Berenberg Aktien - Strategie Deutschland


WKN: 542188 ISIN: LU0146485932
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Wien (www.fondscheck.de) - Seit Juni verantwortet Henning Gebhardt zu seiner Rolle als Leiter Wealth and Asset Management von Berenberg auch den Berenberg Aktien-Strategie Deutschland (ISIN LU0146485932 / WKN 542188 ) - und hat bereits mehr als 65 Millionen Euro für die Privatbank eingesammelt, so die Experten von "FONDS professionell".


"FONDS professionell" habe den Top-Experten zum Hintergrundgespräch gebeten.

Mehr als 20 Jahre habe Henning Gebhardt in Diensten der heutigen Deutsche Asset Management gestanden und sei als einer der erfolgreichsten Fondsmanager für deutsche Aktien zu einer tragenden Figur im Fondsmanagement der Deutsche-Bank-Tochter geworden. Entsprechend habe sein Anfang September vergangenen Jahres angekündigter Wechsel als Leiter Wealth and Asset Management zu Berenberg für erhebliches Aufsehen gesorgt.

Ende Juni sei dann bekannt geworden, dass Gebhardt unter anderem für das Management des Berenberg Aktien-Strategie Deutschland verantwortlich sei. Ohnehin scheinen die Berenberg-Leute - von der "Financial Times" jüngst zum siebten Mal in Folge als beste Privatbank Deutschlands ausgezeichnet - das eigene Asset Management deutlich stärken zu wollen, so die Experten von "FONDS professionell".

Dafür würden nicht nur weitere prominente Neuzugänge wie die beiden Ex-Allianz-Starmanager Matthias Born und Peter Kraus sprechen, für die gerade erst je zwei neue Fonds für europäische Aktien respektive für Nebenwerte aufgelegt worden seien. Auch die Verpflichtung von Ex-Barings-Vertriebsprofi Lars Albert als Leiter Sales Asset Management spreche eine deutliche Sprache.

Die wichtigsten Statements von Henning Gebhardt aus dem Gespräch mit "FONDS professionell":

"Meine neue Tätigkeit bei Berenberg ist auf jeden Fall das, was ich gesucht habe. Nichts gegen meinen früheren Arbeitgeber, aber die Gestaltungsspielräume bei einem Großkonzern werden zunehmend kleiner und die Entscheidungswege länger. Daher waren Aspekte wie weniger Bürokratie, mehr Flexibilität und schnellere Entscheidungswege, wie ich sie hier bei Berenberg vorfinde, wichtige Treiber bei meiner Entscheidung für den Wechsel. Gemessen am Asset-Management-Bereich mag Berenberg zwar noch ein vergleichsweise kleines Unternehmen sein, aber das Haus hat in den vergangenen 15 Jahren insgesamt ein immenses Wachstum erlebt."

"Im Haus Berenberg verfügen wir über eine unvergleichlich weit zurückreichende Tradition, und im sonstigen Kapitalmarktgeschäft sowie im Bereich UnternehmensAnalysesind wir seit vielen Jahren in der Betreuung von aktiven Anlagekunden sehr erfolgreich am Markt. Und man spürt regelrecht die Vision, nun auch im Asset Management möglichst eine ähnliche Wachstumsstory hinzulegen. Das ist natürlich einerseits eine große Herausforderung, andererseits aber auch eine wirklich reizvolle Aufgabe, weil man sehr viel gestalten kann."

"Es gibt keinen Grund, an einem guten Konzept etwas zu ändern. Warum sollten wir das also tun? Der DWS-Fonds ist in den 17 Jahren, in denen ich ihn verantwortlich gemanagt und weiterentwickelt habe, auf rund dreieinhalb Milliarden Euro gewachsen. Das Konzept an sich war also durchaus erfolgreich und ist von den Kunden verstanden und mitgetragen worden. Selbst in volatileren Zeiten sind die Anleger sehr treu geblieben. Das sagt mir, dass das Grundrezept stimmt und angenommen wird."

"Die Basis unserer Investmentphilosophie bilden ein vergleichsweise hoher Nebenwerteanteil und eine klare Über- oder Untergewichtung bei größeren Titeln. Wir setzen dabei auf vier Investmentsäulen: eine fundamentale Aktienanalyse, einen langfristigen Investmenthorizont, einen stringenten und transparenten Investmentprozess sowie die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Und ein bereits nach so kurzer Zeit erreichtes Volumen von über 60 Millionen Euro signalisiert mir, dass das Konzept gerade im Retailsektor sehr gut ankommt - nicht nur bei hauseigenen, sondern auch bei externen Kunden."

