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Wien (www.aktiencheck.de) - Die großen US-Werte, insbesondere aus den Sektoren Technologie und Kommunikation, sind ihrer Favoritenrolle bei vielen Anlegern auch dieses Jahr wieder gerecht geworden, so die Analysten der der Raiffeisen Centrobank.


Gerade während des Markteinbruchs im Zuge der Corona-Krise hätten sie sich deutlich besser als der S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) gehalten. Die Bedeutung der fünf Schwergewichte Alphabet (Google) (ISIN: US02079K3059, WKN: A14Y6F), Apple (ISIN: US0378331005, WKN: 865985), Facebook (ISIN: US30303M1027, WKN: A1JWVX), Amazon (ISIN: US0231351067, WKN: 906866) und Microsoft (ISIN: US5949181045, WKN: 870747) - die so genannten GAFAM-Aktien - zeige sich auch darin, dass allein diese fünf mehr als ein Fünftel der Index-Marktkapitalisierung des S&P 500 auf sich vereinen würden. Dieser Wert sei selbst in der Technologieblase im Jahr 2000 nicht erreicht worden. Zähle man den Videostreamingdienst Netflix (ISIN / WKN ) noch dazu, werde die Dominanz noch eindrucksvoller.

Die sechs Tech-Schwergewichte würden gemeinsam inzwischen mehr als sechs Billionen US-Dollar Börsenwert auf die Waage bringen. Damit seien sie deutlich mehr wert als alle Unternehmen des EURO STOXX 50® Index (ISIN: EU0009658145, WKN: 965814) zusammen.

Grund für die Beliebtheit bei Anlegern seien die überaus robusten Geschäftsmodelle. Alle sechs Unternehmen würden sogar mehr oder weniger stark von der Pandemie profitieren. Das zeige sich auch in den jüngsten Quartalszahlen, die mit einigen Abstrichen sehr überzeugend ausgefallen seien. Die Google-Mutter Alphabet habe sich vor allem im Januar und Februar stark entwickelt. Seit März habe es - wegen Corona - bei den Anzeigenerlösen jedoch eine erhebliche Abschwächung gegeben. Insgesamt habe der Umsatz um 13% auf 41,2 Mrd. US-Dollar zugelegt, der Gewinn um 2,6% auf 6,84 Mrd. US-Dollar. Ein Wachstumstreiber sei die Videoplattform YouTube mit einem Erlösanstieg von drei Mrd. auf vier Mrd. US-Dollar gewesen. Mit den Zahlen zum zweiten Quartal werde sich zeigen, ob sich der Trend aus dem März fortgesetzt habe.

Keinerlei Zeichen von Schwäche habe Facebook gezeigt. Im Gegenteil: Das soziale Netzwerk habe in der Corona-Krise sogar schneller neue Nutzer gewonnen als gewohnt. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer sei um 100 Mio. auf 2,6 Mrd. geklettert. Üblicherweise seien es um die 50 Mio. Nutzer pro Quartal. Auch der Umsatz habe mit einem Plus von 18% auf 17,7 Mrd. US-Dollar deutlich zugelegt, wenngleich es im März einen Rückgang der Werbeerlöse gegeben habe. Mitten in der Corona-Krise habe Facebook eine neue Initiative gestartet: Über eine neue Funktion sollten Händler unkompliziert Online-Shops erstellen können, die über Facebook und Instagram erreichbar seien - ein aussichtsreiches Konzept. Allerdings bekomme Facebook derzeit Gegenwind zu spüren: Aus Protest gegen den Umgang mit Hasskommentaren und abwertenden Inhalten hätten zahlreiche Kunden ihre Werbebudgets gestrichen.

Nicht ganz die hohen Erwartungen erfüllen könne habe Amazon. Zwar würden der boomende Handel im Internet und florierende Cloud-Dienste dem Konzern in der Corona-Krise starke Zuwächse bescheren. Im ersten Quartal sei der Umsatz dadurch um 26% auf 75,5 Mrd. US-Dollar gestiegen. Doch habe Amazon wegen der Pandemie auch hohe Ausgaben - etwa wegen einer Einstellungsoffensive angesichts des großen Kundenansturms auf seine Lieferdienste. Daher sei der Gewinn um rund 30% auf 2,5 Mrd. US-Dollar gesunken. Die größten Belastungen stünden noch bevor. Für das laufende Vierteljahr habe Amazon vor Sonderkosten von rund 4,0 Mrd. US-Dollar im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gewarnt. Nichtsdestotrotz sei der Konzern einer der größten Profiteure der aktuellen Situation überhaupt.

Das könne auch Netflix von sich behaupten. Dank Serienhits wie "Tiger King" erfreue sich der Streamingdienst in der Corona-Pandemie großer Beliebtheit. Im vergangenen Quartal seien die Bezahlabos weltweit um 15,8 Mio. auf knapp 183 Mio. nach oben geschossen. Damit habe Netflix die eigene Prognose und auch die Erwartungen der Analysten bei weitem übertroffen. Die Erlöse seien im Jahresvergleich um rund 28% auf 5,8 Mrd. US-Dollar gestiegen, während sich der Überschuss auf 709 Mio. US-Dollar mehr als verdoppelt habe.

Microsoft sei dank seiner florierenden Cloud-Dienste in der Corona-Krise ebenfalls auf Erfolgskurs geblieben. Im abgelaufenen Quartal habe der Gewinn um 22% auf 10,8 Mrd. US-Dollar zugelegt. Gleichzeitig sei der Umsatz um 15% auf 35 Mrd. US-Dollar geklettert. Damit seien die Erwartungen der Wall Street klar übertroffen worden.

Apple trotze ebenfalls der Pandemie. Der Konzern habe mit seinen Zahlen im Zeitraum Januar bis März die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz habe um ein Prozent auf 58,3 Mrd. US-Dollar zugelegt. Während das iPhone-Geschäft geschrumpft sei, hätten sich das Dienste-Geschäft etwa mit Apps und Streaming-Abos sowie so genannte Wearables wie die Computer-Uhr Apple Watch und die AirPods-Ohrhörer stark entwickelt. Unterm Strich sei Apple mit einem Gewinn von 11,25 Mrd. US-Dollar nahe an den Vorjahreswert herangekommen. Zwar habe Apple keine Prognose für das laufende Vierteljahr gegeben; in der zweiten April-Hälfte habe der Konzern jedoch wieder eine steigende Nachfrage quer durch die Produktpalette verzeichnet.

Die Zahlen würden zeigen, dass Apple & Co. ihrer Favoritenrolle einmal mehr gerecht geworden seien. Gerade die jetzige Coronavirus-Krise verdeutliche damit, dass es sich beim Siegeszug der Technologiewerte nicht nur um ein zyklisches Phänomen handle. (08.07.2020/ac/a/m)


 

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