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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der US-Dollar versinkt im Schuldensumpf, so die Analysten der Helaba.

In den USA würden dank Steuersenkungen und nun auch höherer Staatsausgaben die Haushaltsdefizite wachsen.
Zudem bestehe ein Fehlbetrag in der Leistungsbilanz. Die US-Währung verliere auf breiter Front. Der EUR/USD-Kurs sei auf ein Dreijahreshoch über 1,25 gesprungen. Der USD/JPY-Kurs sei auf den tiefsten Stand seit November 2016 gerutscht.

Kurz nach den Präsidentschaftswahlen habe der US-Dollar zu einem Höhenflug in der Erwartung angesetzt, dass eine expansive Fiskalpolitik unter Trump das Wachstum ankurbeln, die Inflation und damit auch die Zinsen nach oben treiben werde. Zumindest in der Tendenz zeichne sich diese Entwicklung tatsächlich ab - auch wenn der Wachstumsbeitrag von der expansiven Finanzpolitik erst einmal dahingestellt bleibe. Nur die US-Währung habe die totale Kehrtwende gemacht, der EUR/USD-Kurs notiere mittlerweile 20 US-Cent höher. Empirisch betrachtet sei der Zusammenhang von US-Budgetdefizit und US-Dollar nicht immer eng, aber insgesamt eher negativ. Höhere Defizite würden höhere Schulden implizieren. Bei höheren Staatsschulden wachse der Druck auf eine Notenbank, ihre Geldpolitik vergleichsweise locker zu lassen - auch auf Kosten einer steigenden Inflation. Eine höhere Teuerung helfe einer Währung nur dann, wenn die Notenbank mit entsprechenden Zinsanhebungen reagiere. Außerdem könne ein höheres Haushaltsdefizit die Leistungsbilanz verschlechtern - theoretisch. So weit, so schlecht für den US-Dollar.

Allerdings weise diese Argumentation gewisse Haken auf. Das US-Leistungsbilanzdefizit erhöhe sich nicht eindeutig und befinde sich auch nicht auf hohem Niveau. In Japan sei nicht nur das Budgetdefizit etwas höher als in den USA, die Staatsverschuldung liege - gemessen am BIP - mehr als doppelt so hoch. Vor allem sei Japans Geldpolitik weiter extrem expansiv. Die Eurozone stehe mit einem Haushaltsfehlbetrag von rund 1% am BIP deutlich besser da. Die Schuldenberge seien allerdings ähnlich hoch wie in den USA, in einzelnen Staaten sogar deutlich höher.

Und die EZB kaufe, wenn auch gedrosselt, weiter Staatsanleihen auf, Zinserhöhungen nehme sie wohl erst im nächsten Jahr vor. Die US-Notenbank hingegen werde in diesem Jahr ihren Leitzins voraussichtlich noch dreimal anheben. Der Renditevorteil des US-Dollar gegenüber dem Euro sei stark ausgeprägt, auch inflationsbereinigt. Selbst wenn in der langen Frist die FED ihren Zinserhöhungskurs verlangsamen könnte und die Zinspolitik der EZB Aufholpotenzial besitze. In diesem Jahr spreche der Renditevorteil sehr eindeutig für den US-Dollar. Zudem sei die US-Währung gegenüber dem Euro gemessen an der Kaufkraftparität kaum noch überbewertet. Auch das negative Dollar-Sentiment sei eher ein Kontraindikator. Daher dürfte - früher oder später - der EUS/USD-Kurs deutlich korrigieren und wieder unter 1,20 fallen. (16.02.2018/ac/a/m)


 

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