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Meldung
In unseren Beiträgen empfehlen wir auf Währungspaare bevorzugt Inliner. Beispielsweise auf Euro/US-Dollar die Scheine DS7M6U und DS7M6T. Diese zahlen einen fixen Rückzahlungsbetrag, meist in Höhe von 10 Euro aus, wenn zwei zuvor definierte Barrieren nicht berührt werden. Jedoch gibt es mit klassischen Optionsscheinen eine weitere Möglichkeit in Währungspaare zu investieren und anders als bei Inlinern auf eine bestimmte Kursbewegung zu setzen.

Die Experten von Goldman Sachs haben sich den Unterschied zwischen Optionsscheinen auf Aktien und auf Währungspaare ein Mal genauer angeschaut:

USA_GoldenGateMit Call- und Put-Optionsscheinen können Anleger nicht nur an Kursbewegungen von Aktien oder Indizes gehebelt partizipieren. Goldman Sachs bietet auch ein reichhaltiges Angebot an Calls und Puts auf Währungspaare wie Euro/Dollar oder Euro/britisches Pfund. Diese Optionsscheine weisen einige Unterschiede zu Produkten auf Aktienbasiswerte auf. Worin liegen die Unterschiede, worin die Gemeinsamkeiten mit den schon vertrauten Aktienoptionsscheinen?

An Währungsoptionsscheinen fällt zunächst auf, dass sie im Grunde genommen kaum neue Risiken verbriefen – denn das Währungsrisiko tragen Anleger mit dem Gros der Optionsscheine auf Aktien, die in fremder Währung notiert werden, ohnehin schon. So erhält der Anleger zum Beispiel mit einem „normalen“ Call-Optionsschein auf die Apple-Aktie das Recht, einen Betrag zu beziehen, der dem Kurs der Aktie minus dem Basispreis entspricht und in Euro umgerechnet wird. Denn sowohl Apple als auch der Basispreis des Optionsscheins werden in Dollar angegeben. Daher hätte bei einem Optionsschein mit einem Basispreis von 500 US-Dollar und einem Bezugsverhältnis von 0,1 der Anleger Anspruch auf die Auszahlung von 3,00 US-Dollar umgerechnet in Euro, wenn die Aktie am Verfalltag bei einem Kurs von 530 USDollar schließt.

Diese 3,00 US-Dollar werden nun zum jeweils herrschenden EUR/USD-Kurs umgerechnet, womit der Anleger bei einem Kurs von 1 EUR = 1,30 USD eine Auszahlung von 2,31 Euro pro Optionsschein erhalten würde. Hier trägt der Anleger bereits in einem normalen Aktienoptionsschein das Risiko und die Chance einer Veränderung des Wechselkurses zwischen Dollar und Euro. Den maßgeblichen Einfluss auf die Rückzahlung des oben angegebenen Apple-Optionsscheins aber hat natürlich der Stand der Apple-Aktie. Notierte diese um 10 Prozent höher, also bei 583 USDollar, so erhielte der Anleger 6,38 Euro, also weit mehr als den doppelten Betrag.

BörseFrankfurt_1Entwickelte sich zusätzlich der Dollar um 10 Prozent zu seinen Gunsten und notierte bei 1,18 US-Dollar pro 1 Euro, so bekäme der Anleger mit 7,03 Euro nur etwa 10 Prozent mehr ausgezahlt. Während der Wert von Optionsscheinen auf Aktienbasiswerte in Fremdwährungen überwiegend von der Entwicklung des Basiswerts und erst in zweiter Linie von der Entwicklung der Fremdwährung abhängt, wirkt der Wechselkurs bei Währungsoptionsscheinen an beiden „Stellschrauben“.

Beispiel Währungsoptionsschein

Ein Währungsoptionsschein auf das Währungsverhältnis aus US-Dollar und Euro soll die Funktionsweise verdeutlichen. Es handelt sich um einen Call mit einem Basispreis von 1,30 US-Dollar, also 1,30 Dollar pro 1 Euro, und einem Bezugsverhältnis von 100. Ein Call auf den EUR/USD-Kurs setzt auf einen steigenden Euro, also fallenden US-Dollar. Umgekehrt würde ein Put auf einen fallenden Euro und steigenden Dollar setzen.

Bei einem Basispreis von 1,30 US-Dollar pro 1 Euro erhält der Anleger mit dem Call das Recht, einen Euro für 1,30 US-Dollar zu kaufen. Dieses Recht wird umso wertvoller, je mehr US-Dollar zum Verfallzeitpunkt als Spotkurs für einen Euro bezahlt werden müssen. Offensichtlich liefert ein festerer Euro dem Anleger einen höheren Rückzahlungsbetrag. Das Bezugsverhältnis von 100 legt fest, dass sich ein Optionsschein auf jeweils 100 Einheiten Fremdwährung bezieht. Der Optionsschein hat eine Laufzeit bis September 2012. Der Auszahlungsbetrag wird am finalen Bewertungstag, dem 14. September 2012, bestimmt.

Würde der Wechselkurs an diesem Tag mit 1,38 US-Dollar pro 1 Euro festgestellt, hätte der Anleger Anspruch auf die Auszahlung von: (1,38 USD – 1,30 USD) x 100 = 8 USD Diese würden zum aktuellen Wechselkurs in Euro umgetauscht, und der Anleger erhielte eine Auszahlung von: 8 USD/1,38 USD pro 1 EUR = 5,80 EUR pro Optionsschein.

Goldman Abbildung 1Somit wirkt sich der Währungskurs beim Call gegenläufig auf die Auszahlung des Optionsscheins aus, da ein schwächerer Dollar einerseits zu einem größeren Auszahlungsbetrag in Dollar führt, aber andererseits bei der Umrechnung dieses US-Dollar-Betrages in Euro die Auszahlung in Euro schmälert. Dieser Zusammenhang ist in Abbildung 1 dargestellt.

Umgekehrt sieht es aus, wenn der Anleger mit einem Put-Optionsschein auf einen fallenden Euro und somit stärkeren Dollar setzen möchte. Beispiel: ein Put mit einem Basispreis von 1,30 US-Dollar sowie ebenfalls einem Bezugsverhältnis von 100 und einer Laufzeit bis zum 14. September 2012. Würde bis zum Bewertungstag der Dollar an Wert gewinnen und sogar wieder bei einer Parität von 1 EUR = 1 USD notieren, so erhielte der Anleger: (1,30 USD – 1,00 USD) x 100 = 30 USD.

Goldman Abbildung 2Hier wirkt sich die Veränderung des Währungskurses doppelt zugunsten des Anlegers aus: einerseits über den hohen Auszahlungsbetrag in Auslandswährung und zusätzlich dadurch, dass dieser Dollar-Betrag umgerechnet in Euro an Wert gewonnen hat. Dieser Zusammenhang ist in Abbildung 2 dargestellt. Weil beim Call die Währungseffekte gegenläufig wirken, ist die Auszahlung in Euro im Auszahlungsprofil rechtsgekrümmt und steigt so langsamer als die Auszahlung in Dollar. Umgekehrt beim Put: Hier zieht die Währungskursänderung in beiden Fällen in die gleiche Richtung. Der Graph ist linksgekrümmt.

Für weitere Beiträge aus der umfangreichen Wissensakademie von Goldman Sachs klicken Sie hier

Quelle: Goldman Sachs, eigene Recherche



 

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