Nokia


WKN: 870737 ISIN: FI0009000681
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02.04.19 BNP Paribas-Zertifikate auf Nokia und Intel: Sc.
05.02.19 Nokia-Calls mit 76%-Chance bei Kurserholung a.
12.12.18 Mini Future Long auf Nokia: Chance von 105 .
11.12.18 Deutsche Bank- und Nokia-Zertifikate mit 40%.
01.10.18 Airbus, Nokia, Wirecard mit hohen Puffern und.
19.06.18 Nokia-Calls mit 62%-Chance bei Kurserholung a.
10.05.18 Bonus Cap 3,6 2019/06 auf Nokia: Schwacher.
26.04.18 Turbo Long auf Nokia: 127-Prozent-Chance - O.
20.04.18 Nokia-Calls mit 62%-Chance bei Kursanstieg au.
06.02.18 Nokia-Calls mit 94%-Chance bei Fortsetzung de.
22.12.17 Nokia-Calls mit 85%-Chance bei Kurserholung a.
30.11.17 Memory Express-Zertifikat auf Nokia: Gebrauch.
29.06.17 Bonus Cap 4 2018/09 auf Nokia: Patentstreit .
25.05.17 Nokia-Calls mit 100%-Chance bei Kursanstieg .
04.05.17 Bonus Cap-Zertifikat auf Nokia: Gute Q1-Zahle.
27.02.17 Nokia-Calls mit 127%-Chance bei Kursanstieg .
23.02.17 Bonus Cap-Zertifikat auf Nokia: Q4-Ergebnis b.
04.01.17 Nokia-Aktie: Katalysatoren sind ausgegangen! -.
20.10.16 Bonus Cap-Zertifikat auf Nokia: Langfristig Pro.
16.07.15 Bonus Cap-Zertifikat auf Nokia: Anleger sollten.


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Meldung
Paris (www.zertifikatecheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate" ein Capped Bonus-Zertifikat (ISIN DE000PZ494D2 / WKN PZ494D ) auf die Aktie von Nokia (ISIN FI0009000681 / WKN 870737 ) und ein Capped Bonus-Zertifikat (ISIN DE000PZ5ACY6 / WKN PZ5ACY ) auf die Aktie von Intel (ISIN US4581401001 / WKN 855681 ) vor.


Das Schlagwort "5G" lasse die Herzen der Smartphone-Generation höher schlagen. Die neue Mobilfunktechnologie sei hundertmal schneller als die aktuellen 4G-Netze. In Deutschland solle sie 2020 eingeführt werden. Wie groß hierzulande der Bedarf nach einem schnell übertragbaren Datenvolumen ist, zeigt die Entwicklung der vergangenen Jahre: Das Volumen ist 2018 erstmals auf über zwei Milliarden Gigabyte gestiegen - eine Verdopplung im Vergleich zu 2016, so die Analysten der BNP Paribas. Die Bundesnetzagentur habe mit der mehrere Wochen dauernden Versteigerung der Hightech-Frequenzen für 5G im März begonnen. Ins Rennen gegangen seien die vier Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica Deutschland und United Internet mit seiner Tochter 1&1 Drillisch. Die Schweiz habe bereits im Februar die ersten 5G-Mobilfunklizenzen an drei Unternehmen vergeben. Swiss Telecom, Sunrise und Salt, die bereits die bestehenden Mobilfunklizenzen besitzen würden, hätten für die Genehmigungen insgesamt 380 Millionen Franken an den Staat bezahlt.

Die neue Mobilfunkgeneration sei die Schlüsseltechnologie zur Umsetzung der digitalen Transformation der Zukunft. Habe bisher die infrastrukturelle breitbandige Basisvernetzung im Vordergrund gestanden, gehe es in den kommenden Jahren nicht nur darum, Millionen Smartphones und Computer zu vernetzen, sondern auch die wachsenden Bedürfnisse der Informationsgesellschaft noch umfassender als bisher zu erfüllen. Vielen Wirtschaftsbereichen würden sich Türen zu neuen Geschäftsmodellen für die digitalisierte Welt öffnen. Ein Beispiel dafür sei der Bereich Industrie 4.0: In der industriellen Fertigung gewinne der durchgängige Datenaustausch zwischen Maschinen, Menschen und Robotern zunehmend an Bedeutung. Die Zahl qualitätsgesicherter und energieeffizient verbundener Geräte oder Werkteile lasse sich mit 5G auf mehrere Hunderttausend pro Basisstation steigern. Mobile Steuerungssysteme von Industrierobotern könnten in Echtzeit adressiert und somit Fehlerwahrscheinlichkeiten reduziert werden.

Ein weiteres Exempel sei das autonome Fahren. Die Vision, dass Fahrer zu Insassen würden, die während der Fahrt arbeiten oder schlafen würden, könnte durch 5G einen neuen Schub bekommen. Denn die Voraussetzung für das sichere autonome Fahren sei die Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit ihrer Umgebung. Dabei müssten enorme Datenmengen mobil, mit einer minimalen Verzögerung und hoher Zuverlässigkeit übertragen werden, um die Vernetzung der verschiedenen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Hinzu komme, dass das autonome Fahren durch eine hocheffiziente Routen- und Transportplanung Staus und den Kraftstoffverbrauch reduzieren solle. Dies sei jedoch nur mit einer ultraschnellen Übertragung der Datenströme möglich.

Aber auch alltägliche Bereiche, die bereits heute eine große Rolle spielen würden, könnten sich durch die neue Technologie deutlich weiterentwickeln. Zum Beispiel bei mobilen Breitbandanwendungen wie Videostreaming per Smartphone. Oder bei neuen Diensten im Bereich von digitalen Anwendungen wie Augmented Reality und Virtual Reality. 5G dürfte zudem wichtig für das Online Gaming sein, das weltweit immer beliebter werde.

