Schaltbau Holding


WKN: A2NBTL ISIN: DE000A2NBTL2
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Meldung
Haar (www.aktiencheck.de) - Schaltbau-AktienAnalysevon "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Schaltbau Holding AG (ISIN: DE0007170300, WKN: 717030, Ticker-Symbol: SLT) unter die Lupe.


Am 8. Juni steige die Palastrevolution anlässlich der Hauptversammlung von Schaltbau. Aufsichtsratsvorsitzender Hans Jakob Zimmermann solle zumindest von einem Teil der Aktionäre zu Fall gebracht werden. Zur Erinnerung: Schon im vergangenen Jahr sei beim Bahnzulieferer ein Streit entbrannt. Der damalige Firmenchef Jürgen Cammann habe sich mit seinem Aufsichtsratschef überworfen. Eigentlich sollte es schon auf der Hauptversammlung des letzten Jahres zur Palastrevolution kommen.

Die Beteiligungsgesellschaft SATORA, die Cammann zuzuordnen sei, habe damals den Schaltbau-Aufsichtsrat und Ex-Commerzbank-Vorstand Stefan Schmittmann vor die Tür setzen und durch einen eigenen Kandidaten ersetzen wollen. Im letzten Moment habe es, zumindest im Nachhinein, einen faulen Kompromiss gegeben. Ziel der Übung von Cammann sei es gewesen, dass der Aufsichtsrat die Finanzchefin Elisabeth Prigge, die dem 1943 geborenen Zimmermann zuzuordnen gewesen sei, entlasse. Prigge habe die Finanzen nicht wirklich im Griff gehabt. Die Experten von "Vorstandswoche.de" verweisen hierzu auf ihre mehrfache Berichterstattung zu Schaltbau im Jahr 2016. Die Zusammenarbeit zwischen Camman und Zimmermann habe sich im weiteren Verlauf des Jahres 2016 nicht verbessert. Entnervt habe Cammann letzten November das Handtuch geschmissen und sei aus dem Vorstand ausgeschieden. Inzwischen habe sich SATORA mit dem Investor Active Ownership Capital ("AOC") verbündet.

Der "STADA-Investor" sei bekannt für schwierige Fälle. Bei zahlreichen Investoren würden die Aktivitäten von AOC bestens ankommen und würden entsprechend unterstützt. SATORA habe für die kommende Hauptversammlung von Schaltbau die Tagesordnung ergänzt. Die Aufsichtsratsmitglieder Hans Jakob Zimmermann, Ralph Heck und Friedrich Smaxwil sollten abberufen werden. Für Zimmermann wäre es nicht der erste unfreiwillige Abgang; also gar nichts Neues für ihn. 1995 habe er bei Thyssen aufgrund massiver Vorteilsnahme im Amt gehen müssen. Brauche Schaltbau einen solchen Aufsichtsratsvorsitzenden? Im Gegenzug wolle SATORA den Aufsichtsrat mit drei neuen Kandidaten ersetzen: Andreas Knitter, derzeit beim Bahntechnikunternehmen ALSTOM Transport beschäftigt, sowie zwei AOC-Vertreter.

Die Hauptversammlung dürfte turbulent werden. Der Vorstand von Schaltbau habe am 11. Mai eine Kapitalerhöhung zum Preis von 34,12 Euro verkündet. Nach den Informationen der Experten habe AOC der Gesellschaft am 8. Mai die Zeichnung einer Kapitalerhöhung angeboten. Darauf eingegangen sei Schaltbau indes nicht. Auf schriftliche Nachfrage teile den Experten Schaltbau dazu mit: "Der Vorstand hat am 09.05.2017 lediglich eine E-Mail von AOC erhalten. Im Vergleich zu konkreten, bereits geprüften Interessensbekundungen anderer Investoren schien dem Vorstand die Herangehensweise von AOC als nicht ausreichend konkret, fundiert und glaubwürdig."

