Anheuser-Busch InBev


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Meldung
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Anheuser-Busch InBev-Aktie: Fußball-WM als Wachstumsbeschleuniger - AktienAnalyse

Bei der WM rollt der Ball! Weltweit fiebern Milliarden Fans begeistert mit und hoffen auf einen Sieg ihrer Mannschaften, so die Analysten der DZ BANK in einer aktuellen Veröffentlichung.


Ebenso würden Gastronomen hierzulande darauf hoffen, dass die deutsche Elf möglichst weit komme, denn dann ließe sich das eine oder andere Bier mehr verkaufen. Ein gutes Geschäft solle die WM auch für Brauereien wie Anheuser-Busch InBev (ISIN: BE0974293251, WKN: A2ASUV, Ticker-Symbol: 1NBA, EN Brüssels: ABI, Nasdaq OTC-Symbol: BUDFF) werden. Während der WM 2014 in Brasilien habe der Konzern seinen Umsatz um 5% gesteigert. Von der WM 2018 in Russland erhoffe sich der Vorstand einen ähnlichen Effekt, schließlich dürfe man als FIFA-Sponsor mit Budweiser, kurz "Bud" genannt, das offizielle Bier der Fußball-WM 2018 prominent vermarkten.

Anheuser-Busch InBev sei durch Übernahmen und Fusionen zur weltweiten Nr. 1 unter den Brauereien gestiegen auf und sei hierzulande durch die Marke Beck’s bekannt. Die drei globalen Premium-Marken des Konzerns, Stella Artois, Corona und Budweiser, hätten 2017 ein Umsatzwachstum von 9,8% verzeichnet.

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2018 sei für Anheuser-Busch InBev besser als erwartet gelaufen. Der Konzernumsatz sei von Januar bis März 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,7% auf rund 13,1 Mrd. US-Dollar gestiegen. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe sich um 6,6% auf rund 5,0 Mrd. US-Dollar verbessert. Dabei habe das Management Analysten und Investoren im Vorfeld aufgrund der vergleichsweise starken Vorjahreswerte und der Kosten für das Sponsoring der WM auf eine schwächere Entwicklung vorbereitet. Doch besonders das Geschäft in Lateinamerika entwickle sich gut, in den großen Märkten Mexiko, Kolumbien und Argentinien sei der Absatz gestiegen. In den beiden größten Märkten USA und Brasilien sei der Absatz dagegen zurückgegangen. Allerdings habe man in Brasilien durch höhere Preise und eine strikte Kostenkontrolle Gewinn und Marge verbessern können.

Darüber hinaus habe Anheuser-Busch InBev auch im ersten Quartal 2018 von Synergieeffekten in Höhe von 160 Mio. US-Dollar profitiert, die aus der Übernahme von SAB Miller resultieren würden. Bislang seien durch die 103 Mrd. US-Dollar schwere Übernahme, mit der der Konzern seine Reichweite in Lateinamerika und Afrika vergrößert habe, Synergieeffekte in Höhe von 2,3 Mrd. US-Dollar erzielt worden. Insgesamt sollten die Synergieeffekte einen Umfang von 3,2 Mrd. US-Dollar erreichen.

Nachdem Anfang 2018 die gute Gewinnentwicklung in den meisten Ländern Lateinamerikas die Schwäche auf dem US-Markt mehr als habe ausgleichen können, prognostiziere der Vorstand für den weiteren Jahresverlauf eine Beschleunigung des Wachstums, hauptsächlich im zweiten Halbjahr. Dabei werde die Fußball-Weltmeisterschaft erneut eine wichtige Rolle spielen. Finanzvorstand Felipe Dutra zufolge sei Anheuser-Busch InBev zuversichtlich, dass das Volumen im zweitgrößten Markt Brasilien im zweiten Quartal aufgrund des Sponsorings der WM wieder wachse. So könnte das Großereignis das jährliche Volumen in Brasilien und Argentinien um 0,5% bis 1% erhöhen, da die Spiele die Verbraucher an den normalerweise absatzschwächeren Wochentagen im Winter zu einem verstärkten Biergenuss animieren dürften (auf der Südhalbkugel herrscht vom 21. Juni bis 22./23. September Winter).

Die Analysten der DZ BANK sehen Anheuser-Busch InBev regional sehr gut aufgestellt. Der Konzern besitze über 500 Biermarken, die er in mehr als 100 Ländern verkaufe. Mit der Übernahme von SAB Miller sei das Portfolio sowohl geografisch als auch mit Blick auf das Produktangebot noch breiter aufgestellt worden, wodurch mögliche Absatzschwankungen in einzelnen Märkten leichter aufgefangen bzw. ausgeglichen werden könnten. Darüber hinaus würden die Premiummarken dem Konzern eine gewisse Preissetzungsmacht verschaffen.

Mit Blick auf den nach Erachten der Analysten soliden Start in das neue Geschäftsjahr seien die Sorgen vor einer schwächeren Geschäftsentwicklung und der damit verbundene Kursrutsch der Aktie unbegründet gewesen. Im weiteren Jahresverlauf sollten sich nach Einschätzung der Analysten die Stabilisierung des Biergeschäfts in den USA und Brasilien, die fortgesetzte Expansion in attraktive Ländermärkte sowie die weiteren strategischen Wachstumsinitiativen positiv auswirken. In Südafrika versuche das Management beispielsweise durch den Einsatz größerer Flaschen preisbewusste Verbraucher für Biere des mittleren Preissegmentes zu begeistern und von preiswerten Bieren bzw. selbstgebrauten Bieren wegzulocken.

Positiv beurteilen die Analysten der DZ BANK zudem die zügige Synergiehebung im Zusammenhang mit der Übernahme von SAB Miller sowie die Fortschritte bei der Entschuldung. Ein mögliches Risiko sähen sie im stagnierenden Bierabsatz in den Industrieländern sowie dem hohen Wettbewerb durch lokale Nischenanbieter. (Ausgabe 15.06.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Anheuser-Busch InBev-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Anheuser-Busch InBev-Aktie:
85,31 EUR +1,35% (15.06.2018, 15:57)

Tradegate-Aktienkurs Anheuser-Busch InBev-Aktie:
85,15 EUR +1,27% (15.06.2018, 16:12)

ISIN Anheuser-Busch InBev-Aktie:
BE0974293251

WKN Anheuser-Busch InBev-Aktie:
A2ASUV

Ticker-Symbol Anheuser-Busch InBev-Aktie:
1NBA

Euronext - Brüssels Ticker-Symbol Anheuser-Busch InBev-Aktie:
ABI

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Anheuser-Busch InBev-Aktie:
BUDFF

Kurzprofil Anheuser-Busch InBev N.V.:

Eine der weltgrößten Brauereien mit Hauptsitz in Leuven, Belgien, Anheuser-Busch InBev N.V. (ISIN: BE0974293251, WKN: A2ASUV, Ticker-Symbol: 1NBA, EN Brüssels: ABI, Nasdaq OTC-Symbol: BUDFF), hat in ihrem Produktportfolio über 200 Marken wie z.B. Budweiser, Beck's, Stella Artois, Hoegaarden, Leffe, Jupiler, Diebels, Hasseröder, Franziskaner Hefe-Weissbier, Löwenbräu und Spaten. Die Produktionsstätten befinden sich in Europa, Asien-Pazifik, Nordamerika und Lateinamerika. Anfang Juni 2013 erwarb Anheuser-Busch InBev auch die mexikanische Grupo Modelo, Inhaber der globalen Corona-Marke. (15.06.2018/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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