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Hamburg (www.aktiencheck.de) - Die vergangenen Wochen und Monate standen vor allem unter dem Eindruck der Wechselkursentwicklung in den Emerging Markets, so die Analysten der HSH Nordbank AG im Kommentar zu EUR/USD (ISIN EU0009652759 / WKN 965275 ).


Die Außenwerte der Türkischen Lira und des Argentinischen Peso seien seit Juli im zweistelligen Prozentbereich erodiert und hätten viele weitere Schwellenländer-Währungen abwerten lassen. Der Währungsmarkt habe die strukturellen Defizite in vielen dieser Länder (u.a. Politik-Missmanagement, Leistungsbilanzdefizite und hohe Abhängigkeit von ausländischem Kapital) deutlicher eingepreist. Dem US-Dollar hätten diese Entwicklungen zu einem Comeback verholfen, welches nach dem Dafürhalten der Analysten fundamental nicht begründet sei. Der US-Dollar habe als global führende Funding-Währung im Zuge dieser Emerging Markets Turbulenzen maßgeblich von der Schuldenreduktion der Unternehmen und Haushalte in diesen Ländern profitiert, die ihre in Fremdwährung denominierte Verschuldung hätten abbauen müssen. Mit Begradigung diese Effekte dürfte sich am Währungsmarkt die Gewissheit eines mittel- bis langfristig schwächeren US-Dollars durchsetzen.

Der Fortgang der Währungskrisen in den Schwellenländern, hierfür gebe es bis auf wenige Ausnahmen gute Gründe, sollte in der mittleren Frist den US-Dollar besonders gegenüber den G-10-Währungen abwerten lassen. Die Zunahme sowohl des Leistungsbilanz- als auch des Budgetdefizits der USA wirke sich zudem aus. Der Zinserhöhungspfad der FED werde insoweit nur punktuell dem Greenback Unterstützung geben können. Für EUR/USD bedeute das auf Sicht höhere Kurse, obwohl sich die Zinsdifferenz zwischen FED und EZB weiter ausweiten werde. Die EZB steige ihrerseits nur zögerlich aus ihrem QE-Programm aus und werde ihren Hauptrefinanzierungssatz auf Sicht eines Jahres wohl nicht anheben. Allerdings würden eine verbal hawkishere EZB und die Andeutungen auf eine Zinswende in der Eurozone offenbar ausreichen, um am Währungsmarkt den Euro-Außenwert zu stärken.

Weiter lastet das nahende Ende des US-Wirtschaftsbooms, hierfür finden die Analysten der HSH Nordbank AG auf Unternehmensebene genügend Anhaltspunkte, auf dem US-Dollar. Selbst die boomenden Wirtschaftsindikatoren, u.a. BIP-Wachstum im zweiten Quartal von 4,2% (annualisiert) und mehrfache Stellenzuwächse oberhalb von 200 Tsd. hätten dem Greenback nur in der kurzen Frist helfen können. Es scheine, als würden sämtliche US-Dollar-bullishen Indikatoren am Wechselkurs und FED-Zinsspritzen in der mittleren Frist am Wechselkurs abprallen und der Markt habe auf höhere EUR/USD-Wechselkurse geschalten.

Die Analysten der HSH Nordbank AG erwarten mittelfristig einen schwächeren US-Dollar. Der EUR/USD-Wechselkurs sollte zum Ende des vierten Quartals bei 1,17 und im Folgequartal bei 1,18 liegen. Je nach Verlauf der Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA sowie den USA und der EU sei ein Unter- bzw. Überschreiten der Analystenprognose möglich. Eine Zunahme der Handelseskalation habe dem US-Dollar zuletzt Zulauf gegeben und könnte die Euro-Aufwertung entsprechend verzögern. Auch eine Zunahme der Emerging Markets-Risiken würden tendenziell dem US-Dollar Zulauf geben. Euro-seitig könne die italienische Haushaltsdebatte um die Einhaltung der Maastricht-Defizitkriterien belasten. Insgesamt scheine der Pfad von EUR/USD trotz einer punktuell möglichen Rückkehr eines US-Dollar-Momentums eindeutig. (19.09.2018/ac/a/m)


 

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