USD/CAD (US-Dollar / Kanadische Dollar)


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24.09.10 USD/CAD: Im Westen nichts Neues - oder do.


 
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Das Währungspaar USD/CAD ("Loonie") besitzt in der allgemeinen Aufmerksamkeit bei europäischen Devisenhändlern eine etwas untergeordnete Rolle.
Es scheint, als würden die Nordamerikaner das immer ein wenig unter sich ausmachen. Ein Blick auf den Chart sagt schon sehr deutlich aus, dass es dort etwas gemütlicher zu Werke geht wie in anderen Crossings. Dabei ist Kanada eine durchaus interessante Volkswirtschaft.

Kanada als gutes Vorbild

Die Kanadier haben sich gut im Griff. Die Wirtschaftskrise zog an ihnen vergleichsweise glimpflich vorüber. Kanada hat sich als eines der ersten Länder bereits von der Niedrigzinspolitik verabschiedet und die Leitzinsen angehoben. Zuletzt kam Kanada aufgrund seiner vorbildlichen Einwanderungspolitik in die Medien, als beispielsweise hierzulande die um Thilo Sarrazin aufgekeimte Integrations-Debatte begann.

Kanada hat es gemeistert, sich für potentielle Einwanderer aus aller Welt attraktiv zu positionieren. In der Tat sind die Zuströme an qualifiziertem Personal konstant und gut reguliert. Kanada versteht sich als eine Nation, die sich auf Zuwanderung gründet. Hier verstehen sich die alteingesessenen und neu ankommenden Teile der Bevölkerung prächtig. Nachhaltig betrachtet ist dies ein absoluter Trumpf für die Kanadier.

Wirtschaft läuft prächtig

Doch auch unmittelbar glänzen die Kanadier mit einer gut gehenden Wirtschaft. Es gibt weite Flächen, einen etablierten Tourismus ob der einzigartigen Natur und große Rohstoff-Vorkommen. Beispielsweise in der Windenergie besitzen die Kanadier ungeheueres Potential. Die demographische Struktur ist stabil, Arbeitslosigkeit und Verschuldung sind moderat. Das alles sollte ein guter Support für die heimische Währung, den Kanadischen Dollar, sein.

USA als schlechtes Vorbild

Ganz anders die USA. Hier gelingt es der Wirtschaft nur mühsam, wenn überhaupt, sich von ihren krisenbedingten Schwierigkeiten zu befreien. Der Konsum springt nicht wirklich an, der Häusermarkt stagniert, die Arbeitslosigkeit steigt. Die Verschuldung und das Handelsdefizit erreichen immer neue Höhen. Obwohl der Zins dauerhaft niedrig ist, hat die FED alle Hände voll zu tun, für vorübergehende Stabilität zu sorgen, beispielsweise durch den Aufkauf von US-Treasuries.

Für die fernere Zukunft sind die Vorgaben denkbar ungeeignet. Auch in den USA gibt es Anfeindungen zwischen den Zuwanderern und den Einheimischen. Hier fällt Integration schwer. Die Ankömmlinge sind oft illegal eingereist - größtenteils aus dem Süden - und eher gering qualifiziert. Außerdem zeichnet sich immer mehr eine Überalterung der gesamten Bevölkerung ab. Amerika ist also eher ein schlechtes Vorbild.

Die Folgen für den Wechselkurs

Mit der Zeit dürften also die Kanadier im Wechselkurs die Nase vorn haben. Wir haben uns hier dieses Jahr schon der Parität genähert. Auch wenn es aktuell seitwärts läuft, so befindet sich der Chart übergeordnet in einem Abwärtstrend, was anders auch nicht zu erwarten wäre. 2002 stand man hier noch bei 1,60. Nichtsdestotrotz liegt auf dem Paritätsniveau, also bei 1,00, große Unterstützung für den Dollar.

Aktuell gibt es im Chart neben der 1,00 zwei weitere signifikante Niveaus, nämlich 1,02 und 1,06. Diese beherrschen den Chart. Immer wieder stoßen die Kurse innerhalb dieser Range oben an und prallen jedoch auch unten wieder ab - schon das ganze Jahr über, wenn man von dem Test der 1,00 im April einmal absieht. Auch wenn kein eindeutiger Trend vorherrscht, für Range Trader ist das ein Paradies.

Ausblick pro Kanada

Es darf also davon ausgegangen werden, dass mit erreichen der 1,02 erst einmal wieder nach oben gekauft wird. Hier scheint es allerdings beinahe unmöglich, dass der Kurs die 1,06 oben nachhaltig überschreitet - zu groß ist hier der Widerstand. Aufgrund der fundamentalen Situation spricht die Tendenz eher für ein weiteres Erstarken des Kanada-Dollars. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis das Paritäts-Niveau erneut angehandelt wird und schließlich endgültig fällt.

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