Rio Tinto plc


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BAAR (dpa-AFX) - Der schweizerisch-britische Bergbaukonzern Glencore will trotz deutlich gesunkener Preise nichts von einem Ende des Rohstoffbooms wissen. "Der Superzyklus ist nicht vorbei", sagte Vorstandschef und Großaktionär Ivan Glasenberg am Mittwoch bei der Vorlage der Bilanz der ersten Jahreshälfte, in der der Konzern seinen Gewinn steigerte. "China kauft weiter, die Nachfrage lässt nicht nach - sie ist sogar höher als jemals zuvor." Um seinen Optimismus zu untermauern, kündigte er einen Aktienrückkauf an. Dafür stehen nun eine Milliarde Dollar bereit. Zudem steigt die Zwischendividende um 11 Prozent auf 6 US-Cent je Aktie.

Damit hebt sich Glencore vom Konkurrenten BHP Billiton ab, der am Vortag auf den von vielen Anlegern fest erwarteten Aktienrückkauf verzichtete. Die Aktie verlor daraufhin fast 5 Prozent an Wert - der größte Kursrutsch seit fünf Jahren. Die zuversichtlichen Aussagen von Glencore kamen an der Börse besser an. Die Papiere legte am Vormittag zu, gaben ihre Gewinne aber bis zum Mittag wieder ab.

Dank Kosteneinsparungen und einer Ausweitung der Förderung kletterte der um Sondereffekte bereinigte Überschuss auf vergleichbarer Basis im ersten Halbjahr bei Glencore um 8 Prozent auf 2,01 Milliarden US-Dollar. Damit traf es die Erwartungen von Analysten. Inklusive aller Sondereffekte stand unter dem Strich ein Gewinn von 1,72 Milliarden Dollar. Vor einem Jahr hatte Glencore einen Verlust von 9,4 Milliarden Dollar ausgewiesen.

Der zuvor vor allem auf den Rohstoffhandel konzentrierte Glencore-Konzern hatte im ersten Halbjahr 2013 das Bergbauunternehmen Xstrata für 29 Milliarden Dollar komplett gekauft und kurz darauf bereits hohe Abschreibungen auf zahlreiche der übernommenen Projekte vorgenommen. Im laufenden Jahr soll sich die Übernahme erstmals auszahlen - der Konzern erwartet 2014 durch den Zusammenschluss Einsparungen von 2,4 Milliarden Dollar.

Glencore hebt sich mit seinem Optimismus ein Stück weit von der Branche ab. Selbst Zukäufe sind für den Konzern weiter kein Tabu. Angesichts sinkender Preise rechnen viele Unternehmen damit, dass die Zeiten des rasanten Wachstums vorbei sind. Angetrieben vom schellen Aufschwung in China schwammen die Rohstoffkonzerne in den vergangenen zehn Jahren auf einer Erfolgswelle. Mit den steigenden Gewinnen investierten sie in immer neue Förderprojekte und Übernahmen.

Das scheint vorerst vorbei. Die massiven Investitionen der vergangenen Jahre führen nun dazu, dass die Rohstoffförderung anschwillt. Da zugleich die Nachfrage nicht mehr so rasant wächst, stehen die Preise unter Druck. Davon etwa profitiert die deutsche Industrie, da ihre Kosten sinken.

Für die Bergbaukonzerne aber heißt das, sich wetterfest machen zu müssen. Viele Unternehmen wollen sich nun auf ihre besonders aussichtsreichen Bereiche konzentrieren und sich vom Rest trennen. So wird sich BHP etwa aufspalten. Nur noch fünf Rohstoffe sollen dann vom Hauptkonzern gefördert werden.

Mit den harten Umbauten reagieren die Konzerne auch auf den Druck von Aktionären, die nach eigener Einschätzung vom Rohstoffboom der vergangenen Jahre zu wenig hatten, weil die Unternehmen die Einnahmen lieber für neue Projekte verwendeten. Glencore will anders vorgehen. "Wir denken wie Aktionäre, weil wir Aktionäre sind", sagte Glasenberg. Das Management um den gebürtigen Südafrikaner hält ein Viertel der Glencore-Anteile. Zu Monatsbeginn hatte auch Konkurrent Rio Tinto eine höhere Dividende angekündigt./enl/stk/jha/



 

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