsängste, in Verbindung mit der
Euro-Krise,
schickten den Silberpreis auf eine Achterbahnfahrt, die man als
Anleger mit
schwachen Nerven nur schwer aushalten konnte. Könnte dieses in
2012 wieder der
Fall sein? Nun, in den augenscheinlich unsicheren
Zeiten, wie wir
sie aktuell erleben, könnten Sachwerte für viele risikoscheue
Anleger nach wie
vor eine attraktive Anlagemöglichkeit bieten. Neben Gold zählt
dessen sogenannter
kleiner Bruder Silber dazu. Allerdings sollte man bei einer
Silber-Investition
immer beachten, dass das Edelmetall sehr starke Verwendung in
der Industrie
findet – was eben zu Preisverwerfungen führen kann. Einer der
Gründe warum
Silber für die Industrie so interessant ist, ist die Tatsache,
dass dieses
unter allen Metallen Elektrizität und Wärme am besten leitet.
Ebenso spielt
Silber bei der Münzprägung immer noch eine wichtige Rolle. Durch
die hohe
Wichtigkeit für die Industrie ist der Silberpreis natürlich auch
sehr stark
konjunkturabhängig. In Zeiten konjunktureller Abkühlung würde
wohl auch die
Industrienachfrage nach Silber abnehmen, was dazu führen könnte,
dass gerade
der gewünschte Absicherungseffekt, den man im Vergleich zu
Aktien erzielen
möchte, nicht mehr gegeben sein dürfte. Besonders wenn man die letztjährige
Preisentwicklung bei
Silber betrachtet, könnte man nicht behaupten, dieses Investment
hätte für
ruhige Nächte bei den Anlegern gesorgt. Allerdings müsste das
nicht heißen,
dass eine solche Anlage in diesem Jahr keine Chancen bieten
würde. Zu Beginn 2012
hat der Silberpreis einen deutlichen Aufwärtstrend eingeschlagen
- auf das noch
sehr junge Jahr gesehen sogar deutlicher als der große Bruder
Gold. Diese
neuerliche Erholung setzte ein, nachdem der Silberpreis zum Ende
des Jahres
2011 eine sehr starke Kursbewegung nach unten erleben musste. Sollte es also tatsächlich im weiteren
Jahresverlauf zu
besseren Nachrichten von der Konjunkturfront kommen, dann könnte
durchaus auch
die Industrienachfrage für Silber und damit womöglich ebenso der
Preis anziehen.
Weiteren Auftrieb könnte der Silberkurs durch eine eventuelle
Entspannung in
der europäischen Staatsschuldenkrise und der fortgesetzten
Nullzinspolitik der
US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve erhalten, was für
einen schwächeren
US-Dollar und eine geringere Nachfrage nach US-Anleihen sorgen
könnte und somit
steigende Rohstoff- und damit auch Silberpreise bedeuten dürfte.
Das günstige
Geld, das die Fed nun bis mindestens Ende 2014 verteilen will,
sollte zudem den
Rohstoffspekulanten einiges an Munition liefern, um die
Rohstoffpreise wieder
in Höhe zu treiben. Allerdings sollte man besonders bei Silber
auf die erhöhten
Sicherheiten achten, die Rohstoffspekulanten an den
Warenterminbörsen
hinterlegen müssen. Zur Erinnerung: Im Frühjahr vergangenen
Jahres gab der
Silberpreis in wenigen Tagen um fast 40 Prozent nach, nachdem
die CME Group,
der Betreiber der Warenterminbörse COMEX erhöhte Sicherheiten
für den Handel
mit Silber-Futures verlangt hatte. Nach den zuletzt positiven
konjunkturellen
Signalen aus den USA und China und einer erwarteten Entspannung
auf Seiten der
europäischen Konjunkturfront, könnte Silber in der Industrie
wieder stärker
nachgefragt werden, was auch für eine Fortsetzung des seit
Jahresbeginn
eingeschlagenen Aufwärtstrends sorgen sollte. Spekulative
Investoren, die sich
auch des Währungsrisikos bewusst sind, könnten mit dem Wave-Call
der Deutschen
Bank (WKN DE25KX) auf einen erneuten Anstieg des Silber-Preises
spekulieren.
Der Hebel dieses Papiers liegt derzeit bei 2,43, das
Stop-Loss-Niveau bei
aktuell 20,90 US-Dollar. Auf fallende Notierungen könnten
hingegen
risikobereite Anleger mit dem Wave-Put der Deutschen Bank (WKN
DE1S8N) setzen. Der Hebel
des Puts beläuft sich hier aktuell auf
4,14; das Stop-Loss-Niveau liegt derzeit bei 39,80 US-Dollar. Stand: 10.02.2012 Dieses
Dokument ist eine
Werbemitteilung und die enthaltenen Angaben stellen keine
Anlageberatung dar.
Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem
Totalverlustrisiko
verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf
Grundlage des für
die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts
getroffen werden.
Dieser kann unter www.xmarkets.de
heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME
X-markets, Große Gallusstraße
10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden. Wenn auch Sie
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