Schaltbau Holding


WKN: A2NBTL ISIN: DE000A2NBTL2
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Schaltbau-AktienAnalysevom Online-Anlegermagazin "Der Aktionär":

Michael Schröder, Redakteur von "Der Aktionär", nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Schaltbau Holding AG (ISIN: DE000A2NBTL2, WKN: A2NBTL, Ticker-Symbol: SLT) unter die Lupe.


Die Verkehrswende in Richtung automatisierter, emissionsfreier und vernetzter Mobilität lasse zwar weiter auf sich warten. Das sie kommen werde, gelte allerdings als sicher. Neben dem Umstieg auf die Elektromobilität stünden dabei der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und die Verlagerung des Fernverkehrs auf die Schiene im Mittelpunkt. Passend dazu plane das Finanzministerium hohe Investitionen in das marode Schienennetz der Deutschen Bahn. Ein potenzieller Gewinner: der "Aktionär" Top-Tipp Schaltbau Holding (Ausgabe 10/2019).

Der Straßenbauetat sei seit 2017 um über 40% gestiegen, die Mittel für Bahninvestitionen in der Zeit nur um 4%. Das solle sich nun ändern. Einem Medienbericht zufolge sollten 50 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren fließen, um die Infrastruktur der Deutschen Bahn zu erneuern. Von diesem Kuchen dürfte auch ein großes Stück auf Schaltbau entfallen. Als einer der führenden Bahnzulieferer böten die Münchner ein breites Spektrum an Systemen und Komponenten zur Steuerung und Überwachung für Schienenfahrzeuge und Bahninfrastruktur. Im Bereich "Stationäre Verkehrstechnik" werden die Schaltbau-Produkte schon jetzt helfen, Bahnübergänge zu sichern oder den Zugverkehr durch Signale zu koordinieren. Mit einer langjährigen Erfahrung und hohen Sicherheitsstandards sei die Gesellschaft bevorzugter Partner der Deutschen Bahn, beliefere aber auch weitere Infrastrukturbetreiber im In- und Ausland.

Die elektromechanischen Komponenten ("Komponenten") kämen bereits bei einer Vielzahl von industriellen Anwendungen zum Einsatz. Der Bereich sei hochprofitabel und verfüge über enormes Wachstumspotenzial. Den größten Umsatzanteil habe der Bereich "Mobile Verkehrstechnik". Hier liefere die Tochter Bode Komplettsysteme mit Sicherungstechnik und Zustiegshilfen für Bahnen und Züge aller Art. Zudem seien auch Führungssysteme für Schiebetüren für Transporter wie den E-Scooter von DHL und neue Türkonzepte für E-Shuttle-Busse im Angebot.

Im Hintergrundgespräch mit Schaltbau-Vorstand Dr. Albrecht Köhler werde schnell klar: Der Firmenlenker sehe die Gruppe in einer technologischen Schlüsselposition, um die Digitalisierung des Schienenverkehrs voranzutreiben und die Kunden bei integrierten Mobilitätskonzepten zu unterstützen. Branchenkenner würden davon ausgehen, dass sich der Anteil der Aktivitäten mit Smart-City-Bezug bei den Münchnern von rund 15% durch die Einführung von europaweiten digitalen Standards wie dem European Train Control System (ETCS) - einer Schlüsseltechnologie für Mobilität in Smart Cities - mehr als verdoppeln könnte. Zudem sollte die Gesellschaft vom Trend der Energieversorgung und -nutzung in Richtung der Gleichstromtechnologie profitieren.

Hintergrund: Bei gleichen Bedingungen lasse sich Gleichstrom anders als noch vor zehn Jahren heute wesentlich verlustärmer und effizienter über lange Distanzen transportieren als Wechselstrom. Wichtig in diesem Zusammenhang: Um eine möglichst hohe Effizienz bei der Nutzung von Strom zu erzielen, seien Verfahren zur Rückgewinnung von überschüssiger Energie notwendig. Diese sogenannte Rekuperation lasse sich nur mit Gleichstrom umsetzen.

Beispiel: Erzeuge ein Roboter beim Abbremsen einer Bewegung Energie, könne diese in das Fabriknetz zurückgespeist werden. Beim Wechselstrom könne diese Energie nicht verwendet werden und werde ungenutzt in Form von Wärme abgegeben. Folge: Spitzenlasten würden gekappt, der Stromverbrauch sinke, Kosten würden reduziert. Aber auch im Elektroauto dürfte diese Technologie künftig einen festen Platz haben.

