Schaltbau Holding


WKN: A2NBTL ISIN: DE000A2NBTL2
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Schaltbau-AktienAnalysevom Online-Anlegermagazin "Der Aktionär":

Michael Schröder, Redakteur von "Der Aktionär", nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Schaltbau Holding AG (ISIN: DE000A2NBTL2, WKN: A2NBTL, Ticker-Symbol: SLT) unter die Lupe.


Der Turnaround sei geglückt. Schaltbau habe sich wieder wettbewerbsfähiger aufgestellt. Die Gesellschaft dürfte durch den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und von der Verlagerung des Fernverkehrs auf die Schiene sowie der Investitionsoffensive des Finanzministeriums profitieren. Könne die Gesellschaft dann noch erfolgreich auf der Smart-City-Welle mitschwimmen und dabei die Margen wie geplant nachhaltig steigern, sollte der Top-Tipp Schaltbau Holding (Ausgabe 10/2019) seine noch junge Aufwärtsbewegung nachhaltig fortsetzen.

Schaltbau habe sich im abgelaufenen Jahr 2018 wie erwartet operativ weiter positiv entwickelt. "2018 haben wir erhebliche weitere Fortschritte auf dem Weg hin zu neuer und nachhaltiger Stärke gemacht. Neben guten operativen Fortschritten haben wir unsere Altlasten bilanziell nahezu vollständig bereinigt", so Vorstand Dr. Albrecht Köhler.

Der bereinigte Konzernumsatz sei 2018 auf 477,7 Millionen Euro angestiegen. Damit sei das Geschäftsvolumen der Schaltbau-Gruppe organisch um 12,1 Prozent gewachsen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des abgelaufenen Geschäftsjahres habe bei minus 7,3 Millionen gelegen und sei wie bereits angekündigt durch eine Reihe von Sondereffekten beeinflusst worden, insbesondere im Zusammenhang mit außerordentlichen Wertberichtigungen auf die Tochtergesellschaft Alte Technologies. Vor Sondereffekten habe das EBIT bei 16,0 Millionen Euro oder 3,3 Prozent gelegen.

Damit könne sich die Gesellschaft auf die künftige Entwicklung konzentrieren: "Die Investitionsbereitschaft der Verkehrsträger steigt, und das Geschäft mit Türsystemen für Schienen-und Straßenfahrzeuge belebt sich merklich", so der Vorstand. "Der steigende Einsatz von dezentralen Energiekonzepten, Energiespeichersystemen und smarter Netzsteuerung für Zukunftsbranchen wie New Energy, E-Mobility, DC-Industry und Smart Building sorgt dafür, dass sich zudem überdurchschnittliches Wachstum im Geschäft mit Komponenten für Gleichstromschalt- und -ladetechnik zeigen sollte", führe der Firmenlenker aus.

Die Gesellschaft gehe daher von einer weiter positiven Geschäftsentwicklung aus. Dank weiterer Fortschritte bei der Gestaltung von kostenoptimierten Produktionsstrukturen und Logistikprozessen erwarte der Vorstand für das laufende Jahr ohne die beiden zum Verkauf gestellten Unternehmen Sepsa und Alte einen Umsatz in Höhe von 480 bis 500 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von etwa 5 bis 6%. Damit könnte am Ende im besten Fall ein EBIT von 30 Millionen Euro zu Buche stehen. Mit einem Gewinn je Aktie von rund 1,50 Euro würde deutlich der Sprung in die Gewinnzone gelingen.

Die Richtung stimme: Der Vorstand wolle schnell wieder zurück zu alter Stärke und seinen historischen Margen. Von 2010 bis 2014 hätten diese zwischen 7 und 9% gelegen. Der nächste Schritt in diese Richtung sei gemacht. Im laufenden Jahr sollte Schaltbau den historischen Margen ein Stück näher kommen und auch unter dem Strich wieder gutes Geld verdienen. Neben dem Ausbau der Aktivitäten im Bereich der neuen Zukunftstechnologien samt dezentraler Energiekonzepte und einer weiteren Belebung des Geschäfts mit Türsystemen sollten kostenoptimierte Produktionsstrukturen, verbesserte Einkaufskonditionen und Logistikprozesse mit dazu beitragen, dass sich dieser Trend auch in den kommenden Jahren fortsetze. Das sollte sich dann auch in weiter steigenden Kursen wiederspiegeln.

"Der Aktionär" spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario, so Michael Schröder. (Analyse vom 02.04.2019)

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen/ genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Schaltbau-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Schaltbau-Aktie:
25,70 EUR 0,00% (02.04.2019, 09:47)

Tradegate-Aktienkurs Schaltbau-Aktie:
25,80 EUR 0,00% (02.04.2019, 09:51)

ISIN Schaltbau-Aktie:
DE000A2NBTL2

WKN Schaltbau-Aktie:
A2NBTL

Ticker-Symbol Schaltbau-Aktie:
SLT

Kurzprofil Schaltbau Holding AG:

Die Schaltbau Holding AG (ISIN: DE000A2NBTL2, WKN: A2NBTL, Ticker-Symbol: SLT) gehört mit einem Jahresumsatz von etwa 500 Mio. EUR und mit mehr als 3.000 Mitarbeitern zu den führenden Anbietern von Komponenten und Systemen für die Verkehrstechnik und die Investitionsgüterindustrie. Die Unternehmen der Schaltbau-Gruppe liefern komplette Bahnübergänge, Rangier- und Signaltechnik, Tür- und Zustiegssysteme für Busse, Bahnen und Nutzfahrzeuge, Toilettensysteme, Industriebremsen für Containerkräne und Windkraftanlagen, sowie Hoch- und Niederspannungskomponenten für Schienenfahrzeuge und andere Einsatzgebiete. Innovative und zukunftsorientierte Produkte machen Schaltbau zu einem maßgeblichen Partner in der Industrie, insbesondere der Verkehrstechnik. (02.04.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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