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WKN: 855705 ISIN: FR0000120628
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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von AXA (ISIN FR0000120628 / WKN 855705 ) einen Endlos Turbo Long 21,882 Open End (ISIN DE000DGR7SV1 / WKN DGR7SV ) mit dem Basiswert AXA vor.


Der erste Wahlgang der französischen Präsidentenwahl 2017 sei absolviert. Am französischen Aktienmarkt sei das Ergebnis äußerst wohlwollend zur Kenntnis genommen worden. Das würden zumindest die steigenden Kurse beim französischen Leitindex CAC 40 implizieren. Am Tag eins nach der Wahl hätten dabei die Finanzwerte von den Indexmitgliedern die stärksten Zuwächse verzeichnet - allen voran die Banken. Zwar nicht ganz so stark, aber ebenfalls einen kräftigen Sprung nach oben habe die Aktie des Versicherers AXA gemacht. Hier sehen die Analysten der DZ BANK aktuell eine interessante Trading-Chance.

Im Gegensatz zum Brexit-Votum im vergangenen Juni sowie den US-Wahlen im November habe es in der ersten Wahlrunde der französischen Präsidentschaftswahl 2017 keine große Überraschung gegeben. Wie in den Umfragen erwartet, hätten der parteilose Emmanuel Macron mit 24% der Stimmen sowie Marine Le Pen von der Front National mit 21,3% der Stimmen die meisten Wähler für sich gewinnen können. Beide hätten sich damit für die entscheidende Stichwahl qualifiziert, die an diesem Sonntag (7. Mai) stattfinden werde. Als Favorit gelte Macron, der laut den aktuellen Umfragen mit einer Quote von etwa 60% zu 40% als wahrscheinlicher Gewinner gehandelt werde.

Macron scheine auch der Favorit an den Finanzmärkten zu sein. Das würden zumindest die Reaktionen nach dem ersten Wahlgang nahelegen. Habe in den Wochen vor der Wahl die Unsicherheit über deren Ausgang das Geschehen geprägt und beispielsweise die Entwicklung an den europäischen Aktienmärkten, insbesondere denen der Eurozone, gebremst, hätten sie am Tag 1 nach dem Urnengang kein Halten gekannt. Der EURO STOXX 50 als Gradmesser für die Blue Chips aus dem gemeinsamen Währungsraum sei um rund 4% in die Höhe gesprungen.

Wie in der Regel üblich, nachdem nach einer Phase der Unsicherheit Fakten geschaffen worden seien, sei gleichzeitig die implizite Volatilität implodiert, wie eindrucksvoll der VSTOXX verdeutliche. Der Volatilitätsindex, der in den Wochen vor der Wahl deutlich angezogen und dabei in der Spitze mit mehr als 26 Punkten ein so hohes Niveau erreicht habe wie seit Juli 2016 nicht mehr, sei förmlich in sich zusammengefallen.

Und wie habe es an den französischen Finanzmärkten ausgesehen? Der Aktienleitindex CAC 40 habe auf das Wahlergebnis ebenfalls mit einem dynamischen Aufwärtsimpuls reagiert und sei um 4,1% in die Höhe geschnellt. Erleichterung habe es vor allem bei den Finanzwerten, wie den Banken und Versicherungen gegeben. Offenbar würden die Investoren unter Macron bessere Perspektiven für die Branche sehen, die sehr stark von den politischen, geldpolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen abhängig sei.

Das gelte offenbar auch für den französischen Konzern AXA, der zu den Indexmitgliedern des CAC 40 gehört habe, die die stärksten positiven Reaktionen auf das Wahlergebnis gezeigt hätten. Das Unternehmen zähle sich zu den weltweit führenden Versicherern und Vermögensmanagern, betreue rund 107 Mio. Kunden in 64 Ländern. Die geographischen Tätigkeitsschwerpunkte lägen in Europa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum. Kennzeichnend für die Franzosen sei dabei die vergleichsweise breite Streuung der Aktivitäten außerhalb des Heimatmarktes. Im vergangenen Geschäftsjahr seien 24% der Umsätze in Frankreich erwirtschaftet worden. Im übrigen Europa seien es rund 37% gewesen. Stark präsent seien die Franzosen außerdem in den USA (14%) sowie in Asien und dem pazifischen Raum (11%).

