EUR/USD (Euro / US-Dollar)


WKN: 965275 ISIN: EU0009652759
Märkte Charts Nachrichten Research Weitere Tools
Profil
Börsenplätze
Historische Kurse
Intraday
Historisch
Neuigkeiten
Analysen
Kennzahlen
Forum

Weitere Meldungen
13:22 Euro, Pfund, US-Dollar – Zeit für mutige Trade.
11:47 ROUNDUP: Weltweit weniger Euro-Falschgeld .
09:42 EUR/USD über 1,1620
20.07.17 EUR/USD: Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.
19.07.17 EUR/USD Analyse: Dollar stark politisch unter .
19.07.17 Das Ende der großen Seitwärtsbewegung im E.
19.07.17 Euro/US-Dollar: Von der Parität redet kaum no.
19.07.17 EUR/USD konnte sich über 1,1500 festsetzen
18.07.17 EUR/USD (spezial): "W-Frage" positiv beantwo.
17.07.17 EUR/USD: Kann er sich über 1,1450 festsetze.
16.07.17 Euro-Dollar – jetzt greifen die Mutigen zu
14.07.17 Euro-Dollar – jetzt greifen die Mutigen zu
14.07.17 EUR/USD: Seitwärtsbewegung erwartet
12.07.17 EUR/USD: Warten auf FED-Chefin
12.07.17 EUR/USD durchbricht wichtige Trendlinie!
11.07.17 EUR/USD: 1,1400-Marke bleibt umkämpft
10.07.17 EUR/USD: Chartbild nach wie vor bullisch
06.07.17 EUR/USD könnte sich zunächst über die 1,133.
05.07.17 EUR/USD Analyse: FOMC Protokoll sorgt für .
04.07.17 EUR/USD fällt unter die 1,1400-Marke


nächste Seite >>
 
Meldung
Die EZB-Sitzung ist den Erwartungen der Investoren gerecht geworden – zumindest gemessen in der Kursreaktion. Am Freitag festigt der Euro zum US-Dollar seine Kursgewinne über 1,16. Auch zu weiteren wichtigen Währungen wie dem britischen Pfund oder dem Franken ist der Euro seit einiger Zeit im Aufwind. Wir waren kurzfristig für den Euro etwas zu früh bärisch, bleiben aber bei unserer Ausrichtung “Euro-Short” und empfehlen daher Knock-Outs zum US-Dollar TD9WQY , Pfund (DL5V2S) und Franken (PR7HVR).

 

Günstig handeln können Sie diese Trading-Produkte über den Handelsplatz gettex, zum Beispiel über die Broker Comdirect, flatex oder ING DIBA.

In unserem Depot Volastrategie läuft diese Strategie weiter mit Erfolg. Freunde der Charttechnik dürfen beim Pfund und der Marke von 0,90 genauer hinsehen. Für uns eine gute Short-Gelegenheit. Um Sie ausführlich auf den Stand der Dinge zu bringen stellen wir die Einschätzung der Commerzbank vor:

Euro: Um es kurz zu machen: die Kernaussagen im Statement der EZB blieben gestern im Vergleich zur vorherigen Sitzung unverändert. Auf den Hinweis, dass der Rat bereit stünde, das Anleihekaufprogramm in Höhe und Laufzeit auszuweiten, falls der Ausblick sich verschlechtert, wollte die EZB nicht verzichten. Über das Wachstum äußerte sich EZB Präsident Mario Draghi in der Pressekonferenz wie zuvor positiv, zeigte sich aber noch unzufrieden mit der Inflationsentwicklung. „Die Inflation ist nicht dort, wo wir sie sehen möchten und wo sie sein sollte“. Kurzum: Wachstum hui, Inflation (noch) pfui – was aber für den Markt keine neue Information bedeutet. Im Gegenteil: bereits gestern hätte Draghi erste Hinweise in Richtung eines langsamen Ausstiegs aus der Geldpolitik geben können. Aber er lehnte sich nicht aus dem Fenster, wollte keinen Zeitplan nennen und sprach lediglich davon, dass im Herbst mehr Informationen vorlägen [neue Projektionen im September] und der Rat dann erst die Diskussion [über Tapering] führen würde.

