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WKN: 540710 ISIN: DE0005407100
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Meldung
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der GBC AG, Felix Gode und Christoph Schnabel, stufen die Aktie von CENIT (ISIN DE0005407100 / WKN 540710 ) weiterhin mit "kaufen" ein.


Die zum Halbjahr für die zweite Jahreshälfte erwartete Belebung des operativen Geschäfts sei im Q3 teilweise eingetreten. Dies sei insbesondere im Bereich der Fremdsoftware spürbar gewesen. So seien die Umsatzerlöse in diesem Bereich in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um +24,3% geklettert, was insbesondere auf die erfolgreiche Kooperation mit Dassault Systèmes (ISIN FR0000130650 / WKN 901295 ) zurückzuführen sei. Insgesamt hätten die Umsatzerlöse damit im Neunmonatszeitraum um +2,4% auf 64,90 Mio. EUR zugelegt.

Der merklich erhöhte Umsatzanteil an Fremdsoftware habe in den ersten neun Monaten zu einer leicht niedrigeren Rohertragsmarge von 66,0% (VJ: 69,4%) geführt, da die erzielbaren Margen in diesem Bereich unter denen der Bereiche Eigensoftware und Beratung/Services liegen würden. Dies sei insgesamt auf mittelfristige Sicht jedoch als gutes Signal zu werten, denn die hohen Fremdsoftwareabsätze würden in den kommenden Quartalen potenziell Beratungs- und Servicegeschäft nach sich ziehen, mit einem dann entsprechend positiven Einfluss auf die Rohertragsmarge.

Das EBIT habe im Q3 mit 0,86 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau (Q3 2009: 0,88 Mio. EUR) gelegen, was aber wesentlich mit der Übernahme der conunit GmbH zu begründen sei. Im Rahmen der Übernahme habe der Kaufpreis in Höhe von 2,50 Mio. EUR überwiegend auf immaterielle Vermögensgegenstände, wie Kundenstamm und Wartungsverträge, allokiert werden können, welche einer regelmäßigen Abschreibung unterliegen würden. Damit hätten sich die Abschreibungen im Q3 um rund 0,15 Mio. EUR gegenüber dem Q2 erhöht, mit einem entsprechend senkenden Effekt auf das EBIT. Bereinigt um diesen Effekt wäre auch ein höheres EBIT zu verzeichnen gewesen.

Die Umsatzerlöse hätten sich in den ersten neun Monaten 2010 leicht über den Erwartungen der Analysten entwickelt, was insbesondere auf die erhöhte Dynamik im Geschäft mit Fremdsoftware zurückzuführen sei. Traditionell sei das Q4 das stärkste Quartal des Jahres. Auch die erstmalige Einbeziehung der conunit GmbH zum Q3 sollte einen leicht erhöhenden Effekt haben. Die Analysten würden daher von Umsatzerlösen für das Geschäftsjahr 2010 von 88,50 Mio. EUR ausgehen. Auch die anhaltende Dynamik im Fremdsoftwaregeschäft sowie eine Belebung in den Bereichen Beratung/Services und Eigensoftware sollten hierzu beitragen.

Auch ergebnisseitig sei das Q4 saisonal wiederkehrend das stärkste Quartal. Die Saisonalität des Geschäfts der CENIT AG betreffe auch das EBIT, das die Analysten im Q4 entsprechend stark erwarten würden. Die aus der Übernahme folgenden Abschreibungen würden sie für das HJ2 2010 auf 0,30 Mio. EUR schätzen. Sie würden daher für das GJ 2010 von einem EBIT von 3,95 Mio. EUR ausgehen. Damit ergebe sich eine erwartete EBIT-Marge von 9,2% im Q4 und von 4,5% für das Geschäftsjahr 2010.

Für das Geschäftsjahr 2011 würden die Analysten Umsatzerlöse von 91,35 Mio. EUR erwarten. Weiterhin würden sie von einer zunehmenden Belebung der für CENIT relevanten Kundenbranchen ausgehen, was sich entsprechend positiv auswirken sollte. Gegenüber 2010 betrage der erwartete Umsatzzuwachs dann +3,2%. Zudem würden die Analysten die bisherige Aussage beibehalten, dass sie in 2011 eine spürbare Margenverbesserung erwarten würden. Nach einer EBITDA-Marge von 6,3% für 2010 würden sie für 2011 von 7,0% ausgehen. Des Weiteren sollten, als Resultat des Value-Added-Reseller-Modells mit Dassault Systèmes, zunehmend Aufträge im Bereich Beratung/Services erfolgen, die zu einer weiteren Erhöhung der Auslastung führen und höhere Margenbeiträge generieren würden.

Mit der Übernahme der conunit GmbH habe CENIT einen ersten Schritt getan, um den Bereich Enterprise Ressource Management (EIM) um das Thema Business Intelligence (BI) zu ergänzen. Hier solle in den kommenden Jahren eine verstärkte Fokussierung erfolgen. Die für diesen Bereich benötigte hohe Fachkompetenz sei nur durch wenige Wettbewerber darstellbar und sollte daher mittelfristig ebenfalls zu einer Erhöhung der Margen beitragen. Im Geschäftsjahr 2009 habe die conunit GmbH eine EBIT-Marge von 10,3% erzielt.

Die Analysten hätten die Prognosen nach den Neunmonatszahlen zwar leicht adjustiert, was jedoch vor allem auf erhöhte Abschreibungen im Zuge der Übernahme der conunit GmbH zurückzuführen sei. Zudem habe das Unternehmen in den vergangenen Geschäftsjahren - und erwartungsgemäß auch 2011 - stetig zweistelligen Eigenkapitalrenditen erwirtschaftet und weise gleichzeitig solide Bilanzrelationen aus, mit einer hohen Eigenkapitalquote von rund 60%. Die Analysten würden die Aussichten der Gesellschaft auf die kommenden Geschäftsjahre weiterhin als vielversprechend beurteilen.

Vor diesem Hintergrund bestätigen die Analysten der GBC AG auch ihr Rating "kaufen" für die CENIT-Aktie. Auf dem aktuellen Kursniveau sei die Aktie damit weiterhin mit rund 40% unterbewertet. (Best of Software/IT/Medienstudie vom 07.12.2010) (15.12.2010/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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