Laut einer Studie des Chipherstellers QUALCOMM werde 5G die globale Wirtschaft vorantreiben. Bis 2035 werde der neue Mobilfunkstandard sein volles ökonomisches Potenzial entfalten sowie bislang unbekannte Produkte und Dienste ermöglichen. Demnach werde die 5G-Wertschöpfungskette für weltweit 22 Millionen neue Jobs sorgen - allein in Deutschland sollten 1,2 Millionen neue Stellen entstehen. Die Studie beziffere den globalen wirtschaftlichen Effekt bis 2035 auf zwölf Billionen US-Dollar in Produkten und Dienstleistungen.

Samsung wolle unbedingt auf den 5G-Zug aufspringen. Das südkoreanische Unternehmen habe angekündigt, sein neues Smartphone Galaxy S10 bereits im Sommer auch in einer Version für den superschnellen 5G-Datenfunk auf den Markt zu bringen. Als Partner diene dabei der japanische Elektronikkonzern NEC Corporation. Beide Unternehmen möchten Mobilfunkbetreibern flexible, regionsspezifische 5G-Lösungen mit individuellen Dienstleistungen anbieten. Die Entwicklung von 5G auf standardisierter Grundlage werde ihrer Ansicht nach zur Beschleunigung eines geschäftlichen Wandels in sämtlichen globalen Märkten beitragen. "5G werde Potenzial freisetzen, neue Werte schaffen und die Grenzen der heutigen Technologien erweitern", sage Youngky Kim, Präsident und Leiter des Netzwerkgeschäfts bei Samsung Electronics.

Neben Smartphone-Herstellern kämen auch Antennen-, Software- und Halbleiterspezialisten, Netzwerkausrüster, Hersteller von Sendemasten und Telekomfirmen als Profiteure infrage. Einer von ihnen sei Nokia. Der einstige Handy-Marktführer sei durch die Fusion mit dem französischen Konkurrenten Alcatel-Lucent ein europäischer Branchenriese unter den Netzwerkausrüstern geworden. Die Finnen würden die Infrastruktur für das 5G-Zeitalter bereitstellen. Der Netzwerkausrüster gehe das Thema 5G auch medial offensiv an. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die richtige Strategie zur richtigen Zeit haben", habe sich Konzernchef, Rajeev Suri, jüngst auf dem Mobile World Congress in Barcelona geäußert. Und weiter: "Wir erwarten, dass 2020 ein Jahr des Wachstums für den Markt und für Nokia sein wird."

Suri sehe in der Technologie die Basis für eine Wirtschaftsentwicklung, wie sie noch nie da gewesen sei. Für die Finnen biete 5G tatsächlich eine große Chance. Auch weil Sicherheitsaspekte zunehmend in den Vordergrund rücken würden. Die Sicherheit sei nicht verhandelbar und werde es erst recht nicht in der Zukunft sein, betone Suri.
Konkurrent Huawei sei zuletzt wegen Sicherheitsbedenken unter Druck geraten. So würden die USA das chinesische Unternehmen der Industriespionage verdächtigen. Nokia sei 2018 trotz eines rasanten Schlussspurts in den roten Zahlen geblieben. Unter dem Strich habe ein Verlust von 549 Millionen Euro gestanden. Damit się der Fehlbetrag allerdings fast zwei Drittel niedriger ausgefallen als ein Jahr zuvor. Für Zuversicht habe das starke vierte Quartal 2018 gesorgt, bei dem Umsatz und operatives Ergebnis (EBIT) die Markterwartungen übertroffen hätten. Um Kosten zu sparen, wolle das Unternehmen zudem Stellen abbauen. Um rund 700 Millionen Euro sollten die jährlichen Kosten bis Ende 2020 gedrückt werden.

Auch der weltgrößte Chiphersteller Intel halte große Stücke auf das neue Mobilfunknetz. Laut Sandra Rivera, Vizechefin der Network Platform Group von Intel, werde die 5G-Technologie Anwendungen rasant beschleunigen und eine Welle an neuen Möglichkeiten und Innovationen auslösen. Das US-Unternehmen habe kürzlich verkündet, gemeinsam mit dem schwedischen Mobilfunkkonzern Ericsson mehrere Jahre im 5G-Bereich zusammenzuarbeiten. Die Schweden würden die Software und die Amerikaner die Hardware liefern. Ziel des Zusammenschlusses sei die gemeinsame Entwicklung einer neuen Hardware-Plattform, die die Geschwindigkeit und Effizienz von Cloud, 5G und Netzwerkvirtualisierung erhöhe.

"Unsere Partnerschaft mit Ericsson wird dabei helfen, anfängliche Entwicklungsbarrieren und Kosten für Kommunikationsanbieter zu senken. Sie ermöglicht zudem, 5G-Dienste mit cloudähnlicher Geschwindigkeit auf einem flexiblen Netzwerk zu betreiben", so Intel-Sprecherin Rivera. Intel habe auf der Technikmesse CES in Las Vegas zu Jahresbeginn eine neue Chip-Familie mit dem Codenamen Snow Ridge vorgestellt, die auf den Mobilfunkstationen zum Einsatz kommen solle. Bis zum Jahr 2022 werde Intel 40 Prozent dieses Marktes erobert haben, habe Manager Navin Shenoy prognostiziert, der bei Intel für die Server-Chips zuständig sei. (Ausgabe April 2019) (02.04.2019/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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