Wieso hat der Euro dennoch im Zuge der Pressekonferenz zugelegt? Auf die Frage, wie er die jüngsten Reaktionen des Markts einschätze, zeigte sich Draghi entspannt. Die Finanzierungsbedingungen blieben weiterhin sehr günstig. Zum Euro wollte sich der Chef dann gar nicht äußern. Einziger Kommentar: „Dem Wechselkurs wurde etwas Aufmerksamkeit geschenkt“. Punkt. Nicht das geringste Anzeichen von Nervosität über den seit Wochen steigenden Euro, geschweige denn von verbalen Interventionen.

Der Euro als unauffällige Randnotiz, die kein Problem ist und deshalb keiner weiteren Beachtung bedarf. Das hätte der Markt schon fast als Einladung interpretieren können, die EZB zu testen, wo denn ihre Schmerzgrenze sein könnte, bis ein zu starker Euro den Ausblick für Wachstum und Inflation zu stark eintrüben könnte. So weit geht der Markt nicht, da er in seinen Erwartungen in den letzten Wochen sowieso schon weit gelaufen ist, aber er sieht die Aussagen Draghis als Bestätigung seiner Meinung. Und diese ist: der Euro bleibt fest. Also kann man auch mal die 1,16-Marke testen – vor allem, wenn die Aufwärtsbewegung im Euro noch durch akute Dollarschwäche zusätzlich angefacht wird, als bekannt wird, dass Sonderermittler Robert Mueller die offiziellen Untersuchungen zur Russland-Problematik beim Präsidentschaftswahlkampf auf private Geschäfte des US Präsident Donald Trump ausweiten möchte. Ein Ausbruch nach oben in Richtung 1,20 wäre doch zu verwegen, da sich die EZB wirklich nicht zufrieden mit der Inflationsentwicklung zeigt

Selbst wenn sich der Markt mit seiner Sichtweise wohl fühlt, sehe ich Niveaus deutlich über 1,16 aus fundamentaler Sicht als überzogen. Denn neue Argumente für zusätzliche Euro-Longpositionen hat Draghi nicht geliefert. Jetzt liegt der Ball wieder im Spielfeld der Fed. Doch die hat zuletzt auch keine Argumente für Dollarkäufe geliefert, da sie sich enttäuscht über die jüngste Inflationsentwicklung und entsprechend vorsichtig gezeigt hat. Es sieht danach aus, als würden uns nach dem Bruch der 1,16-Marke erst einmal ein paar Tage Konsolidierung auf aktuellen Niveaus ins Haus stehen, zumindest bis zur FOMC-Sitzung nächste Woche.

Pfund_UK_DevisenGBP: Man könnte meinen, der Brexit geht fast spurlos am Pfund vorüber. Denn die Einzelhandelsumsätze stiegen im Juni kräftig und der Anstieg in EUR-GBP ist den Euro-Gewinnen nach der EZB-Sitzung geschuldet. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Trend in den Einzelhandelsumsätzen nach unten zeigt. Außerdem erweisen sich die Brexit-Verhandlungen als schwierig. Die Pressekonferenz nach der zweiten Runde gab mir sogar eher den Eindruck, David Davies und Michael Barnier saßen in unterschiedlichen Diskussionsrunden. Davies sprach von konstruktiven Gesprächen und einer soliden Basis für die weiteren Gespräche. Barnier hingegen stellte fest, dass es noch erhebliche Differenzen zwischen der EU und dem UK gebe, und forderte das UK für die dritte Runde der Verhandlungen Ende August auf, seine Position klar zu formulieren, was die drei Kernpunkte (Brexit-Rechnung, Bürgerrechte, Grenze zu Irland) betrifft. Allein dieser Zwischenstand in den Verhandlungen zeigt, dass hier noch viel Risikopotential für das Pfund schlummert.

Quelle: Commerzbank, eigene Recherche



 

Breaking News


Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

EUR/USD (Euro / US-Dollar)

Aktuelle Diskussionen zum Thema:

QV ultimate (unlimited) (21.07.17)
SCHWER-Gewichte in SILBER (20.07.17)
News, Fakten, Entwicklungen zum ... (18.07.17)

Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

Euro, Pfund, US-Dollar – Zeit für m. (13:22)
ROUNDUP: Weltweit weniger Euro. (11:47)
EUR/USD über 1,1620 (09:42)
EUR/USD: Fortsetzung der Aufwä. (20.07.17)
EUR/USD Analyse: Dollar stark po. (19.07.17)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

EUR/USD (Euro / US-Dollar)

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?