"Wir streben bei jeder Position im Fonds eine Größenordnung von mindestens einem Prozent des Fondsvermögens an, auch bei Nebenwerten, damit diese Unternehmen dann auch wirklich die Chance haben, einen nennenswerten Performancebeitrag zu leisten, ohne das Gesamtrisiko des Fonds allzu stark zu erhöhen. Denn eine Position in dieser Größe macht sich bei einem Fondsvolumen von, sagen wir, bis zu 100 Millionen Euro natürlich erheblich stärker bemerkbar in der Performance als bei einem milliardenschweren Portfolio."

"Wir werden auch mit dem neuen Portfolio sozusagen etwas sportlicher unterwegs sein als der Markt. Anleger müssen sich dessen bewusst sein, dass wir Nebenwerte in einer relativ hohen Quote im Fonds haben. Und es wird auch künftig Phasen - Stichwort Lehman-Pleite - geben, in denen Nebenwerte auf einmal als Assetklasse völlig vernachlässigt beziehungsweise massiv verkauft werden. In solchen Abwärtsphasen an den Aktienmärkten wird es immer schwer sein, outzuperformen. In einer anschließenden Aufwärtsbewegung aber werden gerade Wachstumstitel dann auch wieder die Nase vorn haben und diesen Abwärtstrend kompensieren. Das ist sicher eine Art Pattern, das man auch für unseren neuen Fonds erwarten kann."

"Es ist natürlich kaum vorherzusagen, wie sich das Volumen eines Fonds entwickeln wird. Das hängt ja nicht nur von der erzielten Performance und dem Gesamtmarktumfeld ab, sondern auch von vielen anderen Themen, etwa Vertriebskooperationen und so weiter. Natürlich wäre es schön, wenn wir mit dem neuen Fonds irgendwann deutlich höhere Volumensregionen erreichen könnten. Aber auch bei meinem alten DWS-Fonds hat es einige Jahre gedauert, bis wir die erste Milliarde erreicht hatten. Außerdem haben wir gerade mit Lars Albert einen hochkarätigen Vertriebsspezialisten an Bord geholt, der von Frankfurt aus unsere Fondsprodukte im Markt etablieren soll."

"Wir haben von vornherein die Möglichkeit einer flexiblen Steuerung des Fonds-Investitionsgrads vorgesehen, der zwischen 90 und 120 Prozent betragen kann. So können wir über Single-Stock-Futures im DAX-Werte-Bereich eventuelle Opportunitäten bei größeren Einzelwerten nutzen, ohne das Nebenwerteportfolio groß verändern zu müssen. Das hat den Vorteil, dass wir auch bei Nebenwerten einen langfristigen Ansatz verfolgen können, der mit wirklich langen Investitionszyklen fast schon Private-Equity-Charakter hat. Andererseits können wir mit dieser flexiblen Strategie in schwierigen Marktphasen über solche Futures in einzelnen DAX-Werten eine gewisse Absicherung einziehen."

"Ein Fonds wie der Aktien-Strategie Deutschland lässt sich aus meiner Sicht ohne große Einschränkungen bis zu einem Volumen von zwei Milliarden Euro managen. Wenn es darüber hinausgeht, wird man gewisse Restriktionen in Kauf nehmen müssen, weil die Auswahl an kleineren Titeln einfach eingeschränkt wird und man immer stärker in den Bereich mittelgroßer Titel gehen muss. Damit aber würde ein solches Konzept an Attraktivität verlieren."

"Grundsätzlich soll das Portfolio zwischen 50 und 70 Titel enthalten und im Prinzip immer voll investiert sein. Rund 60 Prozent des Fondsvolumens werden dabei in Blue Chips, sprich DAX-Werte, investiert, 40 Prozent in breit gestreute Nebenwerte. Der Fonds verfolgt einen Growth-Ansatz und ist entsprechend stärker in Branchen und Unternehmen investiert, die sich durch ein langfristiges und strukturelles Wachstum insgesamt besser als der breite Markt entwickeln sollten. Dazu gehören aus unserer Sicht Firmen aus der Informationstechnologie, der Konsum- und Gebrauchsgüterbranche sowie aus dem Gesundheitsbereich und dem Chemiesektor." (News vom 29.11.2017) (30.11.2017/fc/n/s)


 

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