Sanofi S.A.


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Meldung

Evotec (WKN: 566480)-Aktien konnten innerhalb der letzten zwölf Monate um fast 39 % zulegen (23.12.2019) und dies, obwohl sie Mitte des Jahres eine größere Korrektur erlitten haben. Seit 2015 legte das Unternehmen fundamental sehr stark zu. So sind der Umsatz (seit Ende 2014) von 89 auf 375 Mio. Euro (in 2018) und das Ergebnis von -7 auf 84 Mio. Euro gestiegen. Zudem lassen derzeit immer neue Partnerschaften das Geschäft prosperieren.

Zuletzt gab es diese drei positiven Nachrichten.

Forschungserfolg mit Meilensteinzahlung

Evotec forscht unter anderem bereits seit 2015 für den französischen Pharmagroßkonzern Sanofi (WKN: 920657), der für seine Diabetesmittel bekannt ist. Dabei konnte nun ein Meilenstein (zuvor festgelegtes Forschungsziel) erreicht werden, sodass Evotec weitere 3 Mio. Euro zufließen.

Die Betazell-Ersatztherapie ist deshalb so einzigartig, weil bei ihr nicht (wie bei der üblichen Medikation) Insulin von außen zugeführt wird, sondern an der Ursache (Wiederherstellen der Betazellen in der Bauchspeicheldrüse) geforscht wird.

Dies ist der dritte Meilenstein innerhalb des Forschungsprojekts, bei dem Evotec bisher insgesamt 12 Mio. Euro und weitere Forschungszahlungen zugeflossen sind.

Zugang zur CRISPR-Technologie

Sie ist eine der bahnbrechendsten Erfindungen des Biotechbereichs und wird zukünftig wahrscheinlich (hoffentlich nur positiv) in Erscheinung treten. Die Rede ist von der CRISPR-Technologie, mit der die menschliche DNA verändert werden kann. Dies könnte zum Beispiel die Lebenserwartung stark steigern, aber auch zu vielen Folgeproblemen führen.

Evotec hat nun die CRISPR-Technologie von Merck (WKN: 659990) lizenziert. Dieses Wissen verschafft dem Biotechunternehmen eine gute Voraussetzung für seine eigene Medikamentenforschung. So können neue Mittel nicht nur schneller, sondern auch einzigartiger gestaltet werden. Zudem können neue Wirkstoffe während der Entwicklung auf ihre Giftigkeit geprüft werden.

Dazu Evotec: „Unsere Vision und Leidenschaft für Innovation schließt den Einsatz der CRISPR-Technologie zur Prüfung und Verbesserung der Wirksamkeit der von uns entwickelten neuen Arzneimittel ein, mit denen wir Patienten mit unterversorgten Erkrankungen auf der ganzen Welt helfen wollen.“ Merck und Evotec arbeiten bereits seit 2016 erfolgreich zusammen.

Im Dezember 2019 gab es darüber hinaus noch diese dritte positive Meldung.

Partnerschaftsausbau mit Celmatix

Das kleine amerikanische Unternehmen Celmatix hat sich auf die Entwicklung von Mitteln für die Frauengesundheit spezialisiert, da es hier noch viele ungelöste Krankheitsbilder in der Reproduktionsmedizin gibt. Celmatix setzt in der Forschung stark auf DatenAnalysesowie Genomik und möchte sich zukünftig noch breiter aufstellen. Um die Kosten zu senken, arbeitet es seit Oktober 2019 mit Evotec zusammen, dass sich zudem finanziell beteiligt hat. Daneben haben sich der Life Science Innovation- und der Topspin Fund an der weiteren Finanzierung beteiligt.

Evotec wird für Celmatix präklinische Wirkstoffprogramme zur Behandlung von Krankheiten wie Unfruchtbarkeit, Endometriose oder dem polyzystischen Ovarialsyndrom entwickeln. Das Potenzial ist groß, denn weltweit leiden mehr als 500 Mio. Frauen an einer der genannten Krankheiten. Sie sind bisher wenig erforscht, sodass sich entsprechende Forschungserfolge finanziell für Evotec lohnen würden.

Dazu Davi Sable vom Life Science Innovation Fund: „Celmatix’ Datenplattform ist führend im Bereich Frauengesundheit. Sie ermöglicht ein sehr viel differenzierteres Verständnis von Erkrankungen und den Patientinnen, die an ihnen leiden. Damit schafft sie ein molekulares Vokabular, das dazu eingesetzt werden kann, neue und breitere Zielstrukturen sowie Behandlungsansätze zu identifizieren. Das wird zu einer Pipeline von Therapeutika, diagnostischen Tools und Modulatoren des Immunsystems führen und die Innovation auf ein Niveau beschleunigen, wie wir es aus dem Bereich Onkologie kennen.“

Darauf sollten Evotec-Aktionäre achten

Mit dem Erfolg ist die Aktie schneller als die Erträge gestiegen, was aktuell zu einer hohen Aktienbewertung geführt hat. So liegt beispielsweise das Kurs-Buchwert-Verhältnis derzeit schon bei 7,5 (23.12.2019). Dieser Umstand könnte zukünftig zu stärkeren Korrekturen führen.

Ist dies die nächste Wirecard?

Wirecard stieg um fast 2.000 %. Jetzt gibt es einen aussichtsreichen „Nachfolger“, der schon bald die Spitze einnehmen könnte. Erst im vergangenen Jahr kam die Aktie an die Börse. Mit +49 % Umsatz-Wachstum (2018) und einer traumhaften Marge von 52 % (vor Steuern und Abschreibungen) fasziniert das Unternehmen die Analysten, während seine Plattform die Internet-Händler in der ganzen Welt mit der besten Performance begeistert und so bereits über 3 Milliarden Menschen erreicht. Wächst hier ein ganz neuer Tech-Gigant heran? Alle Details liest du hier:

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Softbank.

Motley Fool Deutschland 2019

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