Bank of America


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Apple-Chef Steve Jobs geht – Aktie zeitweise deutlich schwächer

Der erfolgreichste Investor aller Zeiten, Warren Buffett, beteiligt sich mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway im Volumen von fünf Milliarden US-Dollar an der Bank of America. Nach seinen Worten sei die Bank ein starkes, gut geführtes Institut.” Börsianer werteten dies aber auch als Vertrauensbeweis Buffetts in die Finanzwirtschaft der USA. Die Aktien der Bank of America legten nach Börsenstart an der Wall Street um 20 Prozent zu. Auch die Kurse deutscher Aktien profitierten davon. So kletterte die Commerzbank um 3,1 Prozent auf 2,01 Euro. Eine Deutsche-Bank-Aktie verteuerte sich um 1,4 Prozent auf 27,41 Euro. Einige Derivateanleger dürfte dies freuen. Sie halten vor allem Calls auf die Deutsche Bank im Depot.

Apple-Chef Steve Jobs kündigte am Mittwochabend seinen Rückzug an. Da der Erfolg des Computerkonzerns auch für viele Aktionäre sehr eng mit dem genialen Unternehmensführer zusammenhängt, verkauften sie nach Bekanntgabe dieser Nachricht ihre Apple-Aktien. Der Kurs fiel gestern Abend nachbörslich in den USA um rund sieben Prozent. Heute lag die Aktie an der Börse Stuttgart zeitweise bei 249,05 Euro mit vier Prozent im Minus. Bis zum Nachmittag erholte sich das Papier aber wieder bis auf 258,35 Euro. Dies entspricht einem Kurs von etwa 371,00 US-Dollar. Derivateanleger wurden zunächst bei Call-Optionsscheinen ausgestoppt. Im weiteren Verlauf waren diese Produkte auf niedrigerem Niveau wieder gesucht.

Der DAX erreichte heute im Hoch 5.777 Punkte. Am Nachmittag notierte das deutsche Börsenbarometer dann bei 5.584 Zählern mit 1,7 Prozent im Minus. Die Erholungstendenz der vergangenenen Tage hat heute also einen leichten Dämpfer erhalten.

Dafür bildete sich jetzt wieder ein klarer Mehrheitstrend beim Handel mit Hebelprodukten auf den DAX heraus. Es waren wieder mehr Call-Optionsscheine und Long-Zertifikate gesucht. Der Euwax Sentiment Index lag am nachmittag bei plus 45 Punkten.

Die überraschend guten Nachrichten aus der US-Industrie drängten schon gestern die Rezessionsängste etwas zur Seite und setzten den Goldpreis weiter unter Druck. Dieser notierte am Dienstag Vormittag mit 1.911 US-Dollar noch auf einem Allzeithoch. Doch seitdem stürzte er um mehr als 200 US-Dollar bzw. 10 Prozent bis auf 1.702 US-Dollar ab. Eine Reihe von Derivateanlegern hatten bereits am Montag begonnen, Gewinne bei Zertifikaten mitzunehmen. Einige Marktteilnehmer setzten gleichzeitig sogar darauf, dass eine Korrektur überfällig sei. Deshalb kommt es heute bei Short-Zertifikaten teilweise schon zu Gewinnmitnahmen. Andere glauben, dass der Goldpreis kurzfristig weiter fallen werde. Am Nachmittag mussten dann für eine Feinunze Gold 1.737 US-Dollar bezahlt werden.

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