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WKN: 852147 ISIN: GB0007188757
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RIO DE JANEIRO/MELBOURNE (dpa-AFX) - Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton misstraut der jüngsten Erholung bei den Preisen für Eisenerz. Mittelfristig dürfte es wieder nach unten gehen, weil viele neue Minen kurz vor dem Betriebsbeginn stünden, sagte der Australien-Chef des Unternehmens, Mike Henry, der Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag. "Wir glauben nicht, dass die Erholung von einigen Rohstoffpreisen lange anhält." Sobald die Stahlhütten ihre Vorräte wieder aufgefüllt hätten, dürften die Preise wieder sinken. Langfristig aber sei er optimistisch gestimmt, sagte Henry.

Seit dem Tiefpunkt im vergangenen Dezember hat sich der Benchmark-Preis für Eisenerz zur Lieferung nach China um fast 70 Prozent auf wieder knapp 65 Dollar pro Tonne erholt. Damit hatte kaum ein Analyst gerechnet. Zu Jahresbeginn hatten viele sogar noch ihre Schätzungen für den Sektor zurückgenommen. Doch angesichts schwindender Sorgen um die chinesische Wirtschaft drehte sich der Wind.

Davon profitiert vor allem der weltgrößte Erzförderer Vale. Dessen Aktien haben seit Jahresbeginn mehr als 60 Prozent an Wert gewonnen und stellen damit die beiden größten Konkurrenten, BHP (plus 14 Prozent) und Rio Tinto (plus 22 Prozent) in den Schatten.

Vale holte in den ersten drei Monaten des Jahres 77,5 Millionen Tonnen Erz aus der Erde. Das war 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr und der höchste Wert in einem Auftaktquartal für Vale, wie das Unternehmen in der Nacht zu Donnerstag in Rio de Janeiro mitteilte. Damit sieht sich der Konzern auf Kurs, sein Produktionsziel für dieses Jahr von 340 bis 350 Millionen Tonnen zu erreichen.

Einen weiteren Schub erwartet sich Vale im Laufe des Jahres vom Produktionsbeginn in seinem derzeit größten Projekt. Zudem dürften sich Kosteneinsparungen auszahlen, so dass Analysten in den vergangenen Monaten reihenweise ihre Gewinnschätzungen für Vale erhöhten. Im vergangenen Jahr hatte Vale vor allem wegen Abschreibungen einen Verlust von 12,1 Milliarden US-Dollar verbucht.

Derweil liegt BHP auf der Lauer, von angeschlagenen kleineren Konkurrenten ertragreiche Minen zu übernehmen. Der Konzern hatte im Februar angekündigt, dass Zukäufe derzeit Vorrang vor der Entwicklung neuer Projekte hätten. Manager Henry dämpfte nun aber die Erwartungen. Eine Übernahme stehe derzeit nicht unmittelbar bevor. "Wir sagen niemals nie, aber hochgradig wahrscheinlich ist es nicht." Um Geld auch für Übernahmen zu sparen, hatte der Konzern erstmals seit 15 Jahren die Dividende gestrichen.

In der Branche läuft ein knallharter Wettbewerb. Gerade den Großkonzernen wird vorgeworfen, ihre Produktion trotz der schwachen Nachfrage hochzuhalten, um kleine Konkurrenten aus dem Markt zu drängen.

Seit langem auf Talfahrt ist etwa Anglo American . Der britisch-südafrikanische Konzern ist breiter als viele andere Bergbaukonzerne aufgestellt und fördert zahlreiche Rohstoffe. Viele Projekte waren zuletzt aber kaum noch profitabel. Nun will der Konzern sich von zahlreichen Projekten trennen und auf das Geschäft mit Diamanten (De Beers), Platinmetallen und Kupfer konzentrieren.

Im ersten Quartal des Jahres drosselte der Konzern unter anderem bei Diamanten wegen des Preisdrucks die Förderung. Platin halbierte sich sogar - auch wegen eines staatlich verordneten Förderstopps in Südafrika aufgrund von Sicherheitsbedenken. An den Jahresprognosen hielt Anglo fest. Der Konzern habe sich diszipliniert an seine Vorgaben gehalten, mit weniger Kosten zu produzieren und sich auf ertragreiche Geschäfte zu konzentrieren./enl/men/stb



 

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