S&P 500


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25.07.16 3% Bonus-Zertifikat auf EURO STOXX 50/ S.
09.06.16 S&P-Puts mit 200%-Chance bei Korrektur auf .
22.04.16 EURO STOXX 50/S&P 500-Bonus&Sicherheit: .
17.03.16 EURO STOXX 50/S&P 500-Zertifikat mit Zus.
25.01.16 Open End-Zertifikat auf S&P 500: S&P 500 k.


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Meldung
Paris (www.zertifikatecheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate" ein Mini Long-Zertifikat (ISIN DE000PB681E0 / WKN PB681E ) und ein Mini Short-Zertifikat (ISIN DE000PP3VPS3 / WKN PP3VPS ) auf den S&P 500-Index (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0 ) vor.


Man solle die Party ja bekanntlich verlassen, wenn es am schönsten sei. Denn danach könne es nur schlechter werden, die Enttäuschung sei dann groß. Das gelte auch für die Börse. Doch wann habe die Börsenstimmung ihren Höhepunkt erreicht? Woher sollte man wissen, wann es Zeit sei, zu gehen respektive zu verkaufen? Das seien Fragen, auf die es keine endgültige Antwort geben könne. Wann die Börsenstimmung ihr Hoch erreicht habe, sei vor allem auch eine Frage der persönlichen Einschätzung. Sicher, im Nachhinein sei man alle schlauer und wisse es.

Allein ein Blick auf den Verlauf von DAX, S&P 500 und Co zeige, wann es Zeit gewesen wäre, zu verkaufen. Doch da man in der Gegenwart lebe, wisse man es nicht. Auch ausgewiesene Profis wie Jim Rogers seien nach eigenem Bekenntnis in Sachen Timing eher schlecht. "Ich bin nicht gut im Timing. Wann genau ein Markt dreht, das weiß ich nicht. Oft liege ich auf der Zeitachse daneben", schreibe die Investmentlegende.

Dennoch, es gebe zumindest Anhaltspunkte, die helfen könnten, die Stimmung grob einzuschätzen. Zum Beispiel könne man den Blick auf die Vergangenheit richten und schauen, wie lange und wie hoch die Börsen im Schnitt phasenweise zugelegt hätten. Bullenphasen würden Börsenbeobachter zeitliche Abschnitte nennen, in denen der Aktienmarkt im Gegensatz zu Bärenphasen über einen längeren Zeitraum größere Gewinne verzeichne. Solche Ausflüge in die Vergangenheit würden sich vor allem bei Indices lohnen, die schon sehr lange am Markt existieren würden. Der DAX, Deutschlands Börsenbarometer der heimischen Blue Chips, eigne sich dafür also weniger, da er erst Ende der 1980er Jahre ins Leben gerufen worden sei.

Darum würden die Analysten auf den US-amerikanischen S&P 500-Index zurückgreifen, dessen Gründung bis in die 1920er Jahre zurückreiche. Würden sie ihn als Grundlage ihrer Betrachtung nehmen und ihn in Bullen- und Bärenphasen unterteilen, werde klar, dass die laufende Bullenphase zum einen keine Ausnahmeerscheinung sei und zum anderen im Vergleich zu den vorherigen Bullenphasen schon relativ lang und weit des prozentualen Wertzuwachses: Seit März 2009 laufe der aktuelle Bullenmarkt nun schon. Das seien ungefähr 9,7 Jahre. Das sei der zweitlängste Aufschwung in der Geschichte des S&P 500. Und mit einem Plus von rund 300% sei es zugleich der zweithöchste Wertzuwachs in den zurückliegenden Jahrzehnten. Lediglich die Aktien-Hausse in den 1990er Jahren, die mit dem Platzen der sogenannten Internet- und Technologieblase geendet sei, sei länger und erfolgreicher gewesen.

Doch was folge aus dieser Beobachtung? Erst einmal nicht viel, denn allein die Entwicklung in der Vergangenheit entscheide nicht über die zukünftige Entwicklung. Der fundamentale Rahmen, das makroökonomische Umfeld, ändere sich ständig. So sei die heute zur Verfügung stehende Geldmenge um ein Vielfaches gewachsen. Zugleich könnten mithilfe moderner Technologien in kürzester Zeit Unmengen an Geld von A nach B transferiert werden. Das treibe Börsenkurse an, die von Geld und Schnelligkeit genährt würden. Zudem gebe es einen Niedrigzinsumfeld, das gelte auch für die USA. Trotz einiger Zinserhöhungen durch die Notenbank FED stelle das aktuelle Zinsumfeld keine ausreichende Bedrohung für den Aktienmarkt als alternatives Anlagefeld dar. Zwei oder drei Prozent Zinsen, davon bleibe nach Abzug der Inflation kaum etwas übrig.

Der S&P 500 könne also durchaus weiterlaufen, die Korrektur im Oktober 2018 sei möglicherweise eine gute Einstiegschance gewesen. Möglicherweise. Möglicherweise auch nicht. Und das sei das Besondere an Börsenkursen, sie kämen zustande, weil es "in diesem Moment" eben nicht nur eine Möglichkeit gebe. Eine Seite verkaufe, die andere kaufe - das ergebe einen Kurs. Am Ende des Tages liege nur einer richtig, doch das entscheide sich allein in der Zukunft, in der Gegenwart gebe es kein Richtig oder Falsch. Sicher sei nur: "Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung." Es wisse also keiner, wann die Party ihren Höhepunkt erreicht habe. Deshalb scheine es noch zu früh, die Party zu verlassen. Aber vielleicht mache es ja Sinn, sich schon mal nach der Garderobe umzuschauen. (Ausgabe Dezember 2018) (04.12.2018/zc/a/a)


 

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