Schaltbau sei vom Fach. In der Bahnindustrie sei die Gleichstromtechnologie seit Beginn der Elektrifizierung der Standard. Mit ihrer langjährigen Expertise würden Köhler und Co daher von den kommenden Mobilitätstrends profitieren wollen. Die Anwendungsmöglichkeiten seien vielseitig. Mit den Türsystemen für Züge und Busse habe die Gesellschaft schon heute den Zugriff auf viele relevante Daten zum Zählen und Erfassen, die dann im nächsten Schritt für das mobile Ticketing genutzt werden könnten. Die Tür diene dabei quasi als Schnittstelle zum Passagier und werde immer intelligenter. Besonders interessant: Setze die Deutsche Bahn die angekündigten Milliardeninvestitionen in die eigene Infrastruktur um, könnte Schaltbau hier den einen oder anderen Auftrag an Land ziehen.

Dazu kämen dezentrale Energiekonzepte, Energiespeichersysteme und smarte Netzsteuerung für Solar- und Windkraftanlagen, Industrie und Haushalte. "Zukunftsweisende energieintensive Technologien wie E-Mobility, Industry 4.0, E-Home, aber auch der Bereich New Energy basieren auf Gleichstrom", wisse Köhler.

Ebenfalls im Programm: Batterieladesysteme für den urbanen Nahverkehr. Um beispielsweise den Einsatz von Elektrobussen mit gewohnten Taktraten zu ermöglichen, seien schnellladefähige Batterien unumgänglich. Auf Basis der Erfahrung mit Energiesystemen im Bahnbereich würden die Münchner bereits Schnellladesysteme für E-Busse und -Pkw entwickeln.

Der Auftragsbestand von über 500 Millionen Euro diene als Basis für künftiges Wachstum. Mit der Senkung der Netto-Finanzverbindlichkeiten (30. September: 111,7 Millionen Euro) sei die Gesellschaft noch nicht über den Berg, aber auf einem guten Weg - vor allem, wenn man operativ wieder auf die Überholspur wechsle und die noch eher schwachen Bruttomargen wieder steigen würden. Der Vorstand wolle schnell wieder zurück zu alter Stärke und seinen historischen Margen. Von 2010 bis 2014 hätten diese zwischen 7 und 9% gelegen.

Neben dem Ausbau der Aktivitäten im Bereich der neuen Zukunftstechnologien samt dezentraler Energiekonzepte und einer weiteren Belebung des Geschäfts mit Türsystemen sollten kostenoptimierte Produktionsstrukturen, verbesserte Einkaufskonditionen und Logistikprozesse mit dazu beitragen. "Der Aktionär" halte in diesem Jahr daher bereits Margen von über 5% für möglich. Ab 2020 sollte Schaltbau dann den historischen Margen ein weiteres Stück näher kommen und auch unterm Strich wieder gutes Geld verdienen.

Schaltbau habe sich wieder wettbewerbsfähiger aufgestellt. Die Gesellschaft dürfte von der geplanten Investitionsoffensive des Finanzministeriums klar profitieren. Könne die Gesellschaft dann noch erfolgreich auf der Smart-City-Welle mit schwimmen und dabei die Margen wie geplant nachhaltig steigern, sollte die Aktie eine ebenso nachhaltige Aufwärtsbewegung starten. Die Papiere hätten sich bereits von den Tiefstständen lösen können.

Das nächste Ziel wartet bei 28 Euro - frische Impulse gilt es in Form eines detaillierten Ausblicks mit der Vorlage des Geschäftsberichts am 2. April, so Michael Schröder von "Der Aktionär". (Analyse vom 25.03.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Schaltbau-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Schaltbau-Aktie:
24,00 EUR +0,42% (25.03.2019, 12:40)

Tradegate-Aktienkurs Schaltbau-Aktie:
24,00 EUR 0,00% (25.03.2019, 11:08)

ISIN Schaltbau-Aktie:
DE000A2NBTL2

WKN Schaltbau-Aktie:
A2NBTL

Ticker-Symbol Schaltbau-Aktie:
SLT

Kurzprofil Schaltbau Holding AG:

Die Schaltbau Holding AG (ISIN: DE000A2NBTL2, WKN: A2NBTL, Ticker-Symbol: SLT) gehört mit einem Jahresumsatz von etwa 500 Mio. EUR und mit mehr als 3.000 Mitarbeitern zu den führenden Anbietern von Komponenten und Systemen für die Verkehrstechnik und die Investitionsgüterindustrie. Die Unternehmen der Schaltbau-Gruppe liefern komplette Bahnübergänge, Rangier- und Signaltechnik, Tür- und Zustiegssysteme für Busse, Bahnen und Nutzfahrzeuge, Toilettensysteme, Industriebremsen für Containerkräne und Windkraftanlagen, sowie Hoch- und Niederspannungskomponenten für Schienenfahrzeuge und andere Einsatzgebiete. Innovative und zukunftsorientierte Produkte machen Schaltbau zu einem maßgeblichen Partner in der Industrie, insbesondere der Verkehrstechnik. (25.03.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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