AOC habe nach Angaben von Schaltbau in dem Schreiben "lediglich eine Zeichnung zum Börsenkurs (ggf. sogar darüber)" angedeutet. Noch vor der Ad hoc-Mitteilung am 11. Mai von Schaltbau selbst habe AOC die Bereitschaft zur Zeichnung einer Kapitalerhöhung zu 36 Euro verkündet. Laut Schaltbau sei der Beschluss zur Kapitalerhöhung bereits am 10. Mai 2017 gefasst worden. Von einem Betrag von 36 Euro hätte der Vorstand erst nach seinem Beschluss zur Kapitalerhöhung Kenntnis erhalten. Dieser Vorgang werde mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Nachspiel vor Gericht haben.

Wie man höre, plane AOC Schadensersatzansprüche gegen die Gesellschaft bzw. den Vorstand geltend zu machen, da der Vorstand gegen die Interessen der Gesellschaft gehandelt haben könnte. Schaltbau scheine dies entspannt zu sehen: "Der Vorstand hat bei der Durchführung der Kapitalerhöhung im Interesse der Gesellschaft und auch insgesamt rechtmäßig gehandelt." Die neuen Aktien aus dieser Kapitalerhöhung seien nach Auskunft der Gesellschaft, an "drei langfristig orientierte Investoren, die alle bereits Aktionäre waren", platziert worden. Zwei dieser Zeichner waren nach unserer Kenntnis die Investoren, Monolith und Luxempart, so die Experten von "Vorstandswoche.de". In Börsenkreisen werde zudem behauptet, Zimmermann selbst und/oder seine Familienmitglieder hätten ebenfalls an dieser Kapitalerhöhung teilgenommen. Das werde jedoch von Schaltbau deutlich dementiert.

Auf der Hauptversammlung solle außerdem die Entlastung von Prigge und Cammann zunächst vertagt werden. Warum der Aufsichtsrat am 8. Juni 2016 einen Beschluss gefasst habe, Prigge im Rahmen der Aufhebungsvereinbarung noch 980.000 Euro hinterherzuwerfen, sei fraglich. Schaltbau begründe die Vertagung damit, dass nach dem Rücktritt von Cammann, also nach dem Ausscheiden von Prigge, Sachverhalte zutage getreten seien, die derzeit untersucht würden. Unpassend sei an dieser Stelle, dass der Aufsichtsrat für das Jahr 2016 die Entlastung für sich selbst vorschlage. Hätte Zimmermann mehr Stil, hätte er auch hier konsequent die Vertagung vorschlagen müssen. Angesichts der gruseligen Entwicklung im Jahr 2016 stelle sich die Frage, ob man nicht einfach allen Organen des Jahres 2016 die Entlastung verweigere.

Bei Schaltbau sei es auch im Aufsichtsrat höchste Zeit für einen Umbau.

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" empfehlen allen Aktionären, SATORA bzw. AOC bei ihren Vorschlägen zu unterstützen. (Analyse vom 06.06.2017)

Börsenplätze Schaltbau-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Schaltbau-Aktie:
38,80 EUR -1,08% (06.06.2017, 09:37)

ISIN Schaltbau-Aktie:
DE0007170300

WKN Schaltbau-Aktie:
717030

Ticker-Symbol Schaltbau-Aktie:
SLT

Kurzprofil Schaltbau Holding AG:

Die Schaltbau Holding AG (ISIN: DE0007170300, WKN: 717030, Ticker-Symbol: SLT) gehört mit einem Umsatz von rund 430 Millionen Euro und mehr als 2.600 Mitarbeitern zu den führenden Anbietern von Komponenten und Systemen für die Verkehrstechnik und die Investitionsgüterindustrie. Die Unternehmen der Schaltbau-Gruppe liefern komplette Bahnübergänge, Rangier- und Signaltechnik, Tür- und Zustiegssysteme für Busse, Bahnen und Nutzfahrzeuge, Toilettensysteme, Industriebremsen für Containerkräne und Windkraftanlagen, sowie Hoch- und Niederspannungskomponenten für Schienenfahrzeuge und andere Einsatzgebiete.

Innovative und zukunftsorientierte Produkte machen Schaltbau zu einem maßgeblichen Partner in der Industrie, insbesondere der Verkehrstechnik. (06.06.2017/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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