Mit seinen Produkten und Dienstleistungen habe der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr 100,2 Mrd. Euro (+2,1%) umgesetzt und damit erstmals die Marke von 100 Mrd. Euro geknackt. Zuwächse im Versicherungsgeschäft hätten dabei die Rückgänge in der Vermögensverwaltung sowie im Bankgeschäft mehr als wettgemacht. Gut sei es 2016 vor allem im Segment Vorsorge (Life & Savings) gelaufen, in dem der Konzern unter anderem Lebens-, Renten- und Krankenversicherungen anbiete. Die größte Sparte mit einem Umsatzanteil von 60,2% habe ein Plus von 2,4% verzeichnet. Zweitgrößtes Segment sei die Schaden- und Unfallversicherung (Property & Casualty) mit einem Umsatzanteil von 35,5%. Hier habe der Konzern von seinen durchgesetzten Preiserhöhungen profitiert und damit einen Zuwachs von 2,2% auf 35,6 Mrd. Euro verbucht.

Die erzielten Ergebnisse seien nach Ansicht der Analysten vor dem Hintergrund des herausfordernden Branchenumfelds, das von einem anhaltend niedrigen allgemeinen Zinsniveau geprägt sei, als solide zu bezeichnen. Das gelte auch mit Blick auf die Gewinnkennziffern. AXA habe das operative Vorsteuerergebnis um 17,5% auf 9,07 Mrd. Euro gesteigert. Unter dem Strich sei der Konzernüberschuss um 3,4% auf 6,19 Mrd. Euro geklettert. Um Sondereffekte bereinigt habe das Unternehmen einen Nettogewinn von 6,1 Mrd. Euro gemeldet (+2,7%).

Von der positiven Entwicklung hätten die Aktionäre profitiert. Wie angekündigt, sei auf der Hauptversammlung am vergangenen Mittwoch eine Anhebung der Dividende von 1,10 auf 1,16 Euro je Aktie beschlossen worden. Vor den Aktionären habe Firmenlenker Thomas Buberl zudem die bis zum Jahr 2020 angepeilten Ziele bekräftigt. AXA verfolge beispielsweise die Strategie, mit neuen Produkten zum Innovationsführer in der Branche aufzusteigen. Die Analysten der DZ BANK gehen von einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung aus und sehen insbesondere im Segment Vorsorge weiteres starkes Ergebnispotenzial. Zudem sollten weitere Kostensenkungen die Profitabilität verbessern. Eckdaten zur operativen Geschäftsentwicklung im ersten Quartal habe der Konzern für den 10. Mai angekündigt.

Die AXA-Aktie sehen die Analysten der DZ BANK in einem langfristigen Aufwärtstrend, in dessen Verlauf sie Anfang Dezember 2015 ein Hoch bei 26,02 Euro markierte. Daran habe sich eine größere Korrekturbewegung angeschlossen, die den Kurs bis Juni 2016 auf 16,11 Euro gedrückt habe. Nachdem sich dieses Tief kurz darauf als Unterstützung bewährt habe, habe die Kursnotierung wieder zugelegt und sei bis Anfang dieses Jahres auf 25,05 Euro gestiegen. Nach diesem dynamischen Anstieg sei eine Konsolidierungsphase gefolgt, während der die Aktie ein Dreieck ausgebildet habe. Aus diesem sei sie am 24. April unter deutlich erhöhten Umsätzen nach oben ausgebrochen. Der starken Ausbruchsbewegung sei in der vergangenen Woche ein Pullback in Richtung der Ausbruchsstelle gefolgt. Dabei erweise sich der Bereich um 24,30 Euro als Unterstützung.

Kurzfristig könne es im Zuge des Pullbacks nochmals zu etwas schwächeren Notierungen kommen, wobei die obere Dreiecksbegrenzung im Bereich um 23,90 Euro als Unterstützung dienen sollte. Anschließend gehen die Analysten der DZ BANK von einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in Richtung des aus der Dreiecksformation ableitbaren Kursziels von 27,30 Euro aus. Allerdings müsse dafür noch der Widerstand bei 26,02 Euro überwunden werden. Vor diesem Hintergrund biete der laufende Pullback die Chance für eine Long-Position.

Unsere bullische Einschätzung würde sich eintrüben, wenn es zu einem nachhaltigen Rückfall unter die obere Dreiecksbegrenzung kommt, so die Analysten der DZ BANK. Stopps für Long-Positionen würden sich daher im Bereich der Unterkante des Gap vom 24. April bei 23,63 Euro anbieten.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. der Endlos Turbo Long auf die AXA S.A. die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 21,881 Euro) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Ausgabe vom 03.05.2017) (04.05.2017/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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