Freddie Mac


WKN: 876872 ISIN: US3134003017
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Meldung
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die US-Behörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) hat am Freitagabend eine milliardenschwere Schadenersatzklage gegen insgesamt 17 Kreditinstitute eingereicht.


In der Klageschrift wirft die US-Behörde den Kreditinstituten vor, dass die unter der Aufsicht der FHFA stehenden staatlichen US-Immobilienfinanzierer Federal Home Loan Mortgage Corp. (Freddie Mac) (ISIN US3134003017 / WKN 876872 ) und Federal National Mortgage Association (Fannie Mae) (ISIN US3135861090 / WKN 856099 ) aufgrund der falschen und betrügerischen Darstellung des Wertes der von den Banken verkauften Hypothekenpapiere milliardenschwere Verluste eingefahren hätten. Nachdem zahlreiche Hypothekenschuldner ihre Raten nicht mehr begleichen konnten, stürzte der Wert der entsprechenden Hypothekenderivate nach dem Platzen der US-Immobilienblase in den Keller und verursachte bei den Investoren hohe Verluste. Angeklagt sind neben den US-Großbanken Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G1040 / WKN 920332 ), JPMorgan Chase & Co. (ISIN US46625H1005 / WKN 850628 ), Bank of America Corp. (ISIN US0605051046 / WKN 858388 ) auch ausländische Großbanken wie etwa die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000 ) , die Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (ISIN GB0007547838 / WKN 865142 ) oder die Barclays plc (ISIN GB0031348658 / WKN 850403 ) oder die Société Générale S.A. (ISIN FR0000130809 / WKN 873403 ). Einige der Kreditinstitute hätten nach Angaben der US-Behörde auch gegen Bundesgesetze verstoßen.

Im Falle der Deutschen Bank geht es um Transaktionen mit hypothekenbesicherten Wertpapieren im Gesamtvolumen von 14,2 Mrd. US-Dollar, die im Zeitraum vom 28. September 2005 bis zum 29. Juni 2007 von Fannie Mae und Freddie Mac erworben wurden und bei denen die Deutsche Bank als Verkäufer oder als Underwriter der jeweiligen Transaktion in Erscheinung getreten war.

Die Aktie der Deutschen Bank verliert derzeit 5,32 Prozent auf 24,64 Euro. (05.09.2011/ac/n/